10.000 BC

  1. Ø 3
   2007

10.000 BC: Roland Emmerichs Steinzeitspektakel über die Odyssee eines jungen Mammutjägers, der wider alle Hindernisse die Zukunft seines Stammes sichern will.

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Filmhandlung und Hintergrund

10.000 BC: Roland Emmerichs Steinzeitspektakel über die Odyssee eines jungen Mammutjägers, der wider alle Hindernisse die Zukunft seines Stammes sichern will.

In grauer Vorzeit lebte der Höhlenmensch noch Seite an Seite mit dem mächtigen Mammut. D’Leh (Steven Strait), ein junger Jäger eines entlegenen Bergstammes, hat die Liebe seines Lebens gefunden – die wunderschöne Evolet (Camilla Belle). Doch darf er sie nicht zu Frau nehmen; und als eine Rotte brutaler Krieger sein Dorf überfällt, verschleppen sie das Mädchen. Mit den wenigen Überlebenden bricht D’Leh auf, sie zu retten – und stürzt in ein gefahrvolles Abenteuer.

Nach dem Blick in die unmittelbare Katastrophenzukunft („The Day After Tomorrow„) widmet sich Blockbuster-Garant Roland Emmerich der fernen Vergangenheit, kehrt inspiriert von Zwischenschritten wie „Am Anfang war das Feuer“ und „Apocalypto“ zu seinen eigenen frühen Pyramiden-Visionen wie in „Stargate“ zurück.

D’Leh befindet sich auf einer Mammutjagd, deren erfolgreicher Abschluss ihm endgültig Herz und Hand der schönen Evolet einbringen soll. Zwar sind seine Bemühungen von Erfolg gekrönt, doch wird kurze Zeit später sein Dorf überfallen. Seine Bewohner werden versklavt. Mit seinem Lehrmeister Tic Toc und einem kleinen Jungen nimmt D’Leh die Verfolgung auf und stellt sich auf dem beschwerlichen Weg allerhand Gefahren und Kreaturen.

D’Leh befindet sich auf einer Mammutjagd, deren erfolgreicher Abschluss ihm endgültig Herz und Hand der schönen Evolet einbringen soll. Zwar sind seine Bemühungen von Erfolg gekrönt, doch während seiner Abwesenheit wird sein Dorf überfallen, seine Bewohner werden versklavt. Mit seinem Lehrmeister Tic Toc und einem kleinen Jungen nimmt D’Leh die Verfolgung auf und stellt sich auf dem beschwerlichen Weg allerhand Gefahren und Kreaturen, bis sie den Bösewichten in der Wiege der Zivilisation auf die Spur kommen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Ja, Bombastkino kann er, der Herr Emmerich. Nach „Independence Day“, „Godzilla“, „The Patriot“ und „The Day After Tomorrow“ läuft am 6. März der neue Film des Schwaben in den Kinos an. Wieder geht es um einen aussichtslosen Kampf, um Heldenmut und eine große Liebe, wieder eine Menge Pathos, wieder Masseninszenierungen und Spezialeffekte – Roland Emmerich tut eben, was er kann. Und er kann das ziemlich gut.

    Mit „10.000 BC“ geht es diesmal zurück in eine fiktive frühgeschichtliche Vergangenheit. Wohlgemerkt fiktiv, der Film hat keinerlei dokumentarische Ambitionen und behauptet nie, eine historisch korrekte Abbildung dieser längst vergangenen Ära zu sein. Das ist auch gut so, denn dadurch lassen sich die Macher alle nur erdenkliche Freiheit in der Gestaltung des Szenarios.

    Genau hier liegt dann auch die große Stärke des Films. Die abenteuerliche Reise von D`Leh ist ausgesprochen abwechslungsreich und immer überraschend. Den Zuschauern geht es ähnlich wie den Protagonisten des Films: Sie wissen zu keiner Zeit, was sie als nächstes erwartet.
    So gelingt Roland Emmerich wieder einmal das, was seine Filme für gewöhnlich auszeichnet: sie sind kurzweilig, spannend und geprägt von imposanten Bildern.

    Nach den Schauplätzen für seinen neuen Film musste der Regisseur auf zwei Kontinenten suchen. Fündig wurde er in Neuseeland, Südafrika und Namibia, wo er unter anderem vor der Kulisse der Spitzkoppe drehte – wie schon Stanley Kubrick, der hier die Hintergrundbilder für die Affensequenz am Anfang von „2001 – Odyssee im Weltraum“ photographierte.
    Ebenso international ist die Besetzung, die Schauspieler kommen unter anderem aus Asien, Südamerika, Indien und Afrika. Die Hauptrollen D`Leh und Evolet hat Emmerich mit erfreulich frischen Gesichtern besetzt, in der Rolle des Baku gibt der britische Newcomer Nathanael Baring sogar sein Filmdebüt, und andererseits steht mit Cliff Curtis als Tic`Tic einer der renommiertesten neuseeländischen Akteure vor der Kamera. Als Erzählerstimme schließlich konnte die Leinwand-Legende Omar Sharif verpflichtet werden.

