42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende

  1. Ø 4
   2013
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Filmhandlung und Hintergrund

42 - Die wahre Geschichte einer Sportlegende: Sportdrama über das Leben der schwarzen Baseballlegende Jackie Robinson - inszeniert von "L.A. Confidential"-Autor Brian Helgeland.

Der Geschäftsführer des Baseballteams der Brooklyn Dodgers sucht 1947 gezielt nach einem exzellenten schwarzen Spieler, um die Gewinnchancen der Mannschaft zu erhöhen. Seinen Mann findet er in dem rebellischen Jackie Robinson, der aus Liebe zum Spiel selbst schlimmste Schmähungen mit eiskalter Coolness hinnimmt. Letztlich sprechen seine sportlichen Leistungen für sich: Er gewinnt den Respekt und die Freundschaft vieler seiner ihn zunächst ablehnenden Mannschaftskameraden. Er avanciert zur Sportikone und zur Symbolfigur gegen Rassismus.

1947 baut der Coach der Brooklyn Dodgers auf den schwarzen Jackie Robinson, um die Mannschaft zur Meisterschaft zu führen. Sportdrama über die schwarze Baseballlegende Jackie Robinson – inszeniert von „L.A. Confidential“-Autor Brian Helgeland.

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Kritikerrezensionen

  • Biopic um Jackie Robinson, der 1947 als erster afro-amerikanischer Baseballspieler der Major League beitrat und Sportsgeschichte schrieb.

    Bereits 1950 spielte der einer Flut von rassistischen Anfeindungen ausgesetzte Sportler sich selbst in „The Jackie Robinson Story“. Seither rief seine außergewöhnliche Lebensgeschichte immer wieder großes Interesse in Hollywood hervor. So wollten sowohl Spike Lee als auch Robert Redford diese wichtige Episode der amerikanischen Vergangenheit auf die Leinwand bringen. Nun ist es Brian Helgeland (Drehbuch-Oscar für „L.A. Confidential“), der das bewegende Sportdrama inszeniert. Er verfasste auch das von Robinsons Autobiografie „I Never Had It Made“ inspirierte Skript. Es schildert chronologisch und geradlinig Robinsons Leben quasi als Gegenstück zu Penny Marshalls ebenfalls historisch verwurzelten Baseballklassiker „Eine Klasse für Sich“. Frauen-Mannschaften wurden während des Zweiten Weltkriegs ebenfalls mit Skepsis betrachtet, mussten wenigstens keine rassistischen Hasstiraden über sich ergehen lassen.

    Rickey Branch (Harrison Ford urig-markant in der Rolle, die Redford für sich vorgesehen hatte) ist der Geschäftsführer der Brooklyn Dodgers. Er sucht gezielt nach einem exzellenten afro-amerikanischen Spieler (die in ihrer eigenen Liga spielen), um die Gewinnchancen des Teams zu erhöhen. Seinen Mann findet er in dem rebellischen Jackie Robinson (Newcomer Chadwick Boseman sieht seinem Vorbild erstaunlich ähnlich), der aus Liebe zum Spiel schlimmste Beleidigungen mit eiskalter Coolness erträgt. Letztlich sprechen seine sportlichen Leistungen für sich und er gewinnt den Respekt und die Freundschaft vieler seiner ihn zunächst ablehnenden Mannschaftskameraden. Darüberhinaus avanciert er zur Sport-Ikone und wird zur Symbolfigur gegen Rassismus.

    Die Struktur entspricht der eines typischen Sportdramas, mit langsamem Aufstieg, vorübergehenden Tief und Triumpf. Abseits des Spielfeldes wird Robinsons Beziehung zu seiner liebenden Ehefrau thematisiert. Die emotionalen Höhen und Tiefen werden effektiv von Mark Ishams grandios-gefühlvollen Orchesterscore begleitet. Dazu passend schwelgt die Kameraarbeit von Don Burgess vorwiegend in warmen, tiefsaturierten Farbtönen. Bei den kaltherzigen Szenen ist das Licht so harsch wie die jeweilige Situation. Hauptdarsteller Boseman legt seine Rolle mit einem gewissen Understatement an, wohingegen Ford fast schon in die Karikatur schliddert. „42“ feiert amerikanische Werte wie Zivilcourage und Zusammenhalt der Menschen egal welcher Hautfarbe und erzielte damit am US-Boxoffice einen mehr als soliden Homerun. ara.

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