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Fakten und Hintergründe zum Film "27 Dresses"

Kino.de Redaktion |

27 Dresses Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion - „ja, ich will!“

Für Schauspielerin Katherine Heigl stellt 27 DRESSES den Höhepunkt eines

bemerkenswerten Jahres dar. Ihr Aufstieg zum Star begann mit ihrer preis-

gekrönten Rolle in der erfolgreichen TV-Serie „Grey’s Anatomy – Die jungen Ärzte“ und setzte sich an der Seite von Seth Rogen mit ihrem herausragenden Auftritt in Judd Apatows Schwangerschaftskomödie BEIM ERSTEN MAL fort. Als Jonathan Glickman, der Produzent von 27 DRESSES frühe Aufnahmen aus Judd Apatows Komödie zu Gesicht bekam, spürte er sofort: „das Katherine Heigl einfach spektakulär war und man die große Energie, die in ihr steckt, förmlich auf der Leinwand sehen konnte.“ Kein Wunder, dass Glickman und seine Produzentenkollegen Gary Barber und Roger Birnbaum, die Partner in seiner Produktionsfirma Spyglass Entertainment, begeistert waren, als Katherine Heigl zur Rolle der Jane sagte: „Ja, ich will!“

Heigl konnte ihrer Filmfigur vieles abgewinnen: „Jane ist, wie die meisten Menschen, stolz auf das, was sie wirklich gut kann“, erläutert Heigl. „Offensichtlich ist sie sehr gerne Brautjungfer, nur übertreibt sie es dabei ein bisschen. Sie verbringt ihr Leben damit, die Wünsche anderer Menschen zu erfüllen und vergisst dabei, sich um ihre eigenen Sehnsüchte und Träume zu kümmern. Sie gleicht einer Nebenfigur in ihrem eigenen Leben.“

Heigl genoss es, „eine Figur zu spielen, die zwar ebenso lustig wie charmant ist, aber dennoch ihre Macken hat. Ich mag diese Art von Komödie am liebsten und war gespannt, wieweit ich den Humor in dieser Rolle treiben konnte. Auf so eine Art von Rolle habe ich meine ganze Laufbahn gewartet.“

Für Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna, die das Originaldrehbuch zu 27 DRESSES und die Leinwandfassung des Kassenknüllers DER TEUFEL TRÄGT PRADA verfasst hat, ist Janes Story „die Geschichte eines etwas verspäteten Erwachsenwerdens, in der eine Frau erst

heraus finden muss, was sie an sich selbst ändern muss, um von der ewigen Brautjungfer zur Braut zu werden.“ Die unzähligen Auftritte einer Freundin als Brautjungfer inspirierten McKenna zu dieser Geschichte. „Sie hatte bei über einem Dutzend Hochzeiten mitgemacht, das fand ich sehr faszinierend und fragte mich: Warum wird jemand zu derartig vielen Hochzeiten eingeladen? Was für eine Art von Mensch muss das sein? Offensichtlich hatte sie viele Freunde und gute Verbindungen. Aber irgendetwas hielt sie wohl davon ab, eine Be-

ziehung zu haben, die nur ihr ganz allein gehörte.“ McKennas Begabung für sprühende

Dialoge und ebenso witzige, wie auch zu Herzen gehende Figuren und Situationen waren

sowohl für Heigl wie auch für das Team hinter der Kamera entscheidend.

