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„Der Hobbit”-Namen: Die Figuren des Fantasy-Klassikers

„Der Hobbit”-Namen: Die Figuren des Fantasy-Klassikers
© Imago / Everett Collection / Warner

Die „Der Hobbit”-Trilogie verfilmte den Fantasy-Klassiker von J.R.R. Tolkien. Was die Namen der berühmten Charaktere bedeuten, erfahrt ihr hier. 

„Der Hobbit” entführt Leser*innen in ein fiktives Universum des Autors J.R.R. Tolkien, welches bis heute Jung und Alt fasziniert. Aus einem Mix unterschiedlicher bekannter Sprachen entstanden die Namen der Buchhelden und Bösewichte. Tolkien befasste sich mit dem Altenglischen, Germanischen, nordischen Sprachen und einigen Exoten, wie Babylonisch. Aus diesen flossen Silben, Syntax und Betonungen in die Namen ein. Alte Mythen, die christliche Bibel und Tolkiens Inspiration gaben den Figuren ihren Charakter. Es entstanden die fiktiven Elben-Sprachen Sindarin und Quenya, Westron, Adûnaisch, Haradrim und die Sprache Mordors. Ihr wolltet schon immer wissen, was der Name eurer Lieblingsfigur bedeutet? Bleibt dran und lest weiter, wir lüften das Geheimnis.

In diesem Video zeigen wir euch, wie es im „Herr der Ringe”-Universum weitergeht:

Bilbo Beutlin

Seit Jahren kümmert er sich um die Belange seines Zuhauses Beutelsend und hat wenig mit Ereignissen außerhalb seiner Komfortzone zu tun. Das ändert sich als Gandalf ihn als Mitglied in Thorins Gruppe wählt und er in ein Abenteuer stürzt, welches sein Leben ändern wird. Bilbo hat, anders als die meisten anderen Namen in „Der Hobbit”, keinen geschichtlichen Hintergrund und lässt sich auch von keinem Wort aus Tolkiens Sprachen ableiten.

Gandalf

Der Maiar Gandalf kommt aus den unsterblichen Landen und hilft den Völkern Mittelerdes gegen die Mächte des Bösen zu bestehen. Mit Rat und Tat steht er den freien Völkern des Westens zur Seite und unterschützt sie tatkräftig. Sein Name ist altisländischer und nordischer Herkunft. Gandalf setzt sich aus den Wörtern Wörtern „gandr” für „Stab” oder „Zauberstab” und „álfr” für „Elf” oder „Elb” zusammen. Auf der Elbensprache Sindarin heißt er „Mithrandir”, „Grauer Pilger”. In Valinor trägt er den Namen „Olórin”, welcher das Quenya-Element „olor” („Traum” oder „Fantasie”) beinhaltet. Auch Quenya ist eine weit verbreitete Elbensprache, die Tolkien erfunden hat.

Thorin Eichenschild

In den blauen Bergen hat der Zwerg sich und seinem Volk einen Platz geschaffen, doch das Heimweh nach dem Erebor steckt in seinen Knochen. Auch strebt er das Wiedererlangen des einstigen Reichtums seines Volkes an. Thorin kommt aus dem Skandinavischen und bedeutet „mutig”.

Legolas

Der Elbenprinz aus dem Waldlandreich steht an zweiter Stelle im Königreich nach seinem Vater Thranduil. Beide sind sehr unterschiedliche Charaktere. Legolas sieht viele Dinge anders und handelt sehr impulsiv. Sein Name heißt „grünes Laub” auf Quenya.

Gloin

Er gehört zu Thorins Zwergengruppe und geht mit der Axt geschickt um, sei es in der Schlacht oder um Holz für ein Lagerfeuer klein zu machen. Auf Skandinavisch heißt Gloin „der Glühende”.

Radagast

Er segelte vor 2.000 Jahren aus den unsterblichen Landen nach Mittelerde, um dem Bösen Einhalt zu gebieten. Radagast ist ein mächtiger Zauberer. Er wacht über die Tier- und Pflanzenwelt und hält sich von Menschen, Elben und Zwergen weitestgehend fern. Sein Name ist Adûnaisch und bedeutet „freundlich zu Tieren”. Auf Quenya heißt er „Aiwendil”, „Vogelfreund”.

Das sind die größten Unterschiede zwischen der „Herr der Ringe”-Trilogie und dem Buch:

Fili

Fili stammt aus dem königlichen Haus Durins, ist Thorins Neffe und zweiter in der Erbrangfolge. Wenn der Zwergenprinz nicht gerade das Schwert schärft, stellt er gerne Unsinn an und verbringt Zeit mit seinen Freunden. Auch sein Name ist skandinavischer Abstammung und bedeutet „die Feile”.

Tauriel

König Thranduil vertraut in ihre Fähigkeiten und hat sie trotz ihres jungen Alters bereits zur Kommandantin der Palastwachen gemacht. Sie knüpft gerne Kontakt mit anderen Lebewesen, wenn sie die Chance dazu hat. Ihr Name heißt auf Sindarin „Waldtochter”.

Bard

Bard wohnt in Seestadt und arbeitet als Fischer, um seine Familie zu ernähren. Seine Vorfahren kamen aus der zerstörten Stadt Thal am Fuße des Erebors und er ist ein Nachfahre des letzten Königs Girion. Sein Name kommt vom keltischen Wort  „bárd”, „Wächter”. Auch kann sein Name vom germanischen Wort für „Bart” abgeleitet werden.

Smaug

Er zählt zu den wenigen Feuerdrachen, welche noch aus dem ersten Zeitalter überlebt hatten. Die Gier nach Reichtümern zogen ihn aus der dürren Heide südwärts zum Erebor, dem einsamen Berg und Heimstatt der Zwerge. Smaug kommt vom germanischen Wort „smugan”, was mit „durch ein Loch quetschen” übersetzt werden kann.

Beorn

Er wohnt zwischen Anduin und Nebelgebirge und stammt von Menschen ab, die ihre Gestalt in die eines wilden Tiers ändern können. Jetzt zählt er zu den wenigen, die es noch gibt und hält die Gegend um sein Zuhause sicher vor Orks. Seinem Namen liegt das altenglische Wort „beorn” („Krieger”, „Held”) zugrunde.

Thranduil

Der König des Waldlandreichs gehört zu den ältesten Elben in Mittelerde, in drei Zeitalter hat er Stellung bezogen gegen die Horden der Finsternis und hält diese aus seinem Königreich fern. Sein Name setzt sich aus den Sindarin-Wörtern „tharan” und „ethuil”, „kräftig” und „Frühling”, zusammen.

Bolg

Bolg ist ein riesiger Ork aus dem Nebelgebirge und fähiger Kämpfer. Sein Vater Azog ist der Heerführer und Diener des Nekromanten. Sein Name kommt vom Wort „balc”, was auf Sindarin „grausam” bedeutet.

Ihr seid „Der Hobbit”-Expert*innen? Dann probiert euch an diesem Quiz:

„Der Hobbit“-Quiz: Wie gut kennt ihr die Abenteuer von Bilbo, Thorin und Co.?

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