Theron kann sich nicht konzentrieren

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Eigentlich kennt man die Diagnose hauptsächlich bei Kindern.

Charlize Theron: Stimmt die Selbstdiagnose? Bild: Kurt Krieger

Doch nun hat mit Charlize Theron eine der fähigsten Schauspielerinnen eröffnet, dass sie unter chronischer Konzentrationsschwäche leidet, dem sogenannten Aufmerksamkeits-Defizits-Syndrom. Sie könne sich nur schwer über einen längeren Zeitraum auf eine Sache konzentrieren.

„Ja, ich habe ADS“, erklärte die Oscar-Gewinnerin in einem Interview. „Deswegen ist es für mich sehr wichtig, dass mir viel an den Filmen liegt, die ich mache. Sonst ist es für mich unmöglich, mich voll einzubringen.“

Ein wenig erstaunlich sind diese Aussagen schon. Filme wie „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ oder „Monster“ sind sicherlich ein Traum für jeden Schauspieler und jede Anstrengung wert. Doch stellt sich die Frage, wie Theron sich für Popcorn-Kino wie „Mein großer Freund Joe„, „The Italian Job“ oder aktuell „Aeon Flux“ motivieren konnte.

Übertreibung oder Spätfolgen?

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Selbst Therons Pressesprecherin, die um eine solche Störung ihrer Klientin eigentlich wissen müsste, zeigte sich erstaunt: „Davon hat sie noch nie einen Ton gesagt. Ich wüsste nicht, dass ihr jemals diese Diagnose gestellt worden wäre. Vielleicht meinte sie nur, dass sie sich einfach nicht so gut konzentrieren kann.“

ADS meint allerdings mehr als das. Es bezeichnet eine schwerwiegende Verhaltenstörung, vornehmlich bei Kindern, die oft mit Hyperaktivität und Hochbegabung einhergeht. Eine mögliche Erklärung von Psychologen: Das Kind versucht, eine gestörte Elternbeziehung zu kompensieren. Wenn die Mutter wie im Fall von Theron aus Notwehr den Vater erschießt, passt das natürlich ins Bild.

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