Fast & Furious 8 Poster

Klage: Streit um „Fast & Furious“-Ableger nimmt zu

Marek Bang  

Dwayne „The Rock“ Johnson und Qualitätsfilm-Liebhaber Jason Statham drehen 2019 eine Extra-Runde im Kino und spendieren dem „Fast & Furious“-Franchise einen ersten Ableger. Doch der Solo-Film steht seit Anbeginn unter keinem besonders glücklichen Stern, wie eine aktuelle Klage einmal mehr unter Beweis stellt.

Lange wurden Dwayne Johnson und Co. nicht müde, die familiäre Zusammengehörigkeit innerhalb des Teams um die „Fast & Furious“-Filme zu betonen und öffentlich zu feiern. Dann folgte die Ankündigung des Solo-Films „Hobbs and Shaw“ mit „The Rock“ und Jason Statham und die viel zitierte Freundschaft bekam eine erste Delle. Schon während der Arbeit an „Fast & Furious 8“ zofften sich Dwayne Johnson und sein Co-Star Vin Diesel über die nötige Arbeitsmoral, doch diese Rangelei konnte noch als PR-Maßnahme heruntergespielt werden.

Bei „Hobbs and Shaw“ sieht die Sache hingegen anders aus. Neben Vin Diesel äußerte sich auch Schauspieler Tyrese Gibson kritisch über das Solo-Abenteuer, welches für die Hauptreihe immerhin eine Pause bis mindestens 2020 zu bedeuten hat. Jetzt droht auch juristisch Ärger, denn Produzent Neal Moritz hat vor, gegen die Produktionsfirma Universal Klage einzureichen, wie die Kollegen von Deadline berichten. Damit setzt sich der Produzent gegen seinen Rauswurf zur Wehr.

Wichtiger Mann soll zurückkehren! Alle Infos zu „Fast & Furious 9“

Produzent fordert mehrere Millionen Dollar Schadensersatz

Viele Jahre war Neal Moritz einer der Produzenten der „Fast & Furious“-Reihe, jetzt will er das Studio Universal verklagen. Dieses hat den Produzenten wegen angeblicher Überziehung des Budgets von „Hobbs and Shaw“ entlassen. Neil Moritz behauptet allerdings, dass er nur deshalb seinen Job verlor, weil er nicht damit einverstanden war, einen neuen, für ihn weitaus weniger lukrativen Deal mit Universal vor dem Beginn der Arbeiten an dem Spin-off abzuschließen.

Jetzt fordert er seinen Job als Produzent zurück oder aber eine saftige Entschädigung von mindestens 10 Millionen US-Dollar. Ob er die Klage tatsächlich einreichen wird oder es noch zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen beiden Parteien kommen kann, steht aktuell in den Sternen. Der Eindruck, den die Begleitumstände der Produktion von „Hobbs and Shaw“ bislang hinterlassen haben, bleibt allerdings getrübt. Noch ist der Kinostart auf den 1. August 2019 angesetzt.

News und Stories

Kommentare