Die 25 besten Animationsfilme aller Zeiten

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In keinem Filmgenre hat die Fantasie soviel grenzenlosen Raum wie im Animationsfilm. Kaum ein Genre hat eine so unglaubliche Vielfalt an Stilen und aufregenden Filmen hervorgebracht. CINEFACTS präsentiert die 25 besten Animationsfilme aller Zeiten.

Am 20. Juni heißt es Vorhang auf für ein neues Abenteuer der Animationsschmiede Pixar: Die Monster Uni. Ein Film, der die Granzen des Animationskinos diesmal sogar in 3D neu auslotet. Die Welt durch Zeichnungen zu erklären, neue Welten durch Zeichnungen gar zu erschaffen – dieses Handwerk ist so alt wie die Menschheit selbst. Denn hier waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt, hier war alles möglich. Seit dem ersten vollständigen Zeichentrickfilm von 1906, J. Stuart Blacktons Humorous Phases of Funny Faces, hat sich das Genre des Animationsfilms als feste Größe etabliert und eine unglaubliche Vielfalt an Stilen und vor allem aufregenden Filmen hervorgebracht. Auch wenn Bleistift und Papier mittlerweile vom Computer abgelöst wurden, die Magie eines Animationsfilms ist ungebrochen. Und längst nicht nur Disney oder Dreamworks haben hier einige Perlen zu bieten. CINEFACTS hat die 25 besten Animationsfilme aller Zeiten zusammengestellt.

Platz 25:
Susi und Strolch (1955)

Worum geht es?

Die vornehme Cocker-Spaniel-Dame Susi trifft eines Tages auf den streunenden Mischling Strolch, der ihr erzählt, dass wenn ihre Besitzer ein baby bekommen, sich alles änern wird. Tatsächlich gibt es bald Nachwuchs. Als Susis Besitzer in Urlaub fahren, hütet Tante Clara das Kind. Ihre beiden fiesen Siamkatzen Si und Am stellen eines Tages die Wohnung auf den Kopf. Den Ärger bekommt jedoch Susi. Die Hundelady reißt aus, nachdem ihr ein Maulkorb verpasst wurde. In der ihr unbekannten großen Welt begegnet ihr wieder der kecke Strolch. Von da an erlebt das Hundepärchen einige spannende Abenteuer und romantische Momente …

Was meinen wir?

“Susi und Strolch” ist ein Disney-Film, wie er im Buche steht: Herrlich komisch, herzerwärmend romantisch, richtig spannend – und natürlich mit einem Happy End. Diese Formel, die einige Leute als kitschig empfinden, ist der Grund für den seit vielen Jahrzehnten andauernden Erfolg von Disney. Dass dieser Film nach wie vor bei allen Generationen gut ankommt, ist ein eindeutiges Zeichen für die hohe Qualität. Schon gut, es wird tatsächlich auf überbordende Emotionen abgezielt, aber ist das denn so schlimm? Haben wir nicht alle manchmal das Bedürfnis, beim Filmgenuss dieses wohlig-warme Gefühl zu spüren, das Disney-Filme wie “Susi und Strolch” uns verschaffen?

Platz 24:
Wallace & Gromit: Auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen (2005)

Worum geht es?

Wallace und sein Hund Gromit verdingen sich als Wachdienst. Ihre Aufgabe: die Gemüsegärten ihrer Nachbarschaft vor Kaninchen schützen. Doch dann taucht plötzlich ein mysteriöses Riesenkaninchen auf und verwüstet Nacht für Nacht die Beete. Und das unmittelbar vor dem jährlichen Ernte-Wettbewerb. Um ihren Ruf zu retten, müssen Wallace und Gromit das Riesenkaninchen zur Strecke bringen, koste es, was es wolle.

Was meinen wir?

Das Kinodebüt der populären Knethelden von Aardman Productions bewies eindrucksvoll, dass Knetanimation, britischer Humor und britische Einfältigkeit auch auf zwei Stunden ausgedehnt hervorragend funktionieren. Die schaurigschöne, originelle Geschichte ist schon sehenswert an sich. Am beeindruckendsten aber sind die sorgsam durchdachten und bahnbrechend knetanimierten Actionsequenzen, die dem Zuschauer den Mund offen stehen lassen. Ein schönes Beispiel, was altes Stop-Motion-Handwerk ganz ohne Computer doch für tolles Kino erschaffen kann.

Platz 23:
Die Unglaublichen – The Incredibles (2004)

Worum geht es?

