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Die besten Filme zum Weinen: Top 10 Highlights

Die besten Filme zum Weinen: Top 10 Highlights
© 20th Century Fox

Es gibt verschiedene Anlässe und Situationen, weshalb man einen rührenden Film braucht. Wir haben für euch die besten zehn Filme zum Weinen herausgesucht. 

Manchmal ist einem so richtig zum Weinen zumute. Sei es Liebeskummer oder Trauer, Erinnerungen, die einen traurig machen oder ganz einfach „Weltschmerz“. In solchen Situationen benötigt man Filme, die dabei helfen, die Tränen kullern zu lassen. Außerdem hilft es zu wissen, dass auch andere sich mit Trauer, Verletzungen und Verlust beschäftigen müssen. Damit es euch leichter fällt, einen Film für eure Situation zu wählen, haben wir eine Liste der besten Filme zum Weinen zusammengestellt. Weitere Filme findet ihr in dieser ergänzenden Liste zum Weinen und Mitfühlen sowie in dieser Liste der 15 romantischen Filme, die zu Tränen rühren.

„My Girl – Meine erste Liebe“

Vada und Thomas J. üben das Küssen (© HBO/Warner)

Die elfjährige Vada (Anna Chlumsky) wurde schon früh mit dem Tod konfrontiert und kennt ihn als Teil des Lebens. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt. Ihr Vater Harry (Dan Aykroyd) ist Leichenbestatter und ihre Oma (Ann Nelson) leidet an fortschreitender Demenz. Daher sucht sie oft ihren Arzt Dr. Welty (Peter Michael Goetz) auf, um sicher zu gehen, dass sie noch eine Weile am Leben bleibt. Lebensfreude findet sie bei ihrem besten Freund Thomas J. (Macaulay Culkin) und in ihrer Schwärmerei zu ihrem Englisch-Lehrer (Griffin Dunne), weshalb sie einen Poesie-Kurs in den Ferien besucht. Als ihr Vater eine Beziehung mit der unkonventionellen Shelly (Jamie Lee Curtis) beginnt und Vada die ersten Schübe der Pubertät erfährt, ändert sich einiges. Sie wird konfrontiert mit Eifersucht, Verlustangst und der unerwiderten Liebe ihres Lehrers Mister Bixler. Doch dann kommt es zu einem tragischen Ereignis, was ihre Welt vollends auf den Kopf stellt und sie einen schmerzlichen Verlust erleiden lässt. 

Verlust und erste Liebe sind in dem Film „My Girl – Meine erste Liebe“ große Themen. Und der Schmerz, mit dem die kleine Vada fertig werden muss, lässt kaum jemanden unberührt. Vada und ihr Leben finden eine Fortsetzung in „My Girl 2 – Meine große Liebe“. 

„Beim Leben meiner Schwester“

Anna und Kate (© Warner)

Anna Fitzgerald (Abigail Breslin) wurde nur zu einem Zwecke geboren: Sie soll als „Ersatzteil-Lager“ für ihre Schwester Kate (Sofia Vassilieva) dienen. Denn diese leidet an einer aggressiven Leukämie und kein Familienmitglied kommt als Spender*in in Frage. Deshalb beschließen die Eltern (Cameron Diaz und Jason Patric), noch ein weiteres Kind zu bekommen: Anna. Sowohl Kate als auch Anna sind vielen Krankenhausaufenthalten ausgeliefert. Anna, weil sie Knochenmark, Stammzellen und Organe spenden soll. Kate, weil sie die Empfängerin von Annas Spende ist. Doch als Anna elf Jahre alt ist, sucht sie einen Anwalt (Alec Baldwin) auf, um ihr Recht auf Selbstbestimmung über ihren Körper gegenüber ihren Eltern vertreten zu lassen. Aber sind das tatsächlich Annas Motive?

