"Mann unter Feuer": Tony Scotts Actionthriller wird zur Serie

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Im Actionthriller „Mann unter Feuer“ aus dem Jahr 2004 spielt Denzel Washington einen Bodyguard, der nach der Entführung seines kleinen Schützlings auf Rachefeldzug geht. Nun soll eine Serie entstehen, die 18 Jahre nach diesen Ereignissen spielt.

Der Trend geht zur Zweitverwertung: Aus immer mehr Filmen wird mittlerweile eine Serie gemacht. Zuletzt traf es u.a. Wolfgang Petersens Viren-Thriller „Outbreak – Lautlose Killer“, Terry Gilliams Kultfilm „12 Monkeys“ und den SciFi-Klassiker „Westworld“ von Michael Crichton. Das Ende des Film-Recyclings ist aber noch längst nicht erreicht: 20th Century Fox TV und New Regency TV planen einem Bericht von „Deadline“ zufolge eine Serienversion von Tony Scotts Mann unter Feuer.

Die Idee einer Adaption des Actionthrillers fürs Fernsehen gab es schon im letzten Jahr. Mann unter Feuer-Regisseur Scott (Unstoppable – Außer Kontrolle) sollte an dem Projekt mitarbeiten, doch sein unerwarteter Tod führte dazu, dass die Planungen erst einmal gestoppt wurden. Nun aber wurden die Arbeiten an der Serie wieder aufgenommen.

In Scotts Film aus dem Jahr 2004 nimmt der alkoholkranke und suizidgefährdete Ex-CIA-Agenten Creasy (Denzel Washington, 2 Guns) eine Stelle als Bodyguard für die kleine Pita (Dakota Fanning, Push) an. Dem Mädchen gelingt es nach und nach, die harte Schale des mürrischen Creasy zu knacken. Zwischen den beiden entwickelt sich eine enge Freundschaft, durch die Creasy die Lebensfreude zurückgewinnt. Als Pita entführt wird, setzt Creasy alles daran, die Kleine zu finden, die Schuldigen zu stellen und sie zu bestrafen.

Laut „Deadline“ soll die Mann unter Feuer-Serie 18 Jahre nach den Ereignissen des Filmes spielen und die erwachsene Pita und ihren alten Freund Creasy wieder zusammenführen. Das Drehbuch soll Autor David DiGilio (Antarctica – Gefangen im Eis) liefern.

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