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„Homeland“: Das Ende des Polit-Thrillers erklärt

„Homeland“: Das Ende des Polit-Thrillers erklärt
© IMAGO / Everett Collection

Nach acht Staffeln findet die mehrfach ausgezeichnete Serie „Homeland“ ein Ende. Wir erklären das Finale und verraten wie es für CIA-Agentin Carrie weitergeht.

2011 Premiere gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter mehrere Emmys und Golden Globes – die US-amerikanische Agenten-Thriller-Serie „Homeland“. Claire Danes verkörpert die Anti-Terror-Expertin Carrie Mathison, die an einer bipolaren Störung leidet. Die CIA-Mitarbeiterin hat dem Terror auf der Welt den Kampf angesagt und jagt Staffel für Staffel Terroristen in Washington, im Mittleren Osten und in Berlin. Doch wie ist das „Homeland“-Ende zu bewerten und wie geht es für Carrie Mathison weiter?

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„Homeland“: Was vor dem Ende geschah

+++ Achtung: Spoiler zur Serie „Homeland“! +++

In der ersten Staffel der prämierten US-Serie „Homeland“ wird der einst totgeglaubte US-Soldat Nicholas Brody (Damian Lewis) aus seiner Gefangenschaft im Irak befreit und kehrt als gefeierter Held in die USA zurück. Doch es steht die Frage im Raum, ob Nicholas während seiner Gefangenschaft umgedreht und als Schläfer für den al-Qaida-Terroristen Abu Nazir (Navid Negahban) arbeitet. In Staffel 2 wird Nicholas Brody als Doppelagent angeworben und soll den Terroristenführer Nazir ausspionieren, um einen Terroranschlag zu verhindern. Nazir wird zwar getötet, dennoch kommt es zum Anschlag, der Nicholas in die Schuhe geschoben wird. Mit der Hilfe von Carrie Mathison kann er jedoch nach Kanada fliehen. Ende der dritten Staffel stirbt Nicholas Brody und der Plot der Serie geht vorrangig in Carries und Saul Berensons (Mandy Patinkin) Richtung.

Die vierte Staffel handelt von der Entführung Sauls durch die Taliban in Islamabad, die Hilfe und Informationen vom pakistanischen Geheimdienst und vom korrupten Ehemann der US-Botschafterin erhalten. Zudem wird die US-Botschaft in Islamabad von den Taliban infiltriert, wobei zahlreiche Menschen ihr Leben lassen. Staffel 5 spielt in Berlin, wo Hacker an Geheimdokumente kommen, die eine russische Agentin im Dienste der CIA zeigen – niemand geringeren als die Berliner CIA-Stationschefin. Zudem wird ein Anschlag von Dschihadisten verhindert. Staffel 6 handelt von einer Verschwörung des US-Sicherheitsapparats gegen die neue US-Präsidentin Elizabeth Keane und in Staffel 7 geht es um die Hintergründe dieser Verschwörung.

„Homeland“-Finale: So endet der Agenten-Thriller

Die finale achte Staffel spielt in Afghanistan und zeigt die Friedensverhandlungen der USA mit den Taliban, um die sich Saul, der inzwischen für den US-Präsidenten Warner (Beau Bridges) als Sicherheitsberater arbeitet, kümmern soll. Durch einen Hubschrauber-Absturz, bei dem der Präsident der USA und der afghanische ums Leben kommen, eskaliert die Situation, da sich die Taliban für den Tod der beiden Präsidenten verantworten. Die USA drohen mit militärischen Konsequenzen und um diese abzuwenden, begibt sich Carrie auf die Suche nach dem Flugschreiber des Hubschraubers, der für die Ursache des Absturzes einen mechanischen Defekt aufgezeichnet hat. Doch um an diese Informationen zu gelangen und um einen drohenden Nuklearkrieg zwischen den USA und Pakistan zu verhindern, muss Carrie Saul hintergehen und offensichtlich nach Russland überlaufen. Nach dem Verrat an ihrem Land und der Flucht nach Russland stellt sich die Frage, ob Carrie der Ausstieg aus dem Geheimdienst gelungen ist und sie nun ein normales Leben führt – doch dieser Eindruck lässt sich schnell verneinen, da sie sich zwei Jahre später als Sauls neue US-Agentin in Russland meldet.

Kennt ihr noch alle wichtigen Charaktere aus „Homeland“? Hier findet ihr eine Zusammenfassung:

Wie geht es nach dem „Homeland“-Ende weiter?

Die CIA-Analystin Carrie Mathison jagte Staffel für Staffel Terroristen und bekämpfte den islamistischen Terrorismus sowie Schläferzellen. Doch nach acht Staffeln ist Schluss und die Macher der Serie wollten diese zu einem angemessenen und gut geplanten Abschluss bringen. Alle Geheimnisse sind gelüftet und die Handlungsstränge sind logisch zusammengeführt, alles in allem ein gelungenes Ende. Ein Ende, das allerdings noch viel Raum für eine mögliche Fortsetzung, ein Spin-off oder gar einen Film lässt. Die Macher von „Homeland“ scheinen dem auf jeden Fall nicht abgeneigt zu sein und ihr könnt gespannt in die Zukunft blicken, ob es eines Tages dazu kommen wird.

Alternativen nach dem „Homeland“-Ende

Für alle, die sich über das Ende von „Homeland“ hinwegtrösten wollen, haben wir einige Alternativen zusammengetragen, die den Agenten-Thriller-Flair aufgreifen:

  • „Hatufim – In der Hand des Feindes“: „Homeland“ basiert auf der israelischen Serie, die zu den erfolgreichsten des Landes gehört. Auf Amazon Prime und Apple TV könnt ihr euch die Hit-Serie ansehen.
  • 24“: Anti-Terror-Agent Jack Bauer (Kiefer Sutherland) rettet sein Land vor mehreren Anschlägen. Die actionreiche Serie ist in der Flatrate von Disney+ und im Kaufstream von Amazon Prime und Apple TV zu sehen.
  • Berlin Station“: In der Agenten-Serie soll ein Maulwurf in den Reihen der CIA-Niederlassung in Berlin enttarnt werden. Die Serie ist auf Netflix im Abo und auf Amazon sowie Apple TV zum Kauf verfügbar.

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