Der Film „Beim Leben meiner Schwester“ berührt unter anderem aufgrund der festen Verbindung zwischen den Geschwistern, dem Todesurteil, was meist mit Leukämie einhergeht und der ethischen Frage, ob Menschen als Organspender*innen gezeugt werden sollen.

  • „Beim Leben meiner Schwester“ findet ihr auf Amazon im Stream.

„P.S. Ich liebe Dich“

Holly und Gerry – Liebe überdauert auch den Tod (© Tobis)

Mit „P.S. Ich liebe Dich“ enden die Briefe, die Gerry (Gerard Butler) seiner Frau Holly (Hilary Swank) nach seinem Tod zukommen lässt. Denn Gerry hat einen aggressiven Gehirntumor, der ihn binnen weniger Monate aus dem Leben reißt und seine Frau in großer Trauer zurück lässt. Da Gerry seine Frau sehr gut kennt, hat er ihr Briefe geschrieben, damit Holly wieder neuen Lebensmut bekommt. Nach und nach kommen die Briefe bei ihren Freund*innen und ihrer Familie an und tun, was sie sollen: Holly wagt neue Schritte ins Leben zurück mit Unterstützung ihrer Freund*innen und dem Land, wo ihre Liebe mit Gerry begann: Irland. Lustige und traurige Momente machen den Film so bewegend und erinnern, dass Liebe auch den Tod überdauern kann. Das Buch basiert auf dem gleichnamigen Roman von Cecelia Ahern

„The Green Mile“

John Coffey lässt Paul an Wundern teilhaben (© UIP)

The Green Mile“ beschreibt den Weg beziehungsweise den Boden im Todestrakt des Staatsgefängnisses zum elektrischen Stuhl. Der Todestrakt steht unter der Leitung von Paul Edgecomb (Tom Hanks), der die Schwerverbrecher bei ihrem letzten Gang begleitet. Eines Tages wird John Coffey (Michael Clarke Duncan) dem Todestrakt überstellt. Er soll zwei Mädchen vergewaltigt und brutal getötet haben. Doch John Coffey ist nicht nur ein intelligenzgeminderter Hüne. Der Afroamerikaner hat eine wundersame Gabe: Er kann Menschen und Tiere von ihrem Leid befreien und teilweise sogar Tote wieder zum Leben erwecken – so zum Beispiel bei Mister Jingles, einer Maus. Es entsteht eine Freundschaft zwischen John und dem Gefängnisleiter Paul. Dieser hat zunehmend Zweifel daran, dass John die Tat, weswegen er im Todestrakt gelandet ist, getan hat.

„The Green Mile“ basiert auf Stephen Kings sechsteiligem Roman. Mit dem einen oder anderem Häftling beginnt man zu sympathisieren und ist von der Boshaftigkeit des Wärters Percy Wetmore (Doug Hutchison) schockiert. Auch die Berechtigung der Todesstrafe und der Urteilsfindung beginnt man anzuzweifeln. Und letztendlich ist es das Ende des Films, was durch seine Dramatik Tränenströme laufen lässt.

„Das Schicksal ist ein mieser Verräter“

Augustus und Hazel lassen sich nicht unterkriegen. (© Fox)

Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, das müssen Hazel (Shailene Woodley) und Augustus (Ansel Elgort) feststellen. Hazel hat Schilddrüsenkrebs und konnte dank eines neuen Medikaments dem Tod schon einmal von der Schippe springen. In einer Selbsthilfegruppe lernt sie den charmanten Augustus kennen, der aufgrund von Knochenkrebs ein Bein verloren hat. Die beiden verlieben sich und reisen gemeinsam nach Amsterdam, um Hazels Lieblings-Autor des Buches „Ein herrschaftliches Leiden“ zu besuchen. Nach der Rückkehr in die USA verschlechtert sich Augustus' Zustand zusehends und er bittet Hazel, seine Grabrede zu halten, die er auf einer „Vor-Beerdigung“ hören möchte. Und den beiden wird klar: Die Zeit des Abschieds ist nah.