15 Jahre ist es her, dass Superheld Mr. Incredible im Dienste der Menschheit gegen das Verbrechen kämpfte. Eine Klagewelle führte seinerzeit zum Ende des von der Regierung unterstützten Superhelden-Programms. Seitdem fristet Mr. Incredible als Versicherungsmakler ein tristes Dasein als Normalo. Seiner Frau, ebenfalls einer ehemaligen Superheldin, sowie seinen drei Kindern verheimlicht er, dass er sich nachts weiter in wilde Abenteuer stürzt. Als er einen Auftrag von einem ominösen Unbekannten annimmt, hat das schlimme Konsequenzen. Nicht nur für Mr. Incredible, sondern vor allem für seinen Haussegen.

Was meinen wir?

“Die Unglaublichen” markierte für Pixar eine Abkehr vom bis dahin Disney-beeinflussten Kosmos, in dem vor allem Tiere die Hauptrollen spielen. Und der Film ist eher ein teilweise witziges Actionabenteuer als eine Komödie. Ein Pixar-Film für Erwachsene, eine fulminant inszenierte Achterbahnfahrt, deren Actionsequenzen vergleichbare Produktionen aus dem Realfilm verblassen lassen. Eine Hommage an das Bond-Universum, die Welt der Comics und das Superheldenkino mit einem Touch “Jetsons”, mit starken Charakteren und profunden Themen wie Identitätsverlust, persönliche Berufung sowie die Bewältigung von Beziehungsalltag und Kindererziehung. Und dabei schafft es dieser Film, in jeder Sekunde perfekt zu unterhalten und mit immer noch besseren Einfällen zu verblüffen. Großartig!

Platz 22:
Der Gigant aus dem All (1999)

Worum geht es?

Der neunjährige Hogarth Hughes entdeckt eines Abends einen riesigen Metallroboter und rettet ihm das Leben. Die beiden schließen Freundschaft. Lange kann Hughes die Existenz seines neuen riesigen Freundes jedoch nicht geheimhalten und schon bald klopft das FBI an die Haustür seiner Mutter. Die Regierung vermutet hinter dem Roboter eine “russische Geheimwaffe” …

Was meinen wir?

Brad Birds Regiedebüt enstand nach Ted Hughes’ 1968er Kinderbuch “The Iron Man”, ein Anti-Gewalt-Plädoyer im Science-Fiction-Gewand. Den Hauptaspekt der Vorlage behielt Bird bei, ohne auf Rasanz und Action zu verzichten. Beides wird allerdings komplett familiengerecht serviert – witzig-turbulente und ernsthafte Szenen halten sich hier gekonnt die Balance. Vor allem überzeugt der Film als Porträt der Einsamkeit und Sehnsüchte eines kleinen Jungen, der ohne Vater aufwachsen muss. Animationsenthusiasten wird vor allem gefallen, dass sich der Zeichentrickstil dem zeitlichen Rahmen der Geschichte folgend an den Techniken der 60er Jahre mit abgehackten Bewegungen, weniger fließenden Abläufen orientiert. Und beim rührenden Finale bleibt gewiss kein Auge tränenfrei.

Platz 21:
Pinocchio (1940)

Worum geht es?

Holzschnitzer Gepetto wünscht sich nichts mehr als einen Sohn. Sein Traum erfüllt sich, als eine gute Fee seine jüngst geschnitzten Holzpuppe Pinocchio zum Leben erweckt. Damit Pinocchio ein Junge bleiben darf, muss er aber Mut und Selbstlosigkeit beweisen. Viele Abenteuer stehen Pinocchio bevor, in denen sein Hang zum Lügen, seine Leichtsinnigkeit, aber auch seine liebenswerten Charaktereigenschaften zutage treten.

Was meinen wir?

Nach sorgfältiger, computerunterstützter Restaurierung der Originalkopien erstrahlt Disneys abendfüllender Spielfilm aus dem Jahre 1940 heute in neuer Pracht. Mit diesem Märchen schuf Disney – nach “Schneewittchen” und “Fantasia” – seinen dritten Zeichentrickklassiker, der für seine Musik mit dem “Oscar” ausgezeichnet wurde und unter Kennern als sein persönliches Meisterwerk gilt. Mit seinen

detaillierten, stimmungsreichen Bildern und Charakteren kann der Film

auch nach Jahrzehnten immer wieder bezaubern.

Platz 20:
Barfuß durch Hiroshima (1983)

Worum geht es?

Der sechsjährige Gen überlebt am 6. August 1945 die Atomexplosion über seiner Heimatstadt Hiroshima. Nachdem er mitansehen musste, wie sein Vater, seine Schwester und sein jüngerer Bruder in den Flammen umkommen, flieht er mit seiner schwangeren Mutter. Für beide beginnt eine grausame Tour de Force als sie versuchen, das Trümmerfeld Hiroshima zu verlassen …

Was meinen wir?

