Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max07/kuk07/kuk09/u0709043/b150x150.jpg Will Smith
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Will Smith

  • Bürgerlicher Name
    Willard Christopher Smith jr.
  • Geburtstag
    25.09.1968
  • Geburtsort
    Philadelphia, Pennsylvania

Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel herauszureden, diese Eigenschaften haben Will Smith zu einem der populärsten Weltstars überhaupt gemacht.

Sein Spitzname "Fresh Prince" stammt aus seiner Zeit als Rapper, eine erfolgreiche TV-Serie wurde nach seinem Leben modelliert, er war und ist Blockbuster-König und es gelang ihm, sich als Charakterdarsteller zu profilieren. Sympathischer Hollywood-Star ohne Macken aber mit leichtem Größenwahn ("Ich bin menschliches Viagra") und Mann mit Familiensinn, ist Will Smith unnachahmlich cool, smart und natürlich, Star zum Anfassen, spontan, geborener Entertainer und künstlerisches Chamäleon.

Will Smith beherrscht das Blockbuster-Kino mit den Alien-Komödien "Men in Black" (1996, 2002 und 2012 erneut), in denen er mit Tommy Lee Jones, Sonnenbrille und Blitzgeräten Abschaum aus dem All in die Schranken weist.

Er schlug sich mit Buddy Martin Lawrence als "Bad Boys" (1995 und 2003) durch zwei der größten Auto-Materialschlachten des Actionkinos von Jerry Bruckheimer. Er verpasste den Tentakel-Wesen in Roland Emmerichs Invasionsfilm "Independence Day" (1997) den berühmtesten Kinnhaken der SF-Geschichte und hatte als Special Agent in "Wild Wild West" (1999) den Finger am Abzug. Smith ließ es sich nicht nehmen, den Film "den schlechtesten meiner Karriere" zu nennen und zu bereuen, dass er nicht die ihm angebotene Rolle des Neo in "Matrix" angenommen habe. Dafür hat er mit "I, Robot" (2004, als traumatisierter Cop in Zeiten der Rebellion der Roboter) den SF-Film mit dem glänzendsten Look des Genres produziert.

Durch ihn haben spannende Politthriller wie "Staatsfeind Nr. 1" komische Momente, wenn er als Anwalt im Fadenkreuz des Geheimdienstes Zeit für Pointen über Dessous hat. Das Improvisieren und das Schlagfertige stammen aus Smiths Zeit als Rapper. Seit er zwölf war, hat der 1968 in eine gutbürgerliche Familie in Philadelphia (Vater: Kühlgerätehersteller, Mutter: Lehrerin) geborene Willard Christopher Smith gerappt, als "Fresh Prince" mit Partner Jeff Townes als Duo "DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince" eine Reihe von Alben aufgenommen, den ersten Grammy für einen Rap-Song überhaupt ("Parents Just Don't Understand", 1986) gewonnen und Grammys, Worlds Music Awards, MTV Awards und American Music Awards kassiert. Smith hat das "F..."-Wort aus seinen Songs gestrichen und Kritiker, die ihn "Bubblegum Rapper" nannten, als "unreif" abgetan.

Smith ist ein Glückspilz, der seine Gegenüber mit den unverschämtesten Dialogen entwaffnet. Als er sein Vermögen aus Rap-Zeiten durchgebracht hatte, spielte er als armer schwarzer, aber redegewandter Homeboy aus Philadelphia in einer noblen afroamerikanischen Familie in Los Angeles in der Serie "Der Prinz von Bel Air" (1990 - 1996). Da spielte er sich selbst, schoss Sottisen und Pointen ab, die das Fernsehen revolutionierten - und den ganz gewöhnlichen Rassismus aufs Korn nahmen.

Smith ließ bissige Seitenhiebe auf Künstler prasseln, die ihre ethnische Herkunft verleugneten - ein Vorläufer von Dave Chappelle.

Der Golf-Fan übernahm Charakterrollen wie die des Caddie von Matt Damon in "Die Legende von Bagger Vance" (2000) und als Höhepunkt den legendären Boxer Muhammed Ali in Michael Manns Biopic "Ali" (2001), was ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte (er verlor gegen Denzel "Training Day" Washington). Smith erklomm mit der herrlich beschwingten Romantikkomödie "Hitch - Der Date Doktor" (2005) und dem Vater-Sohn-Drama "Das Streben nach Glück" (2006), wo er mit Sohn Jaden spielte, den Olymp. Kein Wunder, der Titel ist Zitat aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Mit Regisseur Gabriele Muccino brachte Smith auch das etwas metaphysisch überladene Wohltäter-Drama "Sieben Leben" ins Kino.

Doch Smith legte mit dem Kultromanverfilmung "I Am Legend" einen genialen SciFi-Mystery-Blockbuster nach und bewies in "Hancock" als versoffener, gefallener Superheld erneut sein komödiantisches Ausnahmekönnen.

Nun ist Will Smith zum dritten Mal in seiner Paraderolle als Agent Jay zu sehen, der in "MIB 3" einer Verschwörung gegen ein jüngeres Ich seines Partners Agent Kay nachspürt und dafür in die Swinging Sixties zurückreisen muss - schlimme Stilverirrungen in Klamotten und Set-Design inklusive!

Smith war von 1992 bis 1995 mit Sheree Smith (geb. Zampino) verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Seit 1997 ist er mit der Schauspielerin Jada