Dieser Film ist ein Auf und Ab der Gefühle, zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Lachen und Weinen. Für Hazels Rede sowie für das gegenseitige Abschiednehmen der beiden jungen Menschen vom Leben und voneinander benötigt ihr sicherlich mehr als nur ein Taschentuch. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch.  

„Sieben Leben“

Ben Thomas leistet Wiedergutmachung. (© Sony Pictures)

Ben Thomas (Will Smith) alias Tim Thomas hat seines Erachtens Wiedergutmachung zu leisten und er beginnt, sieben fremde Menschen auszuwählen, um „Sieben Leben“ zu retten oder erträglicher zu machen. Dabei geht er teilweise sehr harsch vor, um zu überprüfen, ob diese Menschen seine gute Tat auch verdient haben. So zum Beispiel bei dem erblindeten Ezra Turner (Woody Harrelson). Diese Szene ist schwer zu ertragen, weiß man doch noch nicht, was hinter all dem steckt. Ben begegnet außerdem der herzkranken Emily Posa (Rosario Dawson), in die er sich verliebt, wohlwissend, dass er sich entscheiden muss: Gibt er der Liebe eine Chance und verwirft damit seinen heroischen Plan? Oder hält er daran fest, sieben Menschen eine Zukunft zu geben? Der Film ist deshalb so traurig schön, weil nicht nur die Einzelschicksale der sieben Menschen euch derart bewegen werden, sondern die Auflösung, die am Ende des Films folgt. Denn es wird klar, welche Beweggründe Ben hat, alles für völlig Fremde hinzugeben.

„Das Leben ist schön“

Guido und Giosue – Vaterliebe kennt keine Grenzen. (© Scotia (Buena Vista))

Der italienische Film „Das Leben ist schön“ erzählt von der beeindruckenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn während des Zweiten Weltkriegs. Der lebensfrohe Buchhändler Guido Orefice (Robert Benigni) heiratet seine große Liebe Dora (Nicoletta Braschi), eine Lehrerin. Die beiden bekommen einen Sohn, Giosue (Giorgio Cantarini). Aber das Glück ist in Gefahr. Denn Europa befindet sich am Rande des Zweiten Weltkriegs unter der Herrschaft des Nationalsozialismus und Guido ist Jude. Es dauert nicht lange, bis er und sein Sohn in ein Konzentrationslager deportiert werden. Dora lässt sich aus Liebe ebenfalls dorthin bringen. Aber die Familie wird getrennt. Guido versucht unter den unmenschlichen Bedingungen des KZs seinen Sohn vor der Realität zu schützen. Er erklärt ihm, dass sie sich in einem Spiel befinden und er alle Anweisungen seines Vaters genau befolgen muss, damit sie das Spiel gewinnen. Guido gelingt es bis zu seinem grausamen Tod, dass Giosue in dem Glauben bleibt, in einem Spiel zu sein. Diese grenzenlose Vaterliebe sowie die erneute Bewusstmachung der Nazi-Gräuel bringen die Tränen zum Überlaufen.

„Nur mit Dir“

Jamie und Landon (© Solo Film)

