A Quiet Place Poster

„A Quiet Place 2“ – Kommt eine Fortsetzung des Horrorfilms?

Sebastian Werner  

Der nervenzerreißend spannende Horror-Thriller „A Quiet Place“ ist in den USA ein echter Überraschungshit. Auch hierzulande begeistert der Film aktuell die Zuschauer und Kritiker. Können wir uns schon jetzt auf „A Quiet Place 2“ freuen? (Achtung: Spoiler!)

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Der Siegeszug der kleinen Horrorproduktionen geht ungehindert weiter. Schon im Kinojahr 2017 erzielten die vergleichsweise preiswerten Produktionen „Annabelle 2“, „Happy Death Day“ und „Get Out“ sensationelle Einspielergebnisse, 2018 setzt nun „A Quiet Place“ diese Tradition fort. Bei einem Budget von gerade einmal 17 Millionen US-Dollar konnte der Film in den USA schon am Startwochenende 50 Millionen Dollar einspielen und schoss damit direkt auf Platz 1 der Kinocharts. Da hatte sogar der Blockbuster „Ready Player One“ das Nachsehen und musste auf Platz 2 rücken.

Mittlerweile ist das weltweite Einspielergebnis von „A Quiet Place“ auf 151 Millionen Dollar angewachsen (Stand: 17. April) und ein Ende des Triumphzugs noch nicht in Sicht. Dabei wäre der originelle kleine Reißer beinahe ein weiterer „Cloverfield“-Film geworden. Die Drehbuch-Autoren Bryan Woods, Scott Beck und John Krasinski (auch Hauptrolle und Regie) hatten vor dem Schreiben des Scripts kurz darüber nachgedacht, mit der Idee zur Produktionsfirma Bad Robot zu gehen und die Einreihung ins „Cloverfield“-Universum vorzuschlagen. Doch die Verantwortlichen bei Paramount hielten den Film zum Glück für stark genug, um auf eigenen Beinen zu stehen.

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Wie realistisch ist „A Quiet Place 2“?

Bei einem Sequel steht natürlich immer der finanzielle Aspekt an erster Stelle. Konnte der erste Teil genug Gewinn erwirtschaften, damit sich eine Fortsetzung lohnt? In diesem Bereich ist „A Quiet Place“ ganz eindeutig aus der Gefahrenzone. Wirtschaftlich könnten die Produzenten locker 8 weitere Teile genehmigen, sofern diese ähnlich preiswert bleiben. Auch inhaltlich sind weitere Teile ohne weiteres möglich. Am Ende des Films stellt sich heraus, dass die scheinbar unzerstörbaren Monster eine deutliche Schwachstelle haben. In weiteren Filmen könnte sich das Wissen der Familie Abbott weiterverbreiten und die Menschheit schließlich zurückschlagen.

Auch ein Prequel wäre denkbar, schließlich steigt die Handlung von „A Quiet Place“ erst am 89. Tag der Monster-Invasion ein. In einem Interview mit Cinemablend hat John Krasinski schon verraten, dass die tödlichen Eindringlinge außerirdischen Ursprungs sind. Sie stammen von einem Planeten, auf dem ewige Dunkelheit herrscht und sie deswegen nur nach Gehör jagen. Außerdem scheint die Umgebung dort sehr feindlich zu sein, weshalb sie eine kugelsichere Oberfläche entwickelt haben. Anhand von Zeitungsmeldungen verrät der Film außerdem, dass die Monster über einen Meteoriten auf die Erde gelangen konnten. Doch wie lief die Invasion genau ab? Und wie sieht es in anderen Teilen der Welt aus? Hier gibt es noch genug zu erzählen.

Was sagen die Autoren?

Die Drehbuch-Autoren Bryan Woods und Scott Beck erzählten der Website Fandango bereits, dass sie „eine sehr spaßige Welt erschaffen haben, in der man so viel tun kann“. Die beiden haben mehrere Word-Dateien voller verworfener Szenarien auf ihrem Computer, die viele weitere Geschichten ergeben. Beide sind definitiv mit an Bord, sollte Paramount ein Sequel genehmigen. Und es gibt kaum einen Grund, warum das Studio das nicht tun sollte.

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Wir hoffen nur, dass sich „A Quiet Place 2“ am Ende selbst treu bleibt und wieder auf eine „kleine“ Geschichte mit dichter Atmosphäre setzt, in der die Charaktere im Mittelpunkt stehen. Ein großes Monsterspektakel mit zahllosen Explosionen und Massenkämpfen würde das Franchise nur verwässern. Da aber schon zwei der drei Original-Autoren ihre Mitarbeit zugesichert haben, stehen die Chancen gut, dass das potentielle Sequel nicht aus dem Ruder läuft.

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