Adam & Eva

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   2002
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Filmhandlung und Hintergrund

Adam & Eva: Beziehungskomödie über ein Paar, das nicht mehr miteinander kann, aber irgendwie doch nicht voneinander lassen kann.

Einst rettete Adam (Simon Schwarz) seiner Eva (Marie Bäumer aus der „Der Schuh des Manitu„) als Feuerwehrmann so richtig romantisch das Leben. Vier Jahre später aber ist die Beziehung in Routine erstarrt und heißes Begehren hat längst grauer Alltagswirklichkeit Platz gemacht. Bewegung kommt in die Geschichte, als beide eine neue Liebschaft finden und die einvernehmliche Trennung einleiten. An der Seite neuer Partner – Evas Sandkastenfreund Olli (Pierre Besson) und Adams ewige platonische Freundin Charly (Theresa Berlage) – können sie nun endlich wieder eine leidenschaftliche Affäre miteinander beginnen…

Romantische Beziehungskomödie der nicht ganz alltäglichen Art vom Österreicher Paul Harather („Indien„).

Adam und seine Holde Eva, seit vier Jahren verheiratet, haben sich nichts mehr zu sagen. Leben kommt erst wieder in die festgefahrene Zweierbeziehung, als Adam sich mit Betty, dem Kindermädchen seines Bruders, vergnügt, und Eva von ihrem einstigen Sandkastenfreund Olli nach allen Regeln der Liebeskunst umgarnt wird. Fazit: das Paradies ist in Gefahr.

Vier Jahre nachdem er ihr das Leben rettete, sitzen Adam und Eva am Frühstückstisch und haben sich nichts mehr zu sagen. Bewegung kommt erst wieder in die Beziehung, als Adam sich mit dem drallen Kindermädchen Betty vergnügt und Eva von ihrem Sandkastenfreund Olli umgarnt wird. Die beiden trennen sich, können sich aber nicht vergessen. Als Eva längst Olli geheiratet und Adam sich mit seiner alten Freundin Charlie zusammen getan hat, beginnt das Ex-Traumpaar erneut ein Verhältnis miteinander.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Die Liebe mit all ihren Irrungen und Wirrungen hat Paul Harather in seiner neuen Kinoarbeit im Visier. Der gebürtige Österreicher, dem 1993 mit der Adaption von Josef Haders und Alfred Dorfers kabarettistischem Meisterstück „Indien“ der große Wurf gelang, spielt in „Adam & Eva“ geschickt mit unkonventionellen Erzählstrukturen und wagt witzige Exkurse in andere Genres. Die Story der Beziehungskomödie hat indes wenig Originelles zu bieten. Bleibt also abzuwarten, ob der Film vom Ruhm seiner charmanten Hauptdarstellerin – Marie Bäumer nach „Der Schuh des Manitu“ und ihrem Kurzauftritt in Wim Wenders‘ Musik-Doku „Viel passiert – Der BAP-Film“ – erstmals wieder auf der Leinwand – profitieren kann.

    Bei „Adam & Eva“ zäumt Harather, dessen letzte Leinwandarbeiten „Weihnachtsfieber“ und „Die Gottesanbeterin“ kaum Zuspruch beim Publikum fanden, das Pferd von hinten auf, sprich, er beginnt mit einem typischen Filmende: Ein mutiger Feuerwehrmann rettet eine wunderschöne Frau aus einem brennenden Haus. Kuss, Happy End, Abspann. Aus. Dann erst setzt die Geschichte ein. Vier Jahre später sitzen der einstige Retter Adam (Simon Schwarz) und seine Holde Eva (Bäumer) am Frühstückstisch und haben sich nichts mehr zu sagen. Leben kommt erst wieder in die festgefahrene Zweierbeziehung, als Adam sich mit Betty (betörend: Anna Bertheau, die Heldin aus Connie Walthers „Wie Feuer und Flamme“), dem drallen Kindermädchen seines Bruders, vergnügt, und Eva von ihrem einstigen Sandkastenfreund Olli (Pierre Besson) nach allen Regeln der Liebeskunst umgarnt wird. Fazit: Die beiden trennen sich, beginnen ein Leben ohne den anderen, merken aber bald, dass sie nicht voneinander lassen können. Als Eva längst Olli geheiratet und Adam sich mit seiner ewigen, platonischen Freundin Charlie (Theresa Berlage) zusammen getan hat, dreht das Ex-Traumpaar plötzlich den Spieß um und beginnt ein Verhältnis miteinander…

    Paul Harather ist ein Kinobesessener. Das spürt man ganz deutlich bei der Umsetzung des Drehbuchs von Ivo Schneider, dessen Skript auf dem gleichnamigen schwedischen Film von Mans Herngren und Hannes Holm aus dem Jahre 1997 basiert. Ob (leider zu kurz geratene) Hommagen an den Stummfilm, herrlich komische Werbespot-Persiflagen oder Szenen-Wiederholungen aus anderen Blickwinkeln wie man sie aus Tom Tykwers „Lola rennt“ und Kurosawas „Rashomon“ her kennt – der österreichische Filmemacher versteht es, formal zu überraschen und zu amüsieren. Ein weiteres, perfekt inszeniertes Highlight: die Weihnachtsfeier bei Evas Eltern. Adam hat mit Betty im Nebenraum heimlich Telefonsex und merkt dabei nicht, dass das Babyfon angeschaltet ist und die ganze Familie mithört.

    Leider viel zu klischeebeladen allerdings die Figuren, nicht immer lebensnah die Dialoge und deshalb oftmals wenig nachvollziehbar die Aktionen und Reaktionen der handelnden Personen. Die mühen sich redlich über so manche Stolperstelle im Drehbuch-Gestrüpp, wobei Simon Schwarz – bekannt aus den Ruzowitzky-Filmen „Die Siebtelbauern“ und „Anatomie“ – und Anna Bertheau noch am besten zurecht kommen. Dennoch besitzt „Adam & Eva“ genügend Witz, Charme und Esprit, um mit vergleichbaren internationalen Produktionen Schritt zu halten. Ein Achtungserfolg für die Box! Film- und Fernsehproduktion, deren erste Kinoprojekt „Frau2 sucht HappyEnd“ zu Unrecht floppte, ist also möglich. lasso.

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