Jamie Sullivan (Mandy Moore) ist Tochter des alleinerziehenden Predigers Sullivan (Peter Coyote). Sie ist eine fleißige und äußerst schüchterne Schülerin, die nicht selten Zielscheibe von Hänseleien wird. Auch der Draufgänger Landon Carter (Shane West) und seine coole Clique schikanieren sie. Als Landon es mal wieder zu arg getrieben hat und einen Mitschüler schwer verletzt, wird er zu Schulpflichten verdonnert: Er muss in der Theater-Gruppe mitwirken. Dort kommt er nur schwer zurecht und benötigt Jamies Hilfe. Sie willigt ein, ihm zu helfen, unter der Prämisse, dass Landon sich nicht in sie verliebt. Arrogant und selbstsicher verspricht er Jamie genau dies. Doch es kommt anders: Die beiden verlieben sich ineinander, was Jamie nur schwer zulassen kann. Als Landon mehr und mehr insistiert, gesteht Jamie ihm, dass sie Leukämie hat und ihre Lebenszeit begrenzt ist. Doch Landon lässt sich nicht aufhalten. Auch gegen den Willen seiner Eltern und Jamies Vater beginnt er eine Beziehung mit ihr, wohlwissend, dass ihre gemeinsame Liebe auf ein schmerzliches Ende zusteuert. „Nur mit Dir“ (Englisch: „A Walk To Remember“) treibt einem nicht nur die Tränen in die Augen, weil die junge Liebe ein absehbares Ende hat, sondern auch, weil er beschreibt, wie der „Spring-ins-Feld“ Landon zu einer reifen, mitfühlenden Persönlichkeit wird. 

„Im Himmel trägt man hohe Schuhe“

Seit Kindertagen beste Freundinnen: Jess und Milly (© Neue Visionen)

Der Film „Im Himmel trägt man hohe Schuhe“ erzählt von einer intensiven Frauen-Freundschaft: Milly (Toni Collette) ist seit ihrer Kindheit mit Jess (Drew Barrymore) befreundet. Die unkonventionelle Milly macht Karriere und führt eine liebevolle und gleichzeitig verrückte Ehe mit Kit (Dominic Cooper) mit dem sie zwei Kinder hat. Jess wohnt mit ihrem Freund Jago (Paddy Considine) auf einem Hausboot und wünscht sich sehnlichst ein Kind. Doch das Glück erleidet einen schweren Schlag, als Milly die Diagnose „Brustkrebs“ bekommt. Es folgt eine Chemotherapie, die Milly alles abverlangt. Kaum hat sie die Therapie hinter sich gebracht, bricht der Krebs wieder aus. Der Film beschreibt zwei unterschiedliche Frauen, die auf ihre Art mit Schicksalsschlägen zurechtkommen müssen. Diese feste Verbindung zwischen Milly und Jess, trotz zwischenzeitlicher Krisen und letztlich Millys Leidensweg rühren zu Tränen.

„Schindlers Liste“

Oskar Schindler und Itzhak Stern verfassen die rettende Liste (© Universal)

Oskar Schindler (Liam Neeson), zunächst ein bekennender Nazi, wird gewahr, welch teuflisches Vorhaben das Nazi-Regime im Schilde führt. Er beginnt, seine einflussreiche Position zu nutzen und gaukelt der führenden Nazi-Spitze vor, etliche Zwangsarbeiter*innen für seine Emaille-Fabrik zu brauchen. Doch er hat einen anderen Plan: So viele jüdische Menschen wie möglich vor der Hölle der Konzentrationslager zu retten. Gemeinsam mit dem Buchhalter Itzhak Stern (Sir Ben Kingsely) verfasst er eine Liste, Schindlers Liste, auf der am Ende 801 Namen stehen. 801 Leben, die Schindler retten wird. Schlussendlich waren es sogar 1200 Menschen, die Schindler vor dem KZ bewahren konnte. Dabei setzte er all sein Vermögen ein und sein Leben aufs Spiel. Steven Spielbergs persönlichstes Meisterwerk beruht auf wahren Begebenheiten. Schon diese Tatsache bewegt die Zuschauenden von Beginn an. Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges bewegen zu einer speziellen Art von „Herz-Schmerz“. Und letztlich ist es Schindlers Werk, sein lebensrettender Einsatz ohne Rücksicht auf seine eigenen Verluste, das kein Auge trocken lassen wird.

Liebesfilm-Quiz: Erkennt ihr den Film anhand der Kuss-Szene? 

Liebesfilm-Quiz: Erkennst du anhand der Kuss-Szene den Film?

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