Über die Produktion - Zwei Frauen, ein Mann

„Aline beherrscht die lustigen und schnellen Dialoge durch die sich ihre Figuren in echte Menschen aus Fleisch und Blut verwandeln, ganz hervorragend,“ lobt Anne Fletcher. Die renommierte Choreografin (THE 40 YEAR OLD VIRGIN („Jungfrau (40), Männlich, Sucht…“), WALK HARD: THE DEWEY COX STORY (2007)) inszeniert mit 27 DRESSES ihren zweiten Spielfilm nach ihrem Debüt, dem Tanzfilm STEP UP. „Ich habe mich in das Drehbuch sofort verliebt“, erinnert sich Anne Fletcher „mit Jane konnte ich mich auf der Stelle identifizieren, weil ich nämlich auch unter dem Helfer-Syndrom-leide“, lacht die Regisseurin. „Mein Spitzname ist „Mama“, weil ich mich andauernd um alles und jeden kümmere. Aber wenn man immer Dinge für andere tut, dann vergisst man darüber irgendwann sich selbst. Das ist jedenfalls Jane passiert und ich glaube, so geht es vielen Frauen.“ Mit dem verstorbenen Bobby Newmyer, einem der Ausführender Produzent bei 27 DRESSES stellte sie die Story bei Spyglass Entertainment vor. Barber, Birnbaum und Glickman erkannten das Potential des Films sofort: „Ein nettes Mädchen von nebenan, das jeder mag, das aber nie einen eigenen Freund hat, weil sie nicht versucht, das zu bekommen, was sie eigentlich vom Leben will: Eine liebevolle Beziehung.“ Glickman fügt hinzu: „Jane ist eine lustige Figur mit der man mitfühlt.“ Im Laufe der weiteren Arbeit am Drehbuch des Films entwickelte sich die Geschichte von der Story zweier Frauen, die sich um denselben Mann streiten zu einer Story zweier Schwestern mit einer komplexen Familiendynamik. So wurden der Spaß- und der Gefühlsfaktor weiter gesteigert. Autorin McKenna erklärt: „Wir konzentrierten uns mehr auf Janes emotionale Reise und weniger darauf zu erzählen, wie Menschen zueinander finden.“

Produzent Glickman fügt hinzu: „27 DRESSES ist eine idealistische Geschichte über eine 27fache Brautjungfer. Das ermöglichte es, sowohl jenen Wahnsinn darzustellen, der mit Hochzeiten einhergeht als auch eine figurenorientierte Romantikkomödie mit einigen großen Überraschungen zu drehen.“ Gleich nach Produktionsbeginn waren Fletcher und McKenna zu Fans ihres Stars geworden: „Katie (Heigl) hat ein unglaubliches Gespür für Slapstick, für ihre Figur, für alles, was auf sehr natürliche Weise lustig ist. Sie beherrscht die physisch komischen Situationen ebenso wie die Darstellung der empfindsamen Seite der Figur.“ McKenna fügt hinzu: „Es hat mich überrascht, wie jemand, der so schön ist wie Katherine, überzeugend den Humor und die Einsamkeit dieser ewigen Brautjungfer herüber bringen kann. Katie ist unglaublich lustig, ihr Timing ist unschlagbar und sie fühlt tatsächlich mit Jane mit.“ Während Heigls Jane Herz und Seele der Filmgeschichte sind, prägen die weiteren Figuren jene emotionale Reise auf die sich Jane begibt. Janes doppelzüngige Schwester Tess wird von Malin Akerman gespielt, die erst vor kurzem Ben Stillers Höllenbraut in NACH SIEBEN TAGEN AUSGEFLITTERT verkörperte. Sie steht derzeit für den Thriller WATCHMEN vor der Kamera. „Tess ist Janes Achillesferse“, konstatiert Katherine Heigl. „Sie kann zu ihrer Schwester nicht ’Nein’ sagen und sie lässt Tess nicht dieselben Fehler begehen, die sie selbst begangen hat. Jane räumt im übertragenen Sinn ständig hinter Tess her und versucht, alles zu reparieren, was Tess, die nie die Konsequenzen ihres Tuns tragen muss, so anrichtet. Die beiden lieben sich und es besteht ein enges Band zwischen ihnen. Aber der Lack ist etwas angekratzt, seit die beiden Schwestern erwachsen geworden sind.“

Über die Produktion - Zwei Frauen…

„Tess ist die typische kleine Schwester, deren Weg von der großen Schwester bereits geebnet wurde“, erklärt Akerman ihre Figur. „Sie weiß wie man Situationen manipuliert – und sie weiß, wie sie ihre Schwester manipulieren kann. Es hat Spaß gemacht sie zu spielen, weil Tess im ’Brautzilla’-Stadium gefangen ist und dann ein wenig durchdreht. Aber im Grunde ihres Herzens weiß Tess, wie die Dinge wirklich liegen.“

Beide Schwestern sollten nach dem Willen der Filmemacher unterschiedliche Looks haben. „Jane ist attraktiv, aber keine Showfrau“, stellt Kostümbildnerin Catherine Marie Thomas klar. „Tess dagegen musste ein echter Hingucker sein! In dem Moment, in dem Tess zum ersten Mal auf George trifft und damit Janes Herz bricht, sollte sie einen dermaßen vom Hocker hauen, dass sie auf der Straße einen Verkehrsstau verursachen würde. Alle anderen trugen also gedeckte Farben während Tess den Betrachter in ihrem gelben Kleid förmlich blendet. Die arme Jane. Ihr Chef George sieht Tess und ist auf der Stelle hin und weg.“

Auch wenn die beiden Schauspielerinnen sich auf Anhieb prächtig verstanden, war sich Katherine Heigl zunächst nicht sicher, ob das Publikum sie als Schwestern akzeptieren würde: „Wir sehen uns ja auf den ersten Blick nicht sehr ähnlich. Deshalb haben Malin und ich uns einige Manierismen und eine ähnliche Sprachweise angeeignet. Als wir in Providence (wo ein Großteil des Films entstand) zum Abendessen gingen, sprachen uns vier oder fünf Leute darauf an, ob wir Geschwister seien. Wir müssen also doch überzeugend gewesen sein.“

Die Männer in Janes Leben sind der zynische Zeitungsreporter Kevin und der Selfmade-Unternehmer George. James Marsden spielt Kevin, den ehrgeizigen Reporter des fiktiven New Yorker Journals, der in der Rubrik „Hochzeiten“ seiner Zeitung versauert und eine Sonntagskolumne zu diesem Thema verfasst, in der er trotz seines persönlichen Zynismus wunderschöne und einfühlsame Worte findet. Fletcher besetzte Marsden nachdem sie mit ihm schon als Choreografin für HAIRSPRAY zusammengearbeitet hatte, in dem Marsden den Showmoderator Corny Collins spielte. Für Fletcher ist das Paar Jane und Kevin eine „klassische Romantikkomödienpaarung, zwei Menschen, die sich zugleich anziehen und abstoßen. „Man kann verstehen, warum Jane Kevin zunächst nicht mag. Er ist sarkastisch, verschroben, nörgelt rum und ärgert sie laufend. Humor und Sarkasmus dienen aber nur seinem Schutz, denn eigentlich ist er charmant, charismatisch und witzig.“

Autorin McKenna fügt hinzu: „Etwas verbindet die Beiden: Sie sind Beobachter der Situation. Kevin ist das aus beruflichen Gründen. Aber er sitzt genauso freiwillig auf der Zuschauertribüne der Hochzeitsvorbereitungen für Tess und George wie Jane.“

Marsden, den die meisten Zuschauer aus seiner Rolle als Cyclops in „X-MEN“ kennen dürften, wollte endlich einmal eine romantische Rolle spielen. „Ich bin meistens der Typ, der den Kürzeren zieht. Deshalb hat es mich gefreut, als ich das Drehbuch zu 27 DRESSES las und feststellte: Hey, ich soll den Typen spielen, der am Ende das Mädchen abbekommt!“ Ed Burns fortschrittlich denkender „Übermann“ George ist der Gegenentwurf zu Marsdens zynischem Journalisten. George ist Gründer und Chef einer Firma, die umweltbewusste Outdoor-Kleidung herstellt. Er verkörpert sozusagen den ultimativen urbanen Mann. Er ist politisch korrekt, hat sich für die Umwelt engagiert, besitzt einen Hund, ist Selfmade-Unternehmer und hat die Patenschaft für einen kleinen Jungen übernommen. Dabei wissen wir doch alle, dass Typen wie George in Wirklichkeit gar nicht existieren“, schmunzelt Edward Burns. Janes beste Freundin und Kollegin spielt Judy Greer: „Casey mag vielleicht schrill und laut sein, aber sie sagt auch immer ehrlich was sie denkt. Sie versucht, Janes ungezähmte Seite ans Licht zu bringen, sie ist extrem loyal und ihr geht die Freundschaft mit Jane über alles.“

Über die Produktion - …Ein Mann

Eine ganz eigene Rolle spielt die titelgebende Garderobe mit den teilweise sehr ausgefallenen Stücken, die Kostümbildnerin Catherine Marie Thomas entwarf: „27 normale Abendkleider wären ja langweilig gewesen. Janes Garderobe sollte auch den ’Schmerz’ vermitteln, der mit dem Tragen extremer Outfits bei Motto-Hochzeiten verbunden ist.“ Anne Fletchers beruflicher Background, der professionelle Tanz, beeinflusste ebenfalls das Design der Kleider: „Die Kleider sollten wie Kostüme wirken, die die darin steckenden Brautjungfern so aussehen lassen, als ob sie gleich bei einer Tanzrevue starten würden.“ Für Catherine Marie Thomas glich der Auswahlprozess für die Kleider einem Puzzlespiel: „Wir hatten 50 Modelle, dann flog eines raus ein anderes kam rein, manche wurden verändert, etwas Spitze angenäht, ein passender Hut dazu usw.“, erklärt Thomas. „Als wir mit unserer Auswahl endlich fertig und zufrieden waren, stellten wir fest, dass es noch immer drei Kleider zu viele waren und mussten uns von drei weiteren trennen.“ Das Lieblingsoutfit von Katherine Heigl war ein

Modell zur Themenhochzeit „Vom Winde verweht“, ein Modell, das selbst Scarlett O’Hara stolz gemacht hätte: „Gelbe Seide mit orangefarbenen Blüten und gleichfarbigem Spitzenbesatz. Dazu gehörte ein Strohhut mit Schleifchen, ein weiß-orangener Sonnenschirm und gelbe Pumps – vom Reifrock untendrunter ganz zu schweigen.“ Aber auch das Modell „Bahama Mama“ war nicht ohne: heißes Pink mit gelbem Tüll. Oder die Variante „Cowgirl Dress“ mit weißem Cowboy Hut oder gar die Unterwasserhochzeit mit rosafarbenen Schwimmflossen und Taucherbrille. Obwohl ein Großteil des Films in New York City spielt, entstand 27 DRESSES fast ganz in Rhode Island. „Providence war eine tolle Alternative, weil es dort Drehorte gibt, die sehr nach Manhattan aussehen“, erläutert Produzent Jonathan Glickman. „Außerdem spielt ja ein Teil des Films auch außerhalb der Stadt im ländlichen Upstate New York und dafür war Rode Island ebenfalls perfekt.“ Zu den Schlüsselorten gehörten das Rosecliff und das Marble House Mansion in Newport, ein Diner in East Greenwich, ein Strand in Charklestown, die Stadt Providence selbst und eine Bar in Pawtucket. In dieser Bar führen Kevin und Jane eine kuriose Version von Elton Johns „Benny and the Jets“ auf. Im Hope Artist Village von Pawtucket, einem Viertel mit loftartigen Gebäuden, errichtete Ausstatter Shepherd Frankel die Büros von Georges Firma „Urban Everest“ und die Location für die Indisch-jüdische Hochzeit. Jonathan Glickman lobt Frankel: „Er hat Providence in New York verwandelt, eine Modefirma kreiert und eine ungewöhnliche Zeitungsredaktion erschaffen.“ Zwei Wochen verbrachte die Filmcrew dennoch in New York selbst, um dort Szenen an typischen Schlüsselorten zu drehen, wie dem Central Park, dem East Village wo Jane wohnt und dem Meatpacking District wo sich Georges Firma befindet.

Während der gesamten Produktion lauteten die Schlüsselworte für Anne Fletcher: „Groß“ und „wieder erkennbar“. „Wenn jemand 27 DRESSES als bescheidenen Romantikkomödie beschreibt, dann muss ich vehement widersprechen: Es ist ein gigantischer Film! Jede einzelne Hochzeitsszene war enorm aufwendig, von der Blumendeko bis zu den Klamotten, zu den Tänzen und etlichen anderen Details. Das Publikum sollte sich vom ersten Moment an in die Figuren verlieben. Aber die Herausforderung lag darin, es nicht zu übertreiben – eben wieder erkennbar zu bleiben.“

Und was wurde aus der Frau, die Drehbuchautorin Aline Brosh McKenna überhaupt zu ihrem Film inspirierte? „Sie hat sich verlobt, kurz bevor die Dreharbeiten zu 27 DRESSES begannen“, lacht Mc Kenna. „Wenn der Film in die Kinos kommt, hat sie sicher schon vor dem Altar gestanden.“

News und Stories

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