African Race - Die verrückte Jagd nach dem Marakunda

  

Filmhandlung und Hintergrund

Vierter Teil der Comedian-gespickten "Crazy Race"-Reihe.

Der Kölner Dom wurde einst auf einem Diamanten von der Größe einer Kokosnuss erbaut. Nun ist der Edelstein verschwunden, weshalb das ehrwürdige Gemäuer nach und nach in sich zusammenfällt. Der Kölner Kirchenchef schickt ausgerechnet seinen tollpatschigen Bücherwurm nach Afrika, um den „Marakunda“ wieder zu beschaffen. Doch der Archivar hat diverse Widersacher, darunter einen kleinen dicken Sozialarbeiter, eine New Yorker Großkriminelle und zwei trottelige hessisch-türkische Kleinganoven.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • African Race - Die verrückte Jagd nach dem Marakunda: Vierter Teil der Comedian-gespickten "Crazy Race"-Reihe.

    Schon die ersten neunzig Sekunden sind turbulenter als mancher Neunzigminüter: Dem Kölner Dom bricht gewissermaßen ein Zacken aus der Krone, und nun kullert eine mannsgroße Kugel durch die Gassen der nahen Fußgängerzone, richtet diverses Unheil an und begräbt schließlich einen Angeber (Ingo Appelt) unter sich. Doch das ist bloß der Prolog eines Films, bei dem nicht nur der gute Geschmack unter die Räder kommt. In seiner Mischung aus Humoresken, die einem allenfalls aus Mitleid das Wasser in die Augen treiben, und unverhofft gelungenen Gags knüpft das Action-Abenteuer an die „Crazy Race“-Filme an. Erneut wurden all jene Komödianten verpflichtet, die kommerzielle Sender immer dann aufbieten, wenn man das Gegenteil von subtil sein möchte.

    Die Geschichte, auch das Teil des Erfolgsrezepts, ist rasch erzählt: Der Kölner Dom wurde einst auf einem Diamanten von der Größe einer Kokosnuss erbaut. Nun ist der Edelstein verschwunden, weshalb das ehrwürdige Gemäuer nach und nach in sich zusammenfällt. Der Kölner Kirchenchef (Herbert Feuerstein) schickt ausgerechnet seinen Bücherwurm (Jan Sosniok) nach Afrika, um den „Marakunda“ genannten Klunker wieder zu beschaffen. Doch Archivar Sebastian, dem andauernd „lustige“ Missgeschicke unterlaufen, hat diverse Konkurrenten, darunter einen kleinen dicken Sozialarbeiter (Dirk Bach), der Geld für seine Schutzbefohlenen braucht, eine New Yorker Großkriminelle (Katy Karrenbauer) und zwei trottelige hessisch-türkische Kleinganoven (das „Mundstuhl“-Duo Andreas Werner und Lars Niedereichholz). Unverhoffte Unterstützung bekommt Sebastian durch Abenteurerin Alex (Mirja Boes), die aber ein doppeltes Spiel spielt.

    Diverse optische und akustische Anleihen bei den „Indiana Jones“-Filmen, musikalische Zitate (unter anderem aus „Winnetou“) und absolut brauchbare Spezialeffekte halten sich die Waage mit Zoten, Kalauern und plumpestem Slapstick, was man je nach Naturell als reizvolle Mischung oder als völlig misslungene krude Mixtur empfinden wird. Regie führte wie zuletzt bei „Crazy Race 3“ Axel Sand, der in den Action-Szenen viel Souveränität beweist. Bei den stellenweise bedenklich dümmlichen Dialogen hatte er keine Wahl: Das Drehbuch stammt wie bei der gesamten Reihe von den Produzenten Philipp Weinges und Günter Knarr. Weitere Mitwirkende in mehr oder weniger gewichtigen Rollen sind Ottfried Fischer, Mike Krüger, Paul Panzer, Ruth Moschner und Karl Dall als Wächter des Marakunda, der den Brocken wieder rausrücken muss, weil er in einer amüsanten „Wer wird Millionär?“-Persiflage gegen den belesenen Sebastian den Kürzeren zieht. tpg.

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