72 Stunden - The Next Three Days

   Kinostart: 20.01.2011
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Filmhandlung und Hintergrund

Thriller-Drama-Mix um einen unbescholtenen Mann, der zum Kriminellen wird, um seine Frau aus dem Gefängnis zu befreien. Hochkarätig besetztes Remake des französischen Erfolgs "Ohne Schuld".

Aus heiterem Himmel gerät Laura Brennan unter Mordverdacht und wird von der Polizei verhaftet: Sie soll ihren Chef ermordet haben. Nur Lauras Mann John glaubt, dass seine Frau auf keinen Fall eine Mörderin ist. Als Laura unschuldig zu 20 Jahren verurteilt wird, bereitet John ihre Befreiung aus dem Gefängnis und gemeinsame Flucht ins Ausland vor - gemeinsam mit dem selbst einst aus dem Knast geflohenen Damon. Dabei darf nicht einmal Laura von der Aktion wissen, wenn sie wirklich gelingen soll.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Russell Crowes Mimik setzt sich aus ein bis zwei Gesichtsausdrücken zusammen – dafür beherrscht er diese aber verdammt gut. Je nach Situation meint man, in seinem Gesicht Schmerz, Stress, Anteilnahme und Erschöpfung lesen zu können. Mit seinem schauspielerischen Understatement gelingt es Crowe in „72 Stunden“ den Zuschauer zu bannen, vielleicht sogar zu hypnotisieren. Eigentlich ist die von ihm porträtierte Figur des John Brennan ein Lehrer, von dem man bestenfalls glaubt, dass er den Plan eines Gefängnisausbruchs entwerfen, nicht jedoch ausführen könnte. Mit stoischer Zielgenauigkeit macht er jedoch genau das.

      Da stehen amerikanische Werte auf dem Spiel: Freiheit, Familie und letztlich der amerikanische Traum selbst. Der deutsche Zuschauer mag davon zuweilen genug gesehen haben, dennoch ist „72 Stunden“ ein grundsolider Thriller mit einer grundsoliden Besetzung. Wir sehen anfangs den familiären Alltag, doch für den übrigen Kitsch hält nur das Ritual eines Alibi-Fotos her, dass Mutter Lara jeden morgen von ihrer heilen Familie anfertigt. Der Alltag der Brennans scheint perfekt zu sein und dennoch geschieht in ihrem Umfeld ein Mord, der nicht aufklärbar scheint. Lara wird beschuldigt, ihre Chefin kaltblütig erschlagen zu haben – als ihre Wohnung von einem Sondereinsatzkommando gestürmt wird, wäscht sie gerade überrascht einen Blutfleck aus ihrer Jacke, der später als Beweis gelten wird.

      Der Film schildert die Situation der Familie ohne viel Humor, aber auch ohne viel auf die Tränendrüse zu drücken. Dinge passieren – wir sind ihnen ausgeliefert. Johns erste Ausbruchsideen sind kreativ und spannend, auch sein immer härteres Durchgreifen in den kriminellen Kreisen auf der Suche nach gefälschten Papieren und schließlich nach Geld überzeugen. Wirklich mitreißend wird der Film jedoch im letzten Drittel, bei der Durchführung von Johns Plan.

      Immer wieder bekommen wir falsche Hinweise darauf, wie dieser vielleicht scheitern könnte. Dabei ist der Plan keineswegs genial und perfekt durchdacht: Auf der Flucht müssen John, seine Frau Lara und ihr Sohn Luke (Ty Simpkins) häufig improvisieren und scheinen immer wieder in letzter Minute zu scheitern. Im actionreichen Schnitt wird der Film jedoch nie zu hektisch und es gelingt eine glaubhafte Temposteigerung, die bis zum Ende durchgehalten wird. So ist „72 Stunden“ gut gemachtes Unterhaltungskino und kann sich durchaus mit anderen Werken seines Genres messen.

      Fazit: Ein spannender und solide erzählter Thriller.
    2. 72 Stunden - The Next Three Days: Thriller-Drama-Mix um einen unbescholtenen Mann, der zum Kriminellen wird, um seine Frau aus dem Gefängnis zu befreien. Hochkarätig besetztes Remake des französischen Erfolgs "Ohne Schuld".

      Im spannungsgeladenen Thriller von Oscarpreisträger Paul Haggis muss Russell Crowe seine Frau aus dem Gefängnis befreien - und dafür bleiben ihm nur 72 Stunden …

      Wie weit würden wir gehen … wenn uns nur „72 Stunden“ blieben, um alles zu retten, was wir lieben? Eine Frage, die Oscargewinner Paul Haggis mit Intelligenz, überraschenden Wendungen und Intensität beantwortet. Einen Namen hat er sich als Regisseur und Drehbuchautor mit Filmen wie „L.A. Crash“ und „Million Dollar Baby“ gemacht. Lehrer John (Oscarpreisträger Russell Crowe) führt als Vater eines Sohns und Ehemann der klugen und attraktiven Lara (Elizabeth Banks) ein glückliches Leben, bis die Cops in ihren Alltag einbrechen und sich alles verändert.

      Hilflos muss John zusehen, wie Lara wegen des Mordes an ihrer Chefin verhaftet und trotz aller Unschuldsbeteuerungen schließlich verurteilt wird, weil Zeugenaussagen und Indizienbeweise gegen sie sprechen. Als der Kampf durch alle Instanzen verloren ist, steht die junge Mutter vor einem Leben in Gefangenschaft und sucht in einem Selbstmordversuch den letzten Ausweg. Er scheitert, doch für John ist dieser Verzweiflungsakt ein Signal, jetzt alles zu riskieren und das Unmögliche zu wagen.

      Allein will er Lara aus dem Gefängnis befreien, ohne zu ahnen, wie weit er wirklich dafür gehen muss. Hochdramatisch und mit wachsendem Zeitdruck vefolgt Haggis, wie ein Mann mit Moral seinen Weg verlässt und in einem fremden Milieu, in dem Cops und Kriminelle eine Gefahr für ihn bedeuten, selbst ums Überleben kämpfen muss.

      In den Nebenrollen glänzen Shootingstar Olivia Wilde und Liam Neeson, der als Ausbrecherkönig hilfreiche Tipps gibt. Mit einer packenden Story, mit vielen überraschenden Wendungen und zwei großartigen Hauptdarstellern, die ihre Emotionen zu unseren machen. Hier fühlt man, hier fiebert man mit.

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      Kino.de Redaktion  
    • Kann Crowe als Kung Fu Kämpfer überzeugen?

      Russell Crowe (Robin Hood) und ein Hip-Hop Star trainieren zusammen Kung Fu! Wenn das Gerücht stimmt, dann konnte Hip-Hop Sänger und Schauspieler RZA (Due Date) niemand geringeren als Russell Crowe von einer Rolle in The Man With the Iron Fist begeistern. In der Geschichte geht es um den Gründer des Wu-Tang Clans. RZA, der auch die Inszenierung übernimmt, spielt einen Waffenschmied in einem kleinen Dorf in China....

      Kino.de Redaktion  

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