Agent Null Null Nix

  1. Ø 4
   1997
Agent Null Null Nix Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Agent Null Null Nix: Skurrile, ein wenig angestaubte Slapstick-Agentenkomödie auf den Pfaden des rosaroten Panthers.

Der trottelige Wallace stolpert in ein Agentenspiel, als er aus Versehen den Anruf eines Spions entgegenimmt. Im Glauben, es mit Impro-Schauspielern zu tun zu haben, schlägt er dem mörderischen KGB-Agenten Boris the Butcher und dessen britischen Gegenstücken wiederholt ein Schnippchen. Dann verliebt er sich auch noch in Callgirl Lorelei, die in Besitz pikanter Briefe des Verteidungsministers ist.

Um seinen naiven Bruder Wally für einen Abend loszuwerden, schenkt ihm James eine Eintrittskarte für das „Theatre of Life“, ein Theaterprojekt, bei dem die Besucher aktiv als Hauptdarsteller mitwirken dürfen. In einer Telefonzelle soll Wally erste Anweisungen erhalten. Doch die Instruktionen, die er von der Telefonstimme erhält, gelten gar nicht ihm, sondern einem Killer, der im Auftrag von zwei Ex-Agenten die britische Regierung stürzen soll. Ahnungslos befolgt Wally die Befehle und gerät somit in ein hochbrisantes Politkomplott…

Der trottelige Wallace stolpert in ein Agentenspiel, als er aus Versehen den Anruf eines Spions entgegenimmt. Skurrile, ein wenig angestaubte Slapstick-Agentenkomödie auf den Pfaden des rosaroten Panthers.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Der Titel läßt zwar darauf schließen, daß die Agentenkomödie mit Bill Murray den Hitchcock-Thriller „Der Mann, der zuviel wußte“ parodiert, doch in erster Linie wird hier in den Gag-Gefilden von „Der Rosarote Panther“ gewildert. Der frühere „Saturday Night Live“-Star Murray mimt den mental minderbemittelten Amerikaner Wallace Ritchie, der beim Londonbesuch zwischen die Fronten britischer und russischer Geheimagenten gerät, ohne daß er sich dessen in bester Peter-Sellers-Manier bewußt ist.

    Die Inszenierung der Albernheiten fortgeschrittenen Grades ist Jon Amiel („Sommersby“, „Copykill“) zuzurechnen, der dank der überdrehten BBC-Miniserie „The Singing Detective“ Genre-Empfehlungen vorzuweisen hat. Der Film – basierend auf dem Buch „Watch That Man“ von Robert Farrar – beginnt mit cartoonhaften Openingcredits und einer Titelmelodie, die sofort Erinnerungen an den „Rosaroten Panther“ weckt. Wallace Ritchie (Murray) wird gleich bei seiner Einreise als übernaive US-Ausgabe Inspektor Clouseaus vorgestellt, der den Immigrationsbeamten mit seiner ausführlichsten Beantwortung zur Weißglut treibt. Wallaces Bruder James (Peter Gallagher), ein erfolgreicher Bankier, schickt ihn lieber zum Erlebnistheater, als ihn seinen einflußreichen Geschäftsfreunden vorzustellen. Als Wallace an einem öffentlichen Fernsprecher anstatt des Anrufs des Improvisationstheaters die Nachricht für einen Spion entgegennimmt, nehmen die Verwechslungen ihren Lauf. Stets im Glauben, mit Schauspielern konfrontiert zu werden, stolpert er von einer haarsträubenden Begegnung zur nächsten. Er schlägt dem mörderischen KGB-Agenten Boris the Butcher (Alfred Molina) und dessen britischen Gegenstücken wiederholt ein Schnippchen und ist ansonsten damit beschäftigt, sich in das Callgirl Lorelei (Joanne Whalley parodiert ihre Rolle in „Skandal“), die in Besitz pikanter Briefe des Verteidungsministers ist, zu verlieben.

    Der komödiantische Höhepunkt ist eindeutig Murrays Kosakentanznummer beim Botschafterbanquett, wo er unwissentlich eine Bombe durch die Gegend wirbelt. Der Humor orientiert sich an den Sechziger-Jahre-Komödien eines Blake Edwards – sprich: setzt auf verbale Doppeldeutigkeit und einen Held wider Willen und Wissen – und wirkt folglich auch ein wenig angestaubt. Ein paar gute Lacher werden dennoch parat gehalten. Doch wie schwer es Agenten aus den Swinging Sixties beim deutschen Publikum haben, wenn sie nicht von Leslie Nielsen dargestellt werden, mußte gerade erst „Austin Powers“ erleben. ara.

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