Harte Kost! Wirklich harte Kost. Vielleicht der verstörendste Zeichentrickfilm überhaupt. “Barfuß durch Hiroshima” basiert auf dem Manga des japanischen Zeichners Keiji Nakazawa. Er erzählt hier eine erschütternde, stark autobiografisch geprägte Geschichte vom grausamen Überlebenskampf nach der atomaren Katastrophe und das aus Kinderaugen. Die Optik des Animes erinnert uns deutsche Zuschauer am ehesten an die Kinder-Anime-Serie “Heidi”. Die visuellen Schrecken, die Nakazawa mit diesem für uns vorher eher harmlosen Zeichenstil erschaffen hat, verstärken die beklemmende Wirkung dieses Films noch. Anscheinend brauchte Nakazawa die Macht der Zeichentrick- und damit der abstrakten -Bilder, um das Unbeschreibliche, das er erlebte, greifbar zu machen. Ein großartiger Zeichentrickfilm, ein historisches Dokument, dessen Bedeutung man kaum unterschätzen kann.

Platz 19:
Shrek – Der tollkühne Held (2001)

Worum geht es?

Um seine Ruhe im heimischen Sumpf wieder zu erlangen, lässt sich der Oger Shrek, ein grünes, hünenhaftes Monstrum, von dem durchtriebenen Fürsten Farquaad überreden, die liebliche Prinzessin Fiona zu befreien. Farquaad ist zur Rettung zu feige, gedenkt aber, Fiona zu heiraten. Sie wird in einer Schlossruine von einem Drachen bewacht. Ein sprechender Esel steht Shrek zur Seite bei seiner Mission. Die verläuft allerdings anders als geplant, denn Shrek verliebt sich in Fiona …

Was meinen wir?

Mit dieser köstlichen Märchensatire holten die Dreamworks Studios zum Rundumschlag gegen Disney aus und landeten einen Volltreffer. Herrlich politisch inkorrekt und ungestüm wurde hier eine perfekt animierte Abenteuerstory mit einem sympathisch-grummeligen Antihelden geboten, dass Filmfans mit einer flotten Handlung, guten Sprüchen und vor allem reihenweise cineastischen Zitaten zu Begeisterungsstürmen hinriss. Vor allem der mittlerweile überhole, ätzende Familien-Rührungskitsch, der sich in Songs und kleinen Tiefreunden spiegelte, bekam in “Shrek” gehörig sein Fett weg. Allein deshalb macht dieser Film immer wieder Spaß. Die Fortsetzungen sollte man bis auf “Shrek 2″ übrigens ignorieren …

Platz 18:
Perfect Blue (1997)

Worum geht es?

Die japanische Pop-Sängerin Mima Kirigoe muss einen Karriereknick verkraften, Sie will der alten Branche den Rücken kehren und im Filmgeschäft einen Neuanfang versuchen. Mima bekommt eine Rolle in einem Fernsehfilm. Doch als der abgedreht ist, scheinen sich die Ereignisse im Film in ihrem wirklichen Leben zu wiederholen. Was Mima nicht ahnt, eine Doppelgängerin sorgt dafür, dass Mima bald nicht mehr zwischen

Fiktion und Realität unterscheiden kann.

Was meinen wir?

Regisseur Satoshi Kon schuf mit “Perfect Blue” 1997 nicht nur einen technisch brillanten Anime, ihm gelang überdies ein komplexer, provokanter, tiefgründiger und spannend erzähter psychologischer Thriller über Persönlichkeitsspaltung, die japanische Gesellschaft und ihre Tendenz zur Idolisierung. Ein Film, der die Themenvielfalt japanischer Animes unter Beweis stellt, herausragend unterhält und mit schauerlich-schönen Bildern gefangen nimmt. Sehenswert.

Platz 17:
Mary & Max (2009)

Worum geht es?

Die aufgeweckte Mary ist acht Jahre alt und lebt in einem australischen Vorort. Sie ist Einzelkind, wird vernachlässigt und hat keine Freunde. Nachdem sie in einem New Yorker Telefonbuch geblättert hat, beschließt Mary, einem Mann namens Max Horowitz einen Brief zu schicken. Er soll ihr verraten, ob Babys in Amerika auch auf den Böden von Bierkrügen gefunden werden, so wie ihr Opa es ihr erzählt hat. Der 44-jährige Max hat eine leichte Form von Autismus, starkes Übergewicht und ist selten vor der Türe. Marys Brief reißt Max aus seiner Lethargie. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft über die Kontinente hinweg, die im Laufe der Jahre einige Höhen und Tiefen durchlebt.

Was meinen wir?

Adam Elliots erste Arbeit in Spielfilmlänge ist durch und durch großartig: zutiefst traurig, unheimlich rührend, äußerst liebenswert und erfrischend witzig. Dass eine Stop-Motion-Tragikomödie mit Hauptdarstellern aus Knetmasse die ganze Bandbreite an Emotionen hervorruft, ist bemerkenswert. Diese humorvoll-melancholische, skurrile Geschichte ohne jegliche Form übertriebener Sentimentalität schafft es, dass auch der härteste Kerl am Ende einen dicken Kloß im Hals hat. Einfach ganz großes Kino.

