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„Scarface“: Reboot des Gangster-Klassikers hat einen Regisseur gefunden

„Scarface“: Reboot des Gangster-Klassikers hat einen Regisseur gefunden
© Universal Pictures

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Das seit geraumer Zeit geplante Reboot von „Scarface“ macht einen großen Schritt nach vorn in Richtung Realisierung: Universal Pictures hat nun endlich einen geeigneten Regisseur gefunden.

Poster

Al Pacinos wohl größte Rolle ist die des Exilkubaners Tony Montana, der im Miami der 1980er-Jahre eine beispiellose Karriere vom Flüchtling und Tellerwäscher zum größten Drogenbaron an der Südspitze der Vereinigten Staaten hinlegt. Den Aufstieg und Fall seines Kokain-Imperiums in Brian De PalmasScarface“ will Universal Pictures schon lange neu auflegen. Der Klassiker von 1983 war selbst ein freies Remake des 1932 erschienenen Films gleichen Titels.

Nun ist das Studio diesem Vorhaben einen großen Schritt näher gekommen: ein Regisseur ist gefunden. Luca Guadagnino wird laut Variety das Reboot inszenieren. Der 48-jährige Italiener gilt aktuell als einer der fähigsten und besten Filmemacher der Branche. Mit Filmen wie „I am Love“, „A Bigger Splash“ und dem oscarnominierten „Call Me by Your Name“ konnte er sich als Meister der zarten Bande im Arthouse-Kino etablieren. Umso mehr schürt sein Engagement bei „Scarface“ die Erwartungen an ihn und den Film selbst. Vor allem in Hinblick auf den popkulturellen Einfluss des De-Palma-Klassikers.

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„Scarface“ ist ein schwieriges Projekt

Universal Pictures werkelt seit fast einer Dekade an einem Reboot zu „Scarface“. 2011 gab es die ersten Infos aus dieser Richtung. Filmemacher wie Antoine Fuqua („Training Day“) und zuletzt David Ayer sollten die Regie führen. Gerade Ayer sah man nach Filmen wie „Harsh Times“ und „Street Kings“ als geeignet an für den Job. Allerdings befanden die Verantwortlichen sein Drehbuch als „zu düster“, weswegen sich die Wege trennten. Auch David MacKenzie („Hell or High Water“) und Peter Berg („Spenser Confidential“) wurden mal in den Ring geworfen. Nun wird also Guadagnino das Drehbuch von Joel und Ethan Coen („No Country For Old Men“) auf die Leinwand bringen.

Guadagnino hatte zuletzt das Remake des Dario-Argento-Klassikers „Suspiria“ verantwortet und sitzt momentan an der Post-Produktion der HBO-Serie „We Are Who We Are“. Daneben arbeitet er an einer Fortsetzung zu „Call Me by Your Name“ und einem Remake zu „Herr der Fliegen“.

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