    Vor diesem Hintergrund ist ein interessantes, unverbrauchtes Filmerlebnis entstanden, in dem ägyptische Mythologie auf afrikanische Stammesrituale und indisch anmutende Kostüme trifft, wo urzeitliche Tiere vor seltsam vertraut wirkenden Kulissen zu sehen sind, und wo man sich an einer Stelle fragt, ob Roland Emmerich jetzt auch noch das Genre wechselt und damit endgültig alle Erwartungen über den Haufen wirft.
    Dass die computeranimierten Mammuts oder Säbelzahntiger in der einen oder anderen Einstellung ein wenig zu künstlich wirken, ist bestenfalls eine Randnotiz. Ansonsten macht „10.00 BC“ fast alles richtig.

    Fast. Denn wenn man sich erstmal satt gestaunt hat an dem außergewöhnlichen Szenario und den beeindruckenden Bildern und Gelegenheit bekommt, über den Film nachzudenken, dann stellt man fest, dass die Story, die „10.000 BC“ erzählt, so ziemlich das Gegenteil von unverbraucht ist. Die Geschichte vom Helden wider Willen, der während seiner Reise über sich hinauswächst, der angedeutete Konflikt zwischen Vater und Sohn, die große Liebe, für die alles geopfert wird – das hat man schon x-Mal gesehen. Zum Beispiel in „The Patriot“. Wie gesagt: Roland Emmerich tut, was er kann, und das ziemlich gut – mehr aber auch diesmal nicht.

    Fazit: Ein echter Emmerich – im Guten wie im Schlechten.
  • Bald vier Jahre nachdem er die Welt in „The Day After Tomorrow“ unter einer dicken Eisschicht verschwinden lies, verschlägt es Roland Emmerich nun in die Urzeit, mitsamt Mammut-jagenden Frühmenschen und übergroßen Säbelzahntiger.

    Regisseur Roland Emmerich sagte über sein neuestes Projekt: „Mir schwebte ein Film vor, der den Zuschauer eine Welt präsentiert, die mit keiner bisherigen Erfahrung zu vergleichen ist.“ Und da vom Erdkern bis zum entfernten Planeten bereits alle Schauplätze filmisch verarbeitet worden zu sein scheinen, wagt Emmerich den weiten Blick zurück und präsentiert seine Vision der Erde von vor über 12.000 Jahren.

    Trotz perfekt animierter Urzeitwesen, einer großen Ausstattungsorgie und wechselnder Flora und Fauna zeigt er weniger eine mögliche Frühgeschichte unseres Planeten, sondern vielmehr eine „Conan“-ähnliche, raum- und zeitlose Fantasywelt, in der er seine künstlerischen Freiheiten wild ausleben kann. Nun ist Emmerich nicht gerade dafür bekannt, sich lange mit den wissenschaftlichen Hintergründen seiner Geschichten auseinander zu setzen und auch dem geneigten Zuschauer dürfte es relativ egal sein, ob Säbelzahntiger und Menschen je gleichzeitig die Erde bevölkert haben. Hauptsache das Endergebnis unterhält.

    Eine Off-Stimme führt durch die gesamte Geschichte. Deren Held heißt D’Leh (man beachte das Wortspiel) und lernt als Junge die (zu) schöne Evolet (Camilla Belle) kennen. Deren Stamm fiel dem Angriff einer Reiterhorde zum Opfer. Und so wächst das blauäugige Mädchen nun ähnlich wie „Ayla und der Clan des Bären“ bei D’Lehs Volk auf. Wenn dieses nicht gerade mit Beerensammeln beschäftigt ist, macht es Jagd auf Mammuts. Dabei haben es die männlichen Stammesangehörigen nicht nur auf das Fleisch der Beute abgesehen. Vielmehr dient die gemeinsame Hetze als Initiationsritus, bei dem der mächtigste Mann des Stammes ausgewählt wird. Mittlerweile erwachsen hat D’Leh Evolet zur Frau genommen und führt ein glückliches Neandertaler-Leben. Da tauchen die bösen Reiter aus Evolets Kindheit wieder auf, überfallen das Dorf, verschleppen dessen Bewohner und lassen nur D’Leh und eine Handvoll (Un)Glücklicher zurück. Diese machen sich auf die Suche nach ihren Stammesgenossen, wobei sie auf fremde Völker, angriffslustige Urzeittiere, neue Freunde und Feinde stoßen. Und wie der Weg wieder einmal das Ziel zu sein scheint, dient die rudimentäre Handlung vor allem als Aufhänger für Emmerichs Effekte-Kino. Technisch gut bis bisweilen solide umgesetzt, findet Kameramann Ueli Stieger jedoch nicht die versprochenen Bilder neuer Welten. Alles war, zumal in letzter Zeit, schon mal da. Und so wirkt „10.000 B.C.“, zumindest optisch, wie ein wilder Mix aus „Apocalypto“, „Conan“, „Herr der Ringe“ und Emmerichs eigenem „Stargate“. Sein Publikum wird der Titel dennoch unter zahlreichen jüngeren männlichen Popcornkinofans finden. mahe.

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