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3 Days to Kill

   Kinostart: 08.05.2014
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Filmhandlung und Hintergrund

Schwarzhumoriger Thriller mit Kevin Kostner als Geheimagent, der sich während seines letzten Auftrags um seine Tochter kümmern muss.

Der alternde Agent Ethan soll einen letzten (Mord-)Auftrag ausführen. Drei Tage Zeit bekommt er von seiner jungen Chefin, den Waffenhändler Wolf zu finden und auszuschalten. Drei Tage, in denen er sich ausgerechnet auch um seine fast erwachsene Tochter Zoey kümmern muss. Deren Mutter hatte er eigentlich versprochen, keine dieser lebensgefährlichen Aufträge mehr anzunehmen. Doch ihm bleibt keine Wahl. Es geht um sein Leben. Denn für den Auftrag soll er ein neuartiges Medikament erhalten, das seine schwere Krankheit kuriert.

Ein alternder Geheimagent muss einen letzten Auftrag ausführen, während er sich um seine Tochter kümmert. Schwarzhumoriger Agententhriller mit Kevin Costner als souveränem Hauptdarsteller.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. "3 Days to Kill" basiert auf einer Geschichte des französischen Regisseurs Luc Besson ("Léon – Der Profi", "Das fünfte Element"), der zusammen mit Adi Hasak auch das Drehbuch geschrieben hat. Die Hauptfigur ist ein recht interessanter Charakter, der von einem ebenso interessanten Konflikt bewegt wird: Wie bringt man den Job als CIA-Killer mit den Pflichten eines Vaters unter einen Hut. Besson und sein Regisseur McG ("3 Engel für Charlie", "Das gibt Ärger") entschließen sich, diesen Konflikt mit einer guten Portion Humor aufzulösen – bei der Geschichte und einem todkranken Kevin Costner ("Der mit dem Wolf tanzt", "Robin Hood – König der Diebe") in der Hauptrolle nicht eben eine Selbstverständlichkeit.

      Costner spielt Ethan Renner wirklich gut, er wirkt als amerikanischer "Cowboy" vor der mondänen Kulisse der französischen Hauptstadt immer ein wenig deplatziert. Die Filmemacher beweisen einen sehr feinen Humor, wenn sie ihren Protagonisten beispielsweise mit einem lila Damenrad, das Ethan eigentlich seiner Tochter schenken wollte, in Paris ermitteln lassen. Trotz des brachialen Titels ist "3 Days to Kill" kein harter Actionfilm, sondern fast schon eine Actionkomödie. Und zwar eine sehr charmante. Es geht gar nicht in erster Linie darum, dass Ethan drei Tage Zeit hat, um jemanden zu töten. Es geht vielmehr darum, dass ihm nur drei Monate bleiben, um seine Tochter kennenzulernen. Die konfrontiert ihn mit den typischen Problemen eines Teenagers und verpasst ihm "I Love It" von Icona Pop als Klingelton für sein Handy – das bezeichnenderweise immer wieder in den unpassendsten Situationen klingelt, etwa wenn er gerade dabei ist, einen Verdächtigen zu verhören.

      Es ist herrlich zu sehen, wie Ethan als knallharter CIA-Veteran seinem Job nachgeht, aber von Zooey immer wieder in den ganz banalen Alltag eines Familienvaters zurückgeholt wird. Was macht man, wenn man den Chauffeur eines internationalen Terroristen gerade dingfest gemacht hat, aber seine Tochter von der Schule abholen muss? Man packt den Bösewicht kurzerhand in den Kofferraum – und nutzt die Gelegenheit, mit dem Gangster einmal ein ernstes Gespräch von Vater zu Vater zu führen, um sich wertvolle Erziehungstipps zu holen.

