Wir verraten euch fünf Gründe, wie es Disney geschafft hat, dass „Aladdin“ die beste bisherige Neuverfilmung wird.

Vor über 25 Jahren begeisterte Disney kleine wie große Zuschauer mit dem Märchen aus 1001 Nacht: „Aladdin“ erzählt die Geschichte eines Straßendiebes, der mit der Hilfe der magischen Wunderlampe und dem Dschinni, der in ihr haust, drei Wünsche erfüllt bekommt. Mit dem Herz am rechten Fleck versucht der Tunichtgut eine bezaubernde Prinzessin zu erobern und lernt nebenbei die Tugenden über Freundschaft und Liebe.

Mit Neuauflagen ihrer Animationsklassiker feierte Disney zuletzt gute („Die Schöne und das Biest“) bis mäßige („Dumbo“) Erfolge an den internationalen Kinokassen. Mit Guy Ritchies Version von „Aladdin“, in der Will Smith als blauer Dschinni für die Wunsch-Erfüllung zuständig ist, steht nun die nächste Realverfilmung in den Startlöchern. Doch was könnt ihr erwarten?

Wir nennen euch fünf Gründe, warum ihr euch das magische Treiben mit Mena Massoud, Naomi Scott und Will Smith im Kino nicht entgehen lassen solltet. Solltet ihr euch fragen, für welche Altersgruppen sich „Aladdin“ besonders eignet, könnt ihr einen Blick in unseren Eltern-Guide werfen.

Grund Nr. 1: Will Smith – Zurück in alter Form

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„Aladdin“: Das sind die 14 größten Unterschiede zwischen dem Original und der Realverfilmung

Will Smith mimt den Dschinni mit Bravour ohne dabei in die Fußstapfen des großartigen Robin Williams treten zu wollen. Mit Rap- und Tanz-Einlagen, die an seine Paraderolle „Der Prinz von Bel-Air“ aus den 90er Jahren erinnern, zeigt er einen Dschinni, der menschliche Werte mehr schätzt als die Vorzüge des Dschinni-Daseins.

Die große Kontroverse, die im Vorfeld des Films viele Zuschauer zu Belustigungen animierte, betraf die Computeranimationen des Dschinni. Zugegeben, am Anfang wirken diese noch holprig, lassen sich jedoch durch das energiereiche und positive Spiel von Smith schnell vergessen. Selten sah man in den letzten Jahren Will Smith voller Esprit und Freude in einer Rolle aufgehen.

Grund Nr. 2: Mena Massoud - Der ungeschliffene Diamant in persona

Mena Massoud als Aladdin schafft es in seiner ersten Titelrolle den Zuschauer schnell in seinen Bann zu ziehen. Wenn Regisseur Guy Ritchie den Straßendieb durch die Straßen von Agrabah im Takt der Musik rennen lässt, zeigt sich schnell, dass der EINE ungeschliffene Diamant unter den zahlreichen Schauspiel-Bewerbern gefunden wurde.

Ganz gleich ob Parkour-Einlagen, Gesangsdarbietungen, komödiantisches Feingefühl mit Will Smith und die magische Chemie, die mit Jasmin-Darstellerin Naomi Scott erwartet wird – dies alles meistert Mena Massoud und überrascht euch vor allem mit seinem Tanz.

Grund Nr. 3: Jasmin, das Märchen

Während euch Mena Massoud mit seinem Charme den Kopf verdrehen wird, schafft es Jasmin-Darstellerin Naomi Scott im Handumdrehen zu entzücken und für junge Mädchen eine Prinzessin mit Vorbildcharakter zu sein.

Stark und progressiv, aber auch verletzlich und gefühlvoll, sehen wir eine Jasmin, die wie die alte Animationsvariante ihren eigenen Kopf hat und sich darüber hinaus für neue Werte und ein modernes Aussehen einsetzt und damit insgeheim dem Titelhelden die Schau stiehlt. Man könnte beinah so weit gehen, zu sagen, dass der Film gut und gerne „Jasmin“ heißen sollte.

Grund Nr 4: Regisseur Guy Ritchie - Ungewöhnlich und doch passend

So ungewöhnlich wie die Auswahl von Guy Ritchie als Regisseur von „Aladdin“ im ersten Moment erschien, so logisch ist sie, wenn man den fertigen Film sieht. Eine temporeiche Inszenierung inklusive Verfolgungsjagden in engen Straßengassen sind der richtige Weg, um Agrabah Leben einzuhauchen. Dies ist ebenfalls Ritchies Markenzeichen in bisherigen Filmen wie „Snatch“, „Sherlock Holmes“ oder „Codename U.N.C.L.E.“.

Doch auch der musikalische Aspekt ist ihm wie auf den Leib geschneidert, war er doch stets ein musikorientierter Regisseur, der seine Szenen in einem mitreißenden Takt inszenierte (man denke an das Finale von „King Arthur: Legend of the Sword“). Wie auch die Disney-Realverfilmungen „Cinderella“ oder „Die Schöne und das Biest“ orientiert sich „Aladdin“ eng an der Animationsvorlage, hat teilweise Szenen 1:1 inszeniert, die den magischen Funken schnell entfachen können.

Grund Nr 5: Die zeitlose Musik von Alan Menken

Starke Gefühle, bildgewaltige Tanzeinlagen und ein Bollywood-trifft-Hollywood-Gefühl bestimmen hier die Musical-Einlagen. Dank der zeitlosen Songs, die Alan Menken nur geringfügig neu arrangiert hat, sind die Ohrwürmer von einst auch heute in den Kinderzimmern wiederzufinden.

Das neu komponierte Herzstück namens „Speechless“ kann sich locker mit „Let it go“ („Die Eiskönigin“) messen und bietet Jasmin eine neue Dimension, die man im Vorgänger vermissen konnte.

Fazit: Die beste Realverfilmung von Disney

Mit der Neuauflage von „Aladdin“ gelingt es Disney, die Vorlage zu modernisieren und zugleich den Charme aufrechtzuerhalten. Dank des Zusammenspiels zwischen den Aladdin- und Jasmin-Darstellern Mena Massoud und Naomi Scott werden kleine wie große Zuschauer in den Bann gezogen und die zeitlose Musik wird durch farbenprächtige Tanzeinlagen untermauert, die die verschiedenen Kulturen darstellen. Will Smith heizt euch dank seiner energischen Performance ein, während Guy Ritchie erneut zum Takt der Musik rasante Verfolgungsjagden inszeniert. Der Funke geht auf den Zuschauer über. So wird „Aladdin“ zur besten Realverfilmung von Disney.

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