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Zach Braff

Zach Braff

Leben & Werk

Amerikanischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur. Der gut aussehende Zach Braff, Typ Dustin Hoffman als Graduate, wurde als fantasievoll tolpatschiger Jungarzt Dr. John “J.D.” Dorian in der TV-Serie “Scrubs – Die Anfänger” (2001 – 2006, dt. auf ProSieben) populär und schrieb seinen Sleeper-Hit “Garden State” (2004), den er während der Drehpausen der Serie inszenierte und in dem er die Hauptrolle spielt, in den drei Monaten vor Drehstart der Serie auf der Basis autobiografischer Erlebnisse.

Zachary Ivan “Zach” Braff wurde 1975 in South Orange, New Jersey, als jüngstes von vier Kindern, die alle Künstler wurden, in eine jüdische Familie geboren. Sein Vater, ein Anwalt, der sich scheiden ließ, als Zach zehn war, nahm den Sohn häufig ins Gemeindetheater mit, wo Zach die Lust am Schauspielern entdeckte. Er besuchte die Columbia High School in Maplewood, New Jersey (die auch Produzent Joel “The Matrix” Silver besuchte) und studierte Film an der Northwestern University in Illinois, wo er 1997 mit dem B.A. (Bachelor of Arts) abschloss und Kurzfilme inszenierte. Sein Debüt als darsteller gab Zach Braff als Sohn von Diane Keaton und Woody Allen in Allens Komödie “Manhattan Murder Mystery” (1993). Nach drei erfolgosen Jahren in New York ging Braff 2000 nach Los Angeles, wo er als schwuler drogenabhängiger Clubgänger Benji in “Der Club der gebrochenen Herzen” auffiel, aber wegen niedriger Gagen weiter gezwungen war, als Kellner zu arbeiten. Mit der Serie “Scrubs”, für die er drei Episoden inszenierte, kam der Durchbruch.

Zach Braffs Regiedebüt “Garden State” wurde auf dem Sundance Film Festival gefeiert, entwickelte sich zum Überraschungserfolg. Die wunderbar charmante Tragikomödie um einen nach New Jersey zurückkehrenden schüchternen Jungschauspieler, der von Natalie Portman aus der emotionalen Isolation befreit wird, wartet mit superben Darstellerleistungen von Braff, Portman, Peter Sarsgard und Ian Holm auf. Der Film inspirierte mit der Szene, in der Braff mit seinem Oberhemd im Muster der Tapete verschwindet, die Werbung, die seitdem dieses aus der Kunstgeschichte bekannte Augentäuschmotiv wieder häufiger verwendet. Für die Kompilation des Soundtracks wurde Braff 2004 mit einem Grammy ausgezeichnet.

2005 spielte Braff neben Jacinda Barrett die Hauptrolle in Tony Goldwyns Jungehekrisendrama “Der letzte Kuss“, Remake des italiensichen Films “Ein letzter Kuss” (2001), und 2006 in “Fast Track” als Slacker, der für seinen Schwiegervater arbeiten muss, als seine schwangere Ehefrau (Amanda Peet) ihren hochdotierten Job aufgibt. 2006/07 übernahm er Regie, Buch und Hauptrolle von “Open Hearts”, Remake des gleichnamigen dänischen Dogma-Dramas von Susanne Bier (2002), das um eine Frau kreist, deren Mann nach einem Autounfall gelähmt ist.

Zach Braff spricht in “Chicken Little – Himmel und Huhn” das titelgebende Hühnchen.

Privat war Zach Braff mit Mandy Moore liiert.

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