      Die Art und Weise, wie die Hauptfigur in Luc Bessons Geschichte agiert, hinterfragt das Genre des Action-Thrillers grundlegend. Denn für Ethan Renner gibt es, ganz entgegen den Konventionen, etwas wichtigeres als den Job. Dieser Punkt wird nochmal verstärkt durch die Auftritte seiner Kollegin Vivi, gespielt von Amber Heard ("Drive Angry", "Machete Kills"). Die verhält sich so, wie man es von einem Spion erwartet, berechnend, kühl, immer adrett gekleidet am Steuer ihres mattschwarzen Peugeot RCZ. Costner dagegen weigert sich lange, seine Jeans gegen einen Anzug einzutauschen. Er wird in die genretypischen Schießereien und Verfolgungsjagden verwickelt, auch dafür eignet sich Paris. Aber er gerät auch in zahlreiche Situationen, die man von einem Agenten-Thriller nicht erwartet. Sein Ethan Renner ist einer der menschlichsten Geheimagenten, die man seit langem im Kino gesehen hat, und das macht "3 Days to Kill" sehr sehenswert.

      Fazit: "3 Days to Kill" ist ein überraschend humorvoller Actionfilm über einen CIA-Agenten, der sich als Familienvater versucht.
    2. 3 Days to Kill: Schwarzhumoriger Thriller mit Kevin Kostner als Geheimagent, der sich während seines letzten Auftrags um seine Tochter kümmern muss.

      Actionthriller, in dem Kevin Costner im „96 Hours„-Revier von Liam Neeson wildert.

      Die Parallelen kommen nicht von ungefähr, dachte sich die schwarzhumorige Story doch ebenfalls Luc Besson („Leon - Der Profi„) aus. Zudem verfasste der französische Actionspezialist in Zusammenarbeit mit Adi Hasak („From Paris with Love„) das Drehbuch, wobei sie routinierte Action und gefühlvolles Familiendrama mit schrägem Galgenhumor verbinden. Zugleich bauen sie eine Liebeserklärung an Paris ein, die von Regisseur McG („3 Engel für Charlie“) mit Aufnahmen rasanter Autoverfolgungsjagden als auch gemütlichen Spaziergängen fotogen in Szene gesetzt wird.

      Wie Neeson in seinem Karriere-Comeback „96 Hours“ spielt Costner einen alternden CIA-Agenten, dessen Beziehung zu seiner 17jährigen Tochter Zoe angespannt ist. Allerdings gilt es für seine Figur Ethan Renner nicht in erster Linie, das Mädchen vor Unheil zu bewahren, sondern die durch Entfremdung angeknackste Vater-Tochter-Beziehung zu kitten. Denn seit der Scheidung hat er sich kaum um Zoey (Hailee Steinfeld aus „True Grit“ als nöliger Teenager) gekümmert, da er zu sehr mit seinem Killer-Job beschäftigt war. Als er todkrank nach Paris zurückkehrt hofft er, sich ihr wieder annähern zu können. Gleichzeitig wird Ethan von CIA-Agentin Vivi (Amber Heard vergnügt sich als charismatische Femme Fatale) kontaktiert. Er soll als seinen letzten AuftragWaffenhändler Wolf ausschalten, um im Gegenzug eine experimentelle Droge für seine Krankheit zu erhalten.

      Der Erzählton des ohne viele technische Spielereien inszenierten Actionhybriden ist furios solange das Actionelement im Fokus steht. Bei jeder Umleitung auf die sentimentale Familienschiene wird das Tempo unweigerlich gedrosselt. Ein drollig humorvoller Touch, der teils ins Absurde abgleitet, steuert dem entgegen. Beispielsweise unterbricht Ethan die Folter an einem Informanten, als Zoey anruft (ihr Klingelton ist Icona Pops „I Love It/I Don’t Care“), und gibt ihr das Spaghetti-Rezept seines Opfers. Liebenswürdige afrikanische Hausbesetzer in Ethans Wohnung und eine holprig geschnittene Fahrradfahrstunde sind weitere skurrile Highlights. Costner sammelt Sympathiepunkte mit einer launig-charmanten Performance, was den Unterhaltungswert des Eurothrillers solide steigert. ara.
      1. Kevin Costner gefällt als Liam Neeson, der Rest allerdings ist eine Verkettung von Peinlichkeiten, die 120 Minuten lang einfach nicht aufhören wollen.

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        Kino.de Redaktion  

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