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„Das perfekte Geheimnis“-Ende: Das bedeutet der Schluss

Jerome Radtke |

© Constantin Film

„Das perfekte Geheimnis“ zeigt, wie Menschen sich hintergehen und ein Blick ins Smartphone alles aufdecken kann. Wir erklären euch das Ende der Komödie.

Im Jahr 2019 erschien die deutsche Filmkomödie „Das perfekte Geheimnis“ und lockte über zwei Millionen Besucher*innen in die heimischen Kinos. Bora Dagtekin führte Regie und schrieb das Drehbuch, welches ein Remake des italienischen Films „Perfetti Sconosciuti“ ist, was auf Deutsch übersetzt „Völlig Fremde“ heißt. Die Freund*innen Eva (Jessica Schwarz), Rocco (Wotan Wilke Möhring), Carlotta (Karoline Herfurth), Leo (Elyas M’Barek), Bianca (Jella Haase), Simon (Frederick Lau) und Pepe (Florian David Fitz) treffen sich und spielen ein Gesellschaftsspiel. Jede Person offenbart gegenüber der Gruppe die empfangenen Kurznachrichten oder Anrufe im Laufe des Abends. Damit soll bewiesen werden, wer ein Geheimnis hat oder nicht. Euch interessiert, wie das Ende ausgegangen ist? Dann lest weiter und wir verraten euch, was der Schluss zu bedeuten hat.

In unserem Video findet ihr die Kino-Highlights für 2021:

Das Ende von „Das perfekte Geheimnis“

Die Stimmung in der Gruppe eskaliert als Themen wie Psychotherapie, Drogenkonsum, Homosexualität, Ehebruch und Fremdgehen aufkommen. Die Freund*innen stehen in einem anderen Licht und werden nach und nach als Lügner*innen entlarvt. Die Gruppe löst sich schnell auf: Bianca und Simon trennen sich, weil Simon seine Kollegin schwängerte und Nachwuchs kommt. Das Drogenproblem von Carlotta und der Fehltritt von Leo regeln sich, dass beide in die klassische Rollenverteilung zurückkehren. Eva und Rocco sprechen sich aus, sie verschweigt ihren Seitensprung mit dem gemeinsamen Freund Simon. Die Männer tun sich zusammen und schlagen Pepes homophoben Bekannten zusammen. Am Ende zeigt Rocco, dass er nicht unschuldig ist und wirft sein Handy für Seitensprünge weg.

„Das perfekte Geheimnis“-Ende interpretiert

Der Paarabend startet mit Essen und Drinks, bis die Paartherapeutin Eva ein Gesellschaftsspiel vorschlägt. Es wird spekuliert, dass Eva ein Geheimnis hat. Sie verdächtigt jedoch Rocco eine Affäre mit einer anderen Frau nachzugehen und hofft ihn mit dem Smartphone-Spiel zu stellen. Bald liegen alle Smartphones auf dem Tisch, die Geheimnisse kommen zum Vorschein und der Abend nimmt seinen Lauf. Der Drehbuchautor schrieb die einzelnen Geheimnisse in Form einer Komödie und setzte sich nicht mit der Tiefe der Zerwürfnisse auseinander. Kritisch sind die schwulenfeindlichen Äußerungen, die Doppelmoral der Protagonist*innen und ihre Selbstjustiz als Freundschaftsdienst. Am Ende wird aufgelöst, dass der vermeintlich saubere Rocco seine Frau betrügt und trotz Aussprache mit ihr keine Reue zeigt. „Das perfekte Geheimnis“ will den Zuschauer*innen vermitteln, dass Vertrauen schnell in die Brüche geht, wenn es leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird. Und auch, dass ein Flickenteppich aus zerstörtem Vertrauen schwer zu reparieren ist.

Ihr kennt euch mit dem Kino-Jahr 2019 aus? Dann versucht euch an diesem Quiz:

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