Alaska

  1. Ø 0
   1996

Alaska: Familiengerecht erzählte Abenteuergeschichte, die mit atemberaubenden Aufnahmen der Natur Alaskas aufwartet.

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Filmhandlung und Hintergrund

Alaska: Familiengerecht erzählte Abenteuergeschichte, die mit atemberaubenden Aufnahmen der Natur Alaskas aufwartet.

Als ihr Vater mit einem Sportflugzeug bei einem Unwetter in einem Felsmassiv von Alaska abstürzt, starten seine Kinder Sean und Jessie auf eigene Faust einen Rettungsversuch. Ihr lebensgefährlicher Trip führt die beiden über Seen und Berge, durch reißende Gewässer und Gletscherlandschaften. Dabei machen sie Bekanntschaft mit einem kleinen Polarbären-Baby und einem gefährlichen Wilderer.

Nach dem Tod seiner Frau verläßt der Pilot Jake Barnes Chicago und zieht mit seinen Kindern Jessie und Sean nach Alaska. Eines Tages stürzt er mit seinem Sportflugzeug in einer schwer zugänglichen Gebirgsgegend ab. Nachdem die Rettungsmanschaften Barnes nicht finden, beginnen die Geschwister ihren Vater auf eigene Faust zu suchen. Unterwegs befreien sie einen jungen Polarbären aus der Gewalt des Wilderers Perry und freunden sich mit dem anhänglichen Tier an. Kurz vor dem Ziel werden sie überraschend von Perry gestellt.

Sean und Jessie machen sich auf die Suche nach ihrem verschollenen Vater. Dieser ist mit seinem Sportflugzeug in den Felsen von Alaska abgestürtzt. Ihr Weg ist von gefährlichen Abenteuren gesäumt. Familiengerecht inszeniertes Abenteuer.

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Kritikerrezensionen

  • Vor drei Jahren schickte Mikael Salomon zwei Teenager in „Die Spur des Windes“ auf einen Überlebens-Exkurs durch die Weiten der Wüste. In „Alaska“ dient jetzt die Wildnis des Nordens als imposant anzusehende Kulisse in Fraser Hestons ausnehmend familienfreundlichen Survival-Erlebnis, in dem Kinderstar Thora Birch und Neuling Vincent Kartheiser sich von Abenteuer zu Abenteuer schlagen, um das Leben ihres verunglückten Vaters zu retten.

    Pate für den eisigen Kampf auf Leben und Tod in „Alaska“ stand wohl weniger der bedingungslose Realismus des thematisch ähnlich gelagerten Jugendllichen-Adventures „Gefährliche Wildnis“ aus dem Jahr 1994, sondern eher der heroische Pioniergeist guter, sauberer Lebensrettungs-Unterhaltung vom Kaliber einer Episode von „Lassie“. Hier müssen also keine Käfer gegessen oder unangenehme Beinbrüche mit selbstgebastelten Schienen behandelt werden. Dafür gesellt sich zu dem sympathischen, halbwüchsigen Heldenduo ein gewitztes Polarbär-Baby, das schon einmal zur Hand geht, wenn es darum geht, mit vereinten Kräften an einem Seil zu ziehen. Kein Wunder, daß der putzige Säuger selbst einem gestandenen Veteranen wie Charlton Heston (der Vater des Regisseurs) die Schau stiehlt, der als belesener Wilderer mit unumstößlichen Berufsethos wirkt, als sei er gerade „Hatari!“ oder „Daktari“ entsprungen.

    Zu hart sollte man mit dem dramatisch nicht immer ausgewogenen Werk dennoch nicht ins Gericht gehen: Ähnlich wie in diesem Jahr schon „Little Panda“ oder in einem gewissen Maße auch „Free Willy 2“ will „Alaska“ wenig mehr, als das ganz junge Publikum in seinen Bann zu ziehen. Und das sollte sehr wohl gelingen: Kinder im Alter um die zehn Jahre werden sich sicherlich ebensowenig an der betont simplen Handlung (Vater stürzt mit dem Flugzeug in einem Felsmassiv ab, seine zwei grundverschiedenen Kinder machen sich auf zur Rettung und raufen sich dabei zusammen) stoßen wie die Filmemacher, die sichtlich mehr Energie in das Lösen der logistischen Aufgaben vor Ort im ewigen Eis steckten. Eine Anstrengung, die sich sichtlich gelohnt hat: Denn neben wirklich majestätisch anzusehenden Naturaufnahmen, die allein noch nicht abendfüllend sind, servieren Heston und Co. einige bemerkenswerte Action-Sequenzen in reißenden Gewässern und an steilen Abhängen – und natürlich ein Happy End, mit dem die erhöhte Pulsschlagrate der Kleinen nach all der Aufregung schon kurz nach Verlassen des Kinos wieder auf das Normalmaß reduziert werden sollte. ts.

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