Amerikanischer Schauspieler. Mit Kleinst- und Nebenrollen, Gastauftritten in TV-Serien und als einer der faszinierendsten Bösewichte der... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk06/u1206087/b150x150.jpg Zachary Quinto

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Zachary Quinto


  • Geburtstag
    02.06.1977
  • Geburtsort
    Pittsburgh, Pennsylvania

Amerikanischer Schauspieler. Mit Kleinst- und Nebenrollen, Gastauftritten in TV-Serien und als einer der faszinierendsten Bösewichte der Fernsehgeschichte in der Sci-Fi-Mystery-Serie "Heroes", hat sich Zachary Quinto einen Namen als wandlungsfähiger Charakterdarsteller gemacht. Als er 2007 für die Rolle des Vulkaniers Spock im elften "Star Trek"-Kinofilm engagiert wurde, hatte er nach eigenen Angaben die Rolle seines Lebens gefunden. In J.J. Abrams' Prequel zur Geschichte des Raumschiffs Enterprise brilliert er zwischen Emotion und Verstand als von Mutterkomplexen geplagter schillernder Charakter auf Identitätssuche zwischen den Kulturen. Von Anfang an legt er sich mit dem Draufgänger James T. Kirk ( Chris Pine) an, der ihn in einen faszinierenden Wutausbruch treibt. Im Film hat er das Vergnügen, in einer Szene mit seinem Vorgänger Leonard Nemoy zu spielen. Nach "Star Trek" setzte Quinto zunächst die Arbeit an "Heroes" fort.

Zachary John Quinto wurde 1977 in Pittsburgh, Pennsylvania, als Sohn irisch-italienischer Eltern geboren. Als er sieben Jahre alt war, starb sein Vater, ein Friseur, an Krebs. Mit elf Jahren spielte Quinto erstmals auf einer Bühne und trat dem Musiktheaterensemble Pittsburgh Light Opera bei, für deren Produktion "The Pirates of Penzance" er für die Rolle des Generals mit dem Gene Kelly Award ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss der Central Catholic High School studierte er von 1995-99 an der Carnegie Mellon University.

Nach seinem Umzug nach Los Angeles im Jahr 2000 fand Quinto sofort Arbeit, debütierte in der TV-Serie "The Others" und war in den Serien "CSI", "Charmed", "Lizzie McGuire", "Twins", "Blind Justice", "Crossing Jordan", "Die himmlische Joan", "Dragnet" und als Student in "Six Feet Under - Gestorben wird immer" (2003, mit Michael C. Hall, "Dexter") zu sehen. Wiederkehrende Rollen hatte er als Andy Kaufman in der dritten Staffel von "24" (2004) und als Sasan, homosexueller Freund von Tori Spelling, in zehn Episoden der Sitcom "SoNoTORious" (2005), die trotz Anklang eingestellt wurde, weil Tori Spelling nach dem Tod ihres Vaters Aaron das Interesse an der Serie verlor.

Quinto fand zu einer anderen Serie und wurde in "Heroes" (NBC, 42 Folgen 2006-2009) als Uhrmacher Gabriel Gray, genannt Sylar, der Bösewicht der Serie, für die er 2007 mit dem Ensemble mit dem TV Land Award ausgezeichnet wurde.

2008 schrieb, produzierte und spielte Quinto im Kurzfilm "Bordeaux".

Quinto wurde für "Heroes" und "Star Trek" für den Teen Choice Award und den Scream Award nominiert.

Er ist bislang der einzige Schauspieler, der zweimal hintereinander auf dem Cover von Entertainment Weekly (Nr. 1017 und 1018) zu sehen war.

  • Geburtstag
    02.06.1977
  • Geburtsort
    Pittsburgh, Pennsylvania
  • Geburtsland
    USA

"Star Trek 2": Kein Superschurke im Anflug

Phaserstrahlende Helden und entstellte Alien-Fieslinge - in der Original "Star Trek"-Serie waren Gut und Böse klar erkenntlich.

Großansicht Keine Bedrohung von außen: Gerät "Star Trek 2" zur Nabelschau? (Foto: Paramount)

Keine Bedrohung von außen: Gerät "Star Trek 2" zur Nabelschau? (Foto: Paramount)

Die Trekkies lieben ihren zu allem entschlossenen Captain Kirk und die kultigen Gegner, die er einst in die unendlichen Weiten des Weltalls phaserte, wenn es sein musste. Darum wünschen sich viele "Star Trek"-Fans nach dem höchst erfolgreichen Kino-Reboot der Kultsaga für den zweiten Film einen echten Superschurken wie beispielsweise Q, die Borg oder gar eine Rückkehr des Khan.

Doch Drehbuchautor Damon Lindelof, der für Regisseur J.J. Abrams auch die "Lost"-Drehbücher verfasste, hat andere Pläne: "Klar verfolgen wir die Diskussionen der Fans über mögliche Schurken. Aber in 'Star Trek' steht eigentlich schon immer die Crew der Enterprise im Mittelpunkt - und die Beziehungen untereinander!"

"Die Enterprise braucht keinen Joker!"

Damit will sich Lindelof offensichtlich von der neuen "Batman"-Saga absetzen, deren Neustart die aktuelle Reboot-Welle in Hollywood, auf der nun auch "Star Trek" schwimmt, losgetreten hatte: "Die 'Batman'-Fans grübeln ja die ganze Zeit, wie man nach dem Joker überhaupt noch eins draufsetzen kann", erklärt der Autor. "Bei uns soll der Schurke nur dabei helfen, die Entwicklung der Enterprise-Crew zu zeigen. Das wäre für uns das größte Ziel!"

Ansonsten versicherte Damon Lindelof, dass alle an "Star Trek 2" Beteiligten, "sich selbst unter enormen Druck setzen". Das ist auch nötig, denn der Start an Bord des legendären Raumschiffs steht für Chris Pine als Kirk, Zachary Quinto als Spock und Zoe Saldana als Uhura schon fest: Am 19. Juli 2012 hebt die Enterprise wieder in den Kinos ab!

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