Platz 16:
South Park – Der Film (1999)

Worum geht es?

Die Drittklässler Kenny, Kyle, Cartman und Stan sehen im Kino den Film “Asses of Fire” der kanadischen Komiker Terrence und Philipp, das sich besonders durch seine vulgären Ausdrücke auszeichnet. Als Cartman & Co. fortan übelste Zitate in den Mund nehmen, gründet Kyles entrüstete Mutter die Organisation “Mothers Against Canadians”. Ihr Ziel:; die Komiker öffentlich hinrichten zu lassen. Das hat Folgen. Ganz Amerika rüstet auf einmal gegen den Nachbarn im Norden, und die Jungs haben alle Hände voll zu tun, einen Krieg zu verhindern.

Was meinen wir?

Die Kinoversion der populären Fernseh-Zeichentrickreihe beweist, dass das Konzept “South Park” auch abendfüllend auf der großen Leinwand funktioniert. Wie schon die TV-Serie verweigert sich der Film mit seinen groben Schnipsel-Animationen ganz bewusst der Perfektion des Zeichentrick-CGI-Mainstreams und schleudert der heilen Welt von Disney und Dreamworks eine politisch inkorrekte, vulgäre, schwarzhumorige Gesellschaftssatire entgegen. Schon allein deshalb ist der Film interessant. Serienfans werden hier ihre wahre Freude haben, da die Macher noch eine Spur schärfer und böser bei ihren Gags waren. Ein Sadam Hussein, der sich in der Hölle Satan persönlich durch permanenten Analverkehr gefügig gemacht hat, ist da noch nicht das Schlimmste. Ein Fest der Bodenlosigkeit.

Platz 15:
Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

Worum geht es?

Eigentlich wollte die kleine Chihiro mit ihren Eltern zu einem Vergnügungspark. Doch dann passiert die Familie einen verzauberten Tunnel. Während sich die Eltern in Schweine verwandeln, gelangt die kleine Chihiro zu einem mehrstöckigen Palast, der sich als Erholungsbad für müde Gottheiten entpuppt. Dort macht Chihiro die Bekanntschaft mehrerer seltsamer Wesen, die ihr helfen, ihre Eltern zurückzuverwandeln.

Was meinen wir?

Hayao Miyazakis “Chihiros Reise ins Zauberland” ist gemessen am Boxoffice der bisher erfolgreichste Film in Japan sowie der Zeichentrickfilm mit den meisten Auszeichnungen. “Chihiros Reise ins Zauberland” gewann u.a. einen Oscar für den besten animierten Spielfilm und den Goldener Bären der Internationalen Filmfestspielen Berlin. Miyazaki ist eine ebenso familiengerechte wie fantasievolle Variation des Klassikers “Alice im Wunderland” gelungen, randvoll mit japanischer Mystik und Metaphorik und originellen visuellen Einfällen. Man mag Miyazaki vorwerfen, dass die Filmhandlung bisweilen konstruiert und arg infantil-naiv gestrickt ist, doch wird sich niemand der mannigfaltigen, skurrilen Welt entziehen können, in die uns dieser Film entführt. Ein Film, dessen Schauwerte beim ersten Ansehen kaum alle zu fassen sind und der uns mit seiner Ode an den Mut und die Hoffnung sicher wiegt die schützenden Arme einer Mutter. Einfach schön.

Platz 14:
Robin Hood (1973)

Worum geht es?

Prinz John, geldgieriger Löwe, hat mit seiner Berater-Schlange Sir Hiss, Bruder Richard Löwenherz in den Kreuzzug getrieben. Seitdem beutet er das englische Volk mit stetig wachsenden Steuern aus. Der Fuchs Robin Hood und sein Kumpel-Bär Little John machen sich daran, den Prinzen immer wieder um sein Gold zu erleichtern. Das ruft den gemeinen Wolf-Sheriff von Nottingham auf den Plan, der Robin ein für allemal dingfest machen will. Sein Plan: Er lockt ihn mit einem Bogenschützenturnier. Dem Sieger winkt ein Kuss von Füchsin Maid Marian, in die Robin verliebt ist.

Was meinen wir?

Einer von Disneys interessanteren abendfüllenden Zeichentrickfilmen. Denn hier halten sich die Disney-obligatorische Süße, drollige Figuren und gute Einfälle die Waage mit einem ernsten Unterton. Immerhin dreht es sich hier um ein armes, elendes England des Mittelalters, dessen Bewohner von seinem ungerechten Prinzen gequält werden. Dass das Elend nicht ausgespart wurde, der Film aber trotzdem als witzig-herzliche Familienunterhaltung funktioniert. ist sein großes Plus. Schöne Songs, für die frühen 70er Jahre erstaunlich rasant gezeichnete Actionszenen und die liebenswerte Kombi Fuchs & Bär als Robin und Little John taten ihr Übriges – “Robin Hood” ist ein Höhepunkt im Disney-Universum.

