666 - Traue keinem, mit dem du schläfst

  1. Ø 0
   2001
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Filmhandlung und Hintergrund

666 - Traue keinem, mit dem du schläfst: Komische Neuerzählung des "Faust"-Mythos, in der Faust sich von Mephisto in die Münchner Schickeria einführen lässt, um seine Freundin zurück zu gewinnen.

Frank Faust hat eine Dauerpechsträhne, die darin gipfelt, dass seine Freundin nach München flüchtet. Frank lässt sich auf einen Pakt mit dem leibhaftigen Mephisto VII ein, der ihm helfen will, die abtrünnige Geliebte zurückzugewinnen: als Promi in der Schickeria von München. Doch dann legt ausgerechnet Mephisto dem Klienten einen Stolperstein nach dem anderen in den Weg .

Frank Faust, seines Zeichens frustrierter Taxifahrer und seit neuestem auch noch Single, beschließt, seinem öden Dasein ein Ende zu setzen. Prompt taucht da Mephisto II auf und verhilft ihm im Tausch gegen seine Seele zu neuer Attraktivität. In Gestalt verschiedenster Prominenter zeigt sich der Beelzebub mit Frank auf Schickeria-Partys. Als scheinbarer Star-Architekt schäkert der Loser nun mit Verona Feldbusch und unterhält sogar eine Affäre mit Claudia Schiffer. Kein Wunder, dass Ex-Freundin Jennifer fast vor Eifersucht platzt…

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Weil ein ebenso notorischer wie liebenswerter Verlierer (Jan Josef Liefers als deutscher Jack-Lemmon-Typ) von seiner langjährigen Freundin sitzengelassen wird, lässt er sich mit einem Nachfahren Mephistos (Armin Rhode, zuletzt als Herr Mon in „Das Sams“) ein, der die zerbrochene Liebe im Tausch mit der Seele seines Klienten zu kitten verspricht. Frei nach Goethes „Faust“ wandelt Regisseur und Drehbuchautor Rainer Matsutani in seinem ersten Kinofilm seit „Nur über meine Leiche“ auf den Spuren von Fantasykomödien wie „Was Frauen wollen“ und „Teuflisch“. Dass seine High-Concept-Comedy mit Herz dennoch kein harmlos-humoriger Neuaufguss der letztjährigen Blockbuster geworden ist, liegt vor allem an der originellen Zutatenliste, zu der verblüffend witzige Cameoauftritte von Promis wie Boris Becker, Verona Feldbusch, Rudolph Moshammer, Ralf Bauer, Heiner Lauterbach, Henry Maske, Hella von Sinnen oder Claudia Schiffer gehören.

    Matsutanis Hauptfigur Frank Faust schlägt sich mühsam als Taxifahrer durchs Leben. Als ihm seine Geliebte Jennifer (die attraktive Entdeckung Sonsee Ahray Floetmann) auch noch den Laufpass gibt, sieht er nur einen Ausweg – Selbstmord – und ruft prompt den Leibhaftigen auf den Plan. Frank – so rät ihm ein reichlich auffällig exaltierter Mephisto – brauche dringend eine Imageauffrischung. Da Frauen nun einmal tierisch auf Prominente stehen, . Um ihm zu beweisen, was man als Teufel so alles draufhat, mischt er in den folgenden Wochen die Münchner Schickeria tüchtig auf, indem er mal in Gestalt Heiner Lauterbachs, mal als Boris Beckers scheinbar zufällig Jennifer und ihrem aktuellen Typen, dem Modefotografen Axel (Thure Riefenstein), vor die Füße läuft. Die staunen nicht schlecht über Franks neue Freunde! Hat sich der ewige Loser wirklich zum Stararchitekten hochgearbeitet, wie Heiner Lauterbach herumtönt? Hat Frank gar eine heftige Affäre mit Verona Feldbusch? Jennifer platzt vor Eifersucht. Sie stattet ihrem Ex einen Besuch ab und erwischt ihn in flagranti mit Claudia Schiffer. Die Pointe wird nicht verraten. Nur soviel sei gesagt: Wer sich mit dem Teufel einlässt, sollte damit rechnen, hereingelegt zu werden. Ist der Teufel dazu noch schwul, landet man irgendwann unweigerlich mit ihm im Bett. Ein an sich simpler dramaturgischer Kniff. Man will kaum glauben, dass er bis zur letzten Szene funktioniert. Er tut es und Rainer Matsutani und seine großartigen drei Hauptdarsteller zeigen der in die Jahre gekommenen deutschen Beziehungskomödie und dem Münchenbild, das wir aus „Workaholic“ oder „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Grosstädter zur Paarungszeit“ kennen, gehörig die Zähne. Tatkräftige Unterstützung – besonders bei der Rekrutierung der Promis – erhielt der zuletzt hauptsächlich fürs Fernsehen arbeitende Regisseur („Feuerläufer“, „Einladung zum Mord“) von seinem Produzenten Bernd Eichinger, der mit „Der großen Bagarozy“ bereits einiges an eigener „teuflischer“ Erfahrung mitbringen konnte. Herausgekommen ist ein hochkommerzielles Produkt – wie maßgeschneidert für den deutschen Markt. Allein die herrlichen Szenen mit Boris Becker sollten einen Kinobesuch wert sein. Dass die mephistotelischen Metamorphosen tricktechnisch kein Hollywood-Niveau erreichen, verschmerzt man dabei gerne, denn „666“ spielt seine Trümpfe auf anderem Gebiet aus – und das mit Genuss! flex.

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