In den US-Kinocharts gibt es eine neue Nummer eins: „Iron Man 3“ ließ anderen Filmen keine Chance und katapultierte sich auf den vordersten Rang. Dabei verpasste der dritte Teil der Marvel-Comic-Verfilmung nur knapp einen Rekord.

Während Iron Man 3 in vielen Ländern der Welt bereits für volle Kinosäle sorgt, lief der dritte Teil der Comicverfilmung in den USA erst am 03. Mai an. Geschadet hat diese Verzögerung dem Action-Hit mit Robert Downey Jr. in der Hauptrolle nicht: Mit 175,3 Millionen Dollar am ersten Wochenende legte „Iron Man 3“ in den Vereinigten Staaten einen Traumstart hin und pulverisierte die Konkurrenz in den Kinos förmlich.

Der zweitplatzierte Film in den US-Kinocharts, Michael Bays Actionkomödie Pain & Gain, konnte im selben Zeitraum gerade einmal 7,6 Millionen Dollar einspielen und liegt nach zwei Wochen bei insgesamt 33,9 Millionen Dollar. Allerdings sind bei dem Film mit Mark Wahlberg („Ted“) und Dwayne Johnson („Fast & Furious 6“) in den Hauptrollen noch nicht die Auslandsgewinne eingerechnet – in vielen Ländern kommt „Pain & Gain“ erst in den kommenden Monaten ins Kino. Die 175,3 Millionen Dollar, die „Iron Man 3“ einspielte, sind jedoch auch – wie bereits erwähnt - nur auf die USA und das erste Wochenende begrenzt. Weltweit liegt „Iron Man 3“ mit starken 680,1 Millionen Dollar uneinholbar an der Spitze. Dazu beigetragen hat auch Deutschland: Mit insgesamt 756.000 Zuschauern gelang es „Iron Man 3“, hierzulande der erfolgreichste Film aus dem „Avengers“-Universum zu werden.

Bis zum besten Box-Office-Wert aller Zeiten benötigt der von Shane Black („Kiss Kiss Bang Bang“) inszenierte Actionfilm allerdings noch einige zahlende Zuschauer. Auf dem ersten Platz steht nach wie vor James Camerons Avatar – Aufbruch nach Pandora mit 2,78 Milliarden Dollar. In den Bestenlisten hat „Iron Man 3“ sich dennoch schon verewigt: Das Wochenendergebnis ist das Zweitbeste aller Zeiten und verdrängt Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 auf den dritten Rang. Nur Marvel’s The Avengers startete mit 207,4 Millionen Dollar noch imponierender.

Dass der Superheldenaufmarsch mehr Leute anlockte als der dritte Teil der bereits bekannten Figur Iron Man, ist jedoch keine Sensation. Unter diesen Voraussetzungen betrachtet ist der grandiose Start des zweiten Sequels durchaus ein Stückchen beeindruckender. Vor allem ist Iron Man 3 schon zum jetzigen Zeitpunkt der erfolgreichste Marvel-Film mit einer einzelnen Hauptfigur. Weder die beiden Vorgänger noch „Thor“ oder „Captain America“ brachten die Kassen dermaßen zum Klingeln.

Nicht alles ist aber „Iron Man“: Auf Platz 3 der US-Kinocharts hält sich das Sportlerdrama 42 von Filmemacher Brian Helgeland („Ritter aus Leidenschaft“). Weitere 6,2 Millionen Dollar am Wochenende bedeuten ein Gesamtergebnis von respektablen 78,3 Millionen Dollar in den Vereinigten Staaten. Auf dem vierten Rang befindet sich mit Oblivion der Zweitplatzierte der Vorwoche. Der Science-Fiction-Film mit Tom Cruise („Jack Reacher“) in der Hauptrolle spielte noch einmal 5,7 Millionen Dollar ein. Weltweit konnte Joseph Kosinskis Werk 222,8 Millionen Dollar in die Kassen spülen.

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