Wenig anderen gelang es, die Filmwelten Hollywoods auf die unverwechselbare Weise zu prägen, wie dem Filmmusik-Komponisten James Horner. Nach Äußerungen seines Anwaltes, Jay Cooper, der "Los Angeles Times" gegenüber, sei Horner nun mit seiner einmotorigen Privatmaschine des Typs "S312 Tucano MK1" abgestützt und tödlich verunglückt.

Cooper gehe vom Tod des 61-jährigen aus, da er sich sonst schon längst gemeldet haben würde. Die Identität des verunglückten Piloten ist von offizieller Seite jedoch noch nicht bestätigt worden, da vom Kleinflugzeug, das nach dem Absturz komplett ausbrannte, so gut wie nichts übrig blieb. Laut den Behörden geschah das Unglück am Montag Morgen, um 9.30 Uhr Ortszeit, im Los Padres National Forest südkaliforniens.

Vielfach ausgezeichnete Filmmusiken

Horner hatte viele Freunde in Hollywood. Eine Reihe Regisseure und Schauspieler reagierten nach der Nachricht mit Bestürzung und Trauer. Allen voran Seth MacFarlane, darüber hinaus auch Ron Howard, Russell Crowe und Rob Lowe.

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Die erste Arbeit Horners für die große Leinwand war für den Film Die Frau in Rot aus dem Jahr 1979. Der endgültige Karrieredurchbruch gelang ihm 1982 als er die Filmmusik für Star Trek II: Der Zorn des Khan beisteuerte. Viele seiner Titelmelodien waren in der Folge für den Oscar nominiert gewesen: Aliens – Die Rückkehr, Braveheart, Apollo 13, A Beautiful Mind, Avatar. Für James Camerons Titanic erhielt er schließlich gleich zweimal die begehrte Trophäe; sowohl für den Film-Score als auch für den "Song My Heart Will Go On", der von Céline Dion gesungen wurde.

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