2 für alle Fälle - Ein Song für den Mörder

  1. Ø 5
   2010
2 für alle Fälle - Ein Song für den Mörder Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

2 für alle Fälle - Ein Song für den Mörder: TV-Krimikomödie mit Jan Fedder und Axel Milberg als ungleiches Brüderpaar.

Gleich neben dem Grundstück, das die beiden ungleichen Brüder Piet und Hannes von ihrer Tante geerbt haben, soll das neue Husumer Klinikum entstehen. Wegen eines Planungsfehlers ist der zukünftige Leiter dringend auf die Parzelle angewiesen. Als er eine junge Frau erschlägt, hält die Polizei den vorbestraften Hannes für den Täter. Den Brüdern bleibt nichts anderes übrig, als mit unkonventionellen Methoden nach dem wahren Mörder zu suchen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Auch außerhalb des deutschen Nordens gibt es eine Vielzahl von Menschen, die sich Jahr für Jahr auf das allweihnachtliche Wiedersehen mit den skurrilen Gestalten aus Büttenwarder freuen. Norbert Eberlein hat sich diese Reihe mit Jan Fedder und Peter Heinrich Brix ausgedacht. Selbst wenn sich „2 für alle Fälle“ großzügig als Krimi einstufen lässt: Parallelen zu „Neues aus Büttenwarder“ sind vermutlich gar nicht zu vermeiden, sobald Fedder in einem Eberlein-Film mitwirkt. Der schräge Humor ist hier zwar deutlich abgeschwächt, weil der Film ja bundesweit funktionieren muss, aber die Zeichnung der Figuren lässt den Menschenschlag rund um Husum zumindest wunderlich wirken.

    Mitunter mutet das Werk fast wie einer jener „Kulturfilme“ an, die früher im Kino vor dem Hauptfilm über fremde Völker informierten: Die Mitwirkenden kommunizieren zwar miteinander, tun dies jedoch vor allem nonverbal oder zwischen den Zeilen. Lars Jessen ist als gebürtiger Kieler daher genau der richtige Regisseur für diesen leicht schrägen Stoff, in dem ein ehemaliger Kommissar aus Hamburg (Fedder) gemeinsam mit seinem kräftig aus der Bahn geworfenen Bruder (Axel Milberg) eher unfreiwillig einen Mord aufklärt. Auch wenn die Handlung mitunter beinahe fragmentarisch dargeboten wird: Schon allein die Kombination der beiden Hauptdarsteller ist sehenswert. Hier der maulfaule Ex-Polizist Piet, dort der vergleichsweise fast geschwätzig erscheinende, weltgewandte Heiratsschwindler Hannes: Größer hätte der Gegensatz zur Siegfried-Lenz-Verfilmung „Das Feuerschiff“, in der die beiden ebenfalls mitwirkten, kaum sein können.

    Die Geschichte des Films ist rasch erzählt: Neben dem Grundstück, dass die beiden Brüder von ihrer Tante geerbt haben, soll ein neues Krankenhaus entstehen. Wegen eines Planungsfehlers ist der designierte Leiter des Klinikums, Olaf Sander (Hans-Jochen Wagner), dringend auf die Parzelle der Brüder angewiesen. Warum er deshalb eine junge Frau (Johanna Christine Gehlen) erschlagen muss, erschließt sich auch nach längerem Nachdenken nicht, aber weil Piets eifriger Ex-Kollege (Stephan Grossmann) Hannes für den Täter hält, bleibt den Brüdern nichts anderes übrig, als den wahren Mörder zu finden. Dank der tätigen Mithilfe ihrer früheren Band-Mitglieder Paula und Rüdiger (Nina Petri, Frank Jacobsen) ist das ein Kinderspiel, und so löst der Film zum Finale auch seine Titelzusatz ein („Ein Song für den Mörder“).

    Neben den namhaften Darstellern (außerdem noch Oliver K. Wnuk als windiger Grundstücksmakler) sind es vor allem die kleinen Dinge, die das Werk zum Erlebnis machen: wie die Musik ganz beiläufig die Grundmelodie aus „Radar Love“ von Golden Earring aufgreift, nachdem der Titel erwähnt wurde; oder Hannes‘ dreiste Lügen am Telefon, wenn er einer Frau erzählt, wo in der Weltgeschichte er sich gerade wieder rumtreibt. Überhaupt raspelt Milberg in seiner Rolle ein ganzes Süßholzsägewerk; dagegen ist Fedder beinahe stumm wie ein Fisch. tpg.

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