Filmhandlung und Hintergrund

Gaunerkomödie um drei Angestellte, die ihre Bank unabhängig voneinander, ohne Kenntnis der Pläne des anderen, auszurauben versuchen.

Tief in der südlichen Provinz der USA, wo sich Coyote und Dust Devil Gute Nacht sagen, planen drei von fünf Angestellten der Desert Savings Bank, ihrem Geldinstitut auf ebenso unkonventionelle wie illegale Weise die Konten zu lichten. Sheila (Alicia Silverstone) will damit ihren Ex und neuen Fillialchef diskreditieren, Entenfreund Jason (Woody Harrelson) dem örtlichen Millionario und Jägerkönig eins auswischen, und Stu (Paulo Costanzo) möchte einfach nur reich werden. Schade nur, dass man vergessen hat, sich vorher abzusprechen…

Skurrile Verlierer träumen vom großen Geld in einer Slapstickkomödie mit schillernder Starbesetzung (John Cleese und Rachael Leigh Cook sind auch noch mit von der Partie).

Die üblicherweise nach Geschäftsschluss verlassene Desert Savings Bank erwartet ein geselliges Wochenende. Drei ihrer Angestellten wollen das Institut von seinen Geldreserven befreien. Mit Tresor, Schließfächern und Geldautomat hat jeder der drei Diebe sein eigenes, individuelles Ziel - und keiner weiß von den Plänen des anderen. Ein turbulentes Chaos droht.

Gleich drei Angestellte der Desert Savings Bank von Nevada haben unabhängig voneinander zur selben Zeit die selbe Idee: Sie rauben die örtliche Bank aus. Kassierer Stuart will sich die Kohle allerdings nur für ein Wochenende „ausleihen“, um in Las Vegas ordentlich Knete zu erspielen. Die Bankangestellte Sheila dagegen möchte ihren Ex-Lover, den chauvinistischen Bankmanager, schädigen, während Assistant Manager Jason Valley sich an einem Kunden des Instituts, dem zwielichtigen Geschäftsmann Merchant rächen will.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Abgezockt!: Gaunerkomödie um drei Angestellte, die ihre Bank unabhängig voneinander, ohne Kenntnis der Pläne des anderen, auszurauben versuchen.

    Eine kleine, mit Alt- und Jungstars besetzte Komödie versucht den großen Coup im Kino, was zuletzt „Safecrackers“, einer anderen Gaunerei, trotz sehr guten Darstellern nicht gelang. Schlüsselreiz für das Publikum ist wohl weniger das Bankraubszenario als Namen wie Woody Harrelson oder John Cleese. Typologisiert als sympathischer Einfaltspinsel respektive raffgieriges Wüstenekel, versprechen beide Komödianten leichte Unterhaltung, die ihr Film auch einlöst.

    Seit Nicolas Cage und Jon Lovitz vor zehn Jahren bei „Schneesturm im Paradies“ waren, suchten viele Possen um gefüllte Tresore und leere Gaunerhirne nach einem Erfolgsrezept für eine Hitkomödie. Gefunden hat dieses auch „Abgezockt“ nicht, immerhin aber einen neuen Dreh, mit dem sich das Szenario originell variieren lässt. Der Clou im Drehbuch von Joe Wein, das dieser mit Hilfe seines Bruders Max schrieb, ist ein Bankraub, den drei verschiedene Parteien im Laufe eines Wochenendes in einem Geldinstitut ausführen, ohne dass die Diebe voneinander wissen und in ihren Aktionen miteinander kollidieren. Wirklich kriminell ist keine der Fraktionen, die es auf unterschiedliche Geld-Depots abgesehen, aber einen gemeinsamen Nenner haben: jeder der drei Diebe ist bei der Desert Savings Bank angestellt. Warum eine Bank im Einzugsgebiet von Coyoten und Tumbleweeds überhaupt mit vier Personen besetzt sein muss und sogar eine weitere einstellen will, die an ihrem ersten Tag durch wundersame Vorfälle schließlich Filialleiter werden wird, ist eine Frage, die der Film in seinem realitätsfreien Raum gar nicht beantworten will. Im phlegmatischen Milieu eines Kaffs, das jede Energie durch Monotonie erstickt, zählt nur die verbindende Motivation, diesem staubtrockenem Leben in der Wüste zu entkommen. Sheila (Alicia Silverstone) will den Geldautomaten knacken und nicht zuletzt damit ihren Ex, den Filialeiter, für immer diskreditieren. Jason (Harrelson) will das Schließfach des ekelhaften Kleinstadtkrösus‘ und Hobbyjägers (Cleese) ausräumen, der vor Jahren die Mutter von Jasons Lieblingsente verschrotete. Stuart schließlich erliegt dem Drängen seiner brüderlichen Nervensäge und entleiht sich aus dem Tresor eine Viertelmillion Dollar, um sie in Las Vegas zu verdoppeln.

    Slapstick, tollwütige Köter, Charakterschrullen und schlichte Hirne sind die Rezepte dieser Loser-Komödie, die wie schon „Der Fall Mona“, das letzte Ensembleunternehmen aus dem Produzentenkonsortium um Ex-„Dynasty“-Star Al Corley, richtige Begeisterung nicht entfachen kann. Der Ton könnte absurder, Figuren farbiger und Dialoge witziger sein. So bleibt die größte Attraktion die originelle Konstruktion und die Besetzung, die von ihr angelockt wurde. kob.

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