Platz 13:
Fantasia (1940)

Worum geht es?

Während eines Sinfonie-Konzertes erschafft die Musik ihre eigene Bilderwelt. Mittendrin ist Mickey Maus, der als Zauberlehrling ein Chaos anrichtet, als sich die von ihm heraufbeschworenen magischen Kräfte selbständig machen.

Was meinen wir?

Walt Disneys “Fantasia” gehört zu den bekanntesten und bejubelsten Trickfilmen aller Zeiten. Generationen von Comiczeichnern orientierten sich an Disneys revolutionären Zeichnungen, mit der bekannte Werke von Bach, Beethoven, Strawinsky und Tschaikowsky zum Leinwandleben erweckt wurden. Wenn man es genau nimmt, ist Disneys dritter abendfüllender Zeichentrickfilm das erste Musikvideo überhaupt. Und gleichzeitig ein Experimentalfilm, der die Grenzen animatorischer Möglichkeiten des Kinos neu auslotete.

Platz 12:
Ghost in the Shell (1995)

Worum geht es?

Im Jahr 2029 ist es möglich, seinen Körper teilweise oder ganz durch künstliche Implantate zu ersetzten. Sogar Teile des Gehirns lassen sich so modifizieren. Als ein Hacker sich so der Körper anderer bemächtigt und nach zahlreichen Verbrechen sogar die Regierung manipuliert, wird die Sondereinheit Sektion 9 damit beauftragt, den Hacker zu fassen.

Was meinen wir?

“Ghost in the Shell” gilt als die größte Inspirationsquelle für den ersten “Matrix”-Film. Reicht das? OK, ernsthaft, Regisseur Mamoru Oshii ist mit seiner Adaption des Mangas von Masamune Shirow ein Klassiker des Anime gelungen. Die intelligente Geschichte spielt in ihrem ganz eigenen Universum und steckt voller philosophischer Andeutungen. Es gibt herausragende Action mit Verfolgungsjagden und Schießereien in und auf riesigen Robotern und schrägen Fahr- und Fluggeräten – James Cameron hätte hier seine Freude. Dazu strotzt fast jede Szene vor inszenatorischem Ideen- und Detailreichtum, und der Soundtrack groovt. Fett!

Platz 11:
Toy Story (1995)

Worum geht es?

Die Cowboypuppe Woody ist der Liebling des kleinen Andy und damit auch der Chef im Kinderzimmer. Doch dann bekommt Andy die Actionfigur Buzz Lightyear geschenkt, ein Science-Fiction-Held mit allerhand technischen Gimmicks. Fortan ist Woody bei Andy abgemeldet. Und so fasst der Cowboy einen Plan, seinen unliebsamen Widersacher loszuwerden. Doch der Plan schlägt fehl … und sowohl Buzz als auch Woody müssen plötzlich auf offener Straße überleben lernen …

Was meinen wir?

Der Pixar-Klassiker, mit dem eine bis heute andauernde, erstaunliche Kino-Erfolgsgeschichte begann. “Toy Story” ist der erste Spielfilm, der komplett im Computer realisiert wurde. Doch das allein hätte nicht gereicht zum Klassiker-Status. Nein, Pixar bewiesen mit ihrem ersten Langfilm, dass sie nicht nur Animationsexperten, sondern auch meisterhafte Erzähler und Erdenker fantastievoller Geschichten sind, mit denen sich wirklich jeder identifizieren kann. Technisch brillant, vereint “Toy Story” Leidenschaft für die Welt der Spielzeuge und das große Abenteuer, ein herausragendes Gespür für die Weltsicht aus Kinderaugen und nicht zuletzt ausgezeichnete Dramaturgie. Ein Meilenstein der Filmgeschichte.

Platz 10:
Die Schöne und das Biest (1991)

Worum geht es?

Weil er angeblich ein zu hartes Herz hat, wird ein Prinzen mitsamt Hofstaat von einer Fee mit einem Fluch belegt: Der Prinz verwandelt sich ein chreckliches, dicht beharrtes Biest, das fortan in einer Zauberburg ein einsames Dasein führen muss. Als ein hübsches Mädchen sich in seine Gewalt begibt, um ihren Vater zu retten, wendet sich das Blatt. Nur wahre Liebe kann den Fluch lösen, und die Schöne entdeckt die empfindsame Seite des Monster und lässt sich durch sein furchtbares Äußeres nicht abschrecken …

Was meinen wir?

Neben Pixars “Oben” ist “Die Schöne und das Biest” der bisher einzige Film, der je bei den Oscars in der Kategorie “Bester Film” nominiert war. Das verwundet nicht. Die klassische Geschichte über Liebe, die vom Herzen kommt und sich um Äußerlichkeiten nicht schert, wurde von Gary Trousdale und Kirk Wise kongenial als Zeichentrickfilm umgesetzt. Besonders der damals noch unübliche Einsatz von computergenerierten Bildern sorgte für unvergessliche Szenen: Der Kameraschwenk über den Thronsaal, im dem Belle und das Biest Walzer tanzen, gehört zu den gelungensten Zeichentrickfilm-Szenen überhaupt. Auch wenn die Figuren an sich recht einfach gezeichnet sind, so steckt der Film voller magischer Momente und fantastischer Songs – für die Musik gabs 1992 zwei Oscars. Ein Wohlfühl-Märchen mit einer starken Geschichte, einer guten Balance aus Grusel, Drama, Romantik und Witz und einer Umsetzung, die visuell fasziniert. Zeitlos gut.

Platz 9:
Akira (1988)

Worum geht es?

Im Tokio der Zukunft gerät Tetsuo, das Mitglied einer Motorradgang, gerät versehentlich in eine Geheimoperation der Polizei und wird festgenommen. Da Tetsuo über außergewöhnliche

parapsychologische Fähigkeiten verfügt, wird er von korrupten Wissenschaftlern im Auftrag der Regierung für das gefährliche Experiment “Akira” missbraucht, das einst die Zerstörung Tokios auslöste,. Tetsuo soll “Akira” erneut für die Wissenschaftler nutzbar machen. Doch auch diesmal schlägt das Experiment “Akira” schrecklich fehl.

Was meinen wir?

Basierend auf seiner weltberühmten, 1982 entstandenden Comic-Reihe inszenierte Autor/Regisseur Katsuhiro Otomo 1988 einen bahnbrechend animierten Erwachsenen-Zeichentrickfilm, den es so seinerzeit noch nicht vorher gab. Schrille Manga-Optik brach sich Bahn mit explizit animierter Brutalität, detailliertesten Animationen und einer derart komplexen Geschichte, das viele Zuschauer den Film mehrfach sichten mussten, um auch alles zu verstehen. Doch selbst, wenn man während des Films “aus dem Mustopf kommt”, der Bildgewalt, die uns wie ein Rausch erfasst, kann man sich nie entziehen. Spektakulär!

Platz 8:
Bambi (1942)

Worum geht es?

Das junge Reh Bambi muss in der harten Welt des Waldes auf eigenen Beinen stehen lernen. Einem Waldbrand entkommt Bambi nur knapp, dann wird seine Mutter von einem Jäger erschossen. Doch viele tierische Freunde stehen dem Reh bei, das schließlich zum Leithirsch heranreift.

Was meinen wir?

Disney schuf mit “Bambi” 1942 einen abendfüllenden Zeichentrickfilm-Klassiker. Pädagogisch absolut im grünen Bereich ist der Film absolut herzlich und niedlich erzählt, ohne den “Ernst des Lebens”, die Gefahren der Welt außen vor zu lassen und zu beschönigen. Neben dem süßen Rehkitz schließt der Zuschauer sofort Bambis drollige Tierfreunde, allen voran Hase Klopfer ins Herz. Auch Jahrzehnte nach seiner Herstellung versteht es “Bambi” immer noch, die Massen in den Kinos zu begeistern.

Platz 7:
Der König der Löwen (1994)

Worum geht es?

Stolz präsentiert Löwenkönig Mufasa den Tieren des Urwalds seinen Sohn Simba – er soll sein Nachfolger werden. Das passt Simbas Onkel Scar überhaupt nicht. Er schmiedet gemeine Pläne und läßt Mufasa von den verfeindetet Hyänen ermorden. Der junge Simba ist gezwungen, sich allein gegen die Gefahren des Dschungels und die Scars Intrigen zu behaupten.

Was meinen wir?

Disneys erstes von Autoren völlig eigenständig geschriebenes Zeichentrickfilmabenteuer. “Der König der Löwen” orientierte sich nicht an Märchen oder Romanvorlagen. Die Story vom Löwen, der sich selbst findet und seinen Platz als König der Tiere erkämpft, ist absolut simple gestrickt, mit sofort erkennbaren Protagonisten und Antagonisten. Und das ist Fluch und Segen zugleich: Einerseits altert so eine Story schlecht, andererseits ist der Film damit für eine breit gespannte Zuschauergruppe sofort problemlos zugänglich. “Der König der Löwen” wurde ein Welterfolg. Dazu haben auch seine liebevoll gestalteten Charaktere beigetragen. Vor allem mit dem Erdmännchen-Warzenschwein-Team Timon und Pumbaa sind den Machern zwei unvergessliche FIguren eingefallen, die immer wieder Spaß machen. Die herausragend inszenierte, bombastische Eingangssequenz, die flott choreographierten Actionszenen und die starken Songs von Elton John und Tim Rice gepaart mit Hans Zimmers hörenswertem Filmscore – die hochqualitativen Zutaten stimmen hier einfach.

Platz 6:
Persepolis (2007)

Worum geht es?

Die junge Marjane wächst im von Fundamentalisten regierten Iran auf. Unterdrückung und Gewalt sind an der Tagesordnung. Da die Tochter immer rebellischer wird, fürchten Markjanes Eltern um ihre Zukunft im Iran und schicken sie mit 14 Jahren auf eine Schule in Österreich. Doch dort wird Marjane wie eine Aussätzige behandelt. Sie kehrt in den Iran zurück, heiratet dort und gründet eine Familie. Doch nach ein paar Jahren muss sich Marjane eingestehen, , dass sie nicht in dem Land leben kann, das sie liebt …

Was meinen wir?

“Persepolis” ist einer der ambitioniertesten, intellektuellsten Zeichentrickfilme der letzten Jahre. Geschnitten wie ein Realfilm, in grobem Schwarzweiß mit kantigen Motiven animiert, erzählen die Filmemacher Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud vom Werdegang eines Mädchens zur jungen Frau. Doch geht es in “Persepolis” um noch viel mehr: Der Film ist das Porträt eines einst kulturell reichen, fortschrittlichen Landes im Niedergang durch Fundamentalismus und auch eine Ode an die Familie als Hort des Schutzes, der Geborgenheit und der einzigen Möglichkeit auf etwas Glück und Seelenfrieden in rauen Zeiten. “Persepolis” urteilt nicht, der Zuschauer wird zur Auseinandersetzung eingeladen. Ein starker, wichtiger Film.

Platz 5:
WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008)

Worum geht es?

Die Erde 700 Jahre nach der Apokalypse: Der kleine Haushaltsroboter Wall-E ist dami beschäftigt, den allgegenwärtigen Müll zu gigantischenTürmen aufzurichten. Seine Routine wird jäh unterbrochen, als

ein Raumschiff mit einem weiblichen Androiden landet. Eva ist darauf programmiert, nach Leben auf der Erde zu suchen, und Wall-E verliebt sich sofort. Als Eva mit ihrem Raumschiff wieder ins All startet, folgt Wall-E ihr …

Was meinen wir?

Mit ihrem neunten abendfüllenden Animationsfilm gelang Pixar ein weiterer großer Wurf. In der ersten Filmhälfte zeigt der Film in aller Mannigfaltigkeit, wie wundervoll Kino erzählen kann, ohne das ein einziges Wort gesprochen wird. Die Szene, in den Wall-E und seine geliebte Eva im Weltraum tanzen, ist einfach entzückend. Dazu überwältigt dieses Science-Fiction-Märchen durch eine Detailfülle und Tiefe in seinen Bildern, dass es mehrere Durchläufe braucht, um wirklich alle gestalterischen Ideen der Pixar-Crew zu erfassen. Und das tröstet auch darüber hinweg, dass der Film ab der zweiten Hälfte, wenn die Menschen auftauchen, etwas abfällt.

Platz 4:
Nightmare Before Christmas (1993)

Worum geht es?

In der Stadt Halloween leben allerhand gruselige Gestalten. Ihr Anführer ist Jack Skellington, der Pumpkin-König – er ist verantwortlich für die Ausrichtung des Feiertages Halloween … und seiner Aufgabe mittlerweile überdrüssig. Als er durch Zufall in die Nachbarstadt Christmastown gelangt, hat er eine folgenreiche Idee: Dieses Jahr soll Weihnachten von Halloween-Town ausgerichtet werden!

Was meinen wir?

Kult-Regisseur Tim Burton lieferte die Idee für Henry Selicks weltbekannten Stop-Motion-Animationsfilm, in dem Freunde des Gothic-Horror so richtig auf ihre Kosten kommen. Vor allem in den Tanzszenen setzte dieses “Grusical” neue Maßstäbe, wenn Schritt für Schritt animierte Schauergestalten einen wahren Wirbelsturm an kinetischer Energie auf der Leinwand entfalten. Als Kulisse dient eine vor düsteren Ideen und Details strotzende Albtraumwelt, die die Fantasie beflügelt. Erstmals sind die Hauptfiguren hier morbide, gruselige Zeitgenossen und keine Auf-den-ersten-Blick-Sympathieträger, die mit schwarzem Humor für Kurzweil sorgen. Das alles dominierende morbide Element mag nicht Jedermanns Sache sein. Die Leistung in der Animation, die originelle Geschichte und nicht zuletzt die auch im Deutschen starken Songs sind allemal sehenswert.

Platz 3:
Waltz with Bashir (2008)

Worum geht es?

Ari Folman ist Regisseur und Autor. Als ihm ein Freund und ehemaliger Kriegskamerad von Albträumen berichtet, die ihn an den Krieg erinnern, bemerkt Folman, dass er sich an seinen eigenen Militäreinsatz überhaupt nicht mehr erinnern kann. Er begibt sich auf Spurensuche und findet heraus, dass er als junger Wehrpflichtiger in der israelischen Armee im Libanonkrieg stationiert war. 1982 wurde er Zeuge des berüchtigten Massakers von Sabra und Schatila: Christliche Milizionäre töteten palästinensische Flüchtlinge. Und die israelische Armee griff nicht ein …

Was meinen wir?

“Waltz with Bashir” ist in seiner Form einzigartig. Denn es handelt sich hier um einen animierten Dokumentarfilm in Spielfilmlänge. Hauptfigur Ari und Filmregisseur Ari Folman sind ein und dieselbe Person. Im Alter von 19 Jahren war Folman Sergeant in der Infanterie der Israelischen Armee und in dieser Stellung am ersten Libanon-Krieg beteiligt. Der Film ist also der ganz reale Versuch, verlorene Erinnerungen an diese Zeit wiederzufinden und sie – durch die Animation – sichtbar zu machen. Alpträume, Erinnerungen und die Suche nach Wahrheit verschmelzen in “Waltz with Bashir” zu einem animatorischen Ganzen, wie man es bislang noch nie gesehen hat.

Platz 2:
Das Dschungelbuch (1967)

Worum geht es?

Das Menschenkind Mogli wird im Dschungel von Wölfen großgezogen. Da der menschenfressende Tiger Shir Khan Mogli nach dem Leben trachtet, versuchen der Panther Baghira und sein Freund, der Bär Balu Mogli zur Menschensieldung und damit in Sicherheit zu bringen. Doch das Vorhaben gestaltet sich schwieriger als gedacht, denn Mogli denkt gar nicht daran, zu den Menschen zurückzukehren …

Was meinen wir?

Vor allem an den deutschen Kinokassen wurde Disneys 1967 entstandener Zeichentrickklassiker ein Millionhit. “Das Dschungelbuch” zählt zu den beliebtesten und erfolgreichsten Filmen der Nachkriegszeit … und das liegt wohl nicht nur am schön gezeichneten, rasant inszenierten Dschungelabenteuer. Vor allem die wunderbare deutsche Synchronisation und originelle Übersetzung der schwungvollen Songs hat sich im deutschen Kulturgeist festgesetzt wie die berühmte Made im Speck. “Versuchs mal mit Gemütlichkeit” kennt bis heute jedes Kind – ein Song der einfach gute Laune macht. Genau wie der Film, der mit seiner wundervollen Junge-Bär-Freundschaft, den herrlich trotteligen Elefanten, der hypnotisierenden Schlange Kaa und nicht zuletzt dem Kinoaffen schlechthin, King Lui, unvergessliche Charaktere bietet. Ein Zeichentrickfilm zum Wohlfühlen … und immer wieder Genießen.

Platz 1:
Findet Nemo (2003)

Worum geht es?

Der junge Clownfisch Nemo wird aus dem heimischen Korallenriff von einem Taucher entführt. Während er im Aquarium einer Zahnarztpraxis landet, setzt sein Vater alles daran, Nemo wiederzufinden und zu befreien. Vor ihm liegt eine gefährliche Odyssee durch den Ozean …

Was meinen wir?

Die große Leistung der Filmemacher ist hier zweifelsohne die kongeniale Animation von Wasser. Nach wenigen Minuten vergisst man, dass man sich als Zuschauer hier in einer künstlich erzeugten Unterwasserwelt befindet, so gelungen ist die Umsetzung des Lebens im Ozean. Rein technisch also über jeden Zweifel erhaben, verzaubert “Findet Nemo” mit einer ganzen Reihe unvergesslicher Charaktere, allen voran die beiden “Hauptfische” Marlin und Dory, die den Zuschauer auf eine wahrhaft abenteuerliche Reise mitnehmen. Vor allem die vergessliche Fischdame Dory – im Deutschen kongenial synchronisiert von Anke Engelke – ist hinreißend, zum Brüllen komisch und liebenswert. Ihr sieht und hört man gern zu, wie sie den kleinen Clownfisch-Vater ein ums andere Mal um den Verstand bringt und letzten Endes zur Räson bringt. Dramaturgisch ist “Findet Nemo” perfekt. Spannend, witzig, ergreifend, zu Herzen gehend und immer wieder aufregend und turbulent mit pädagogisch wertvollem Unterton, der aber nie zum erhobenen Zeigefinger mutiert – so sieht perfekte Kino-Unterhaltung aus. Kein Wunder, dass “Findet Nemo” zum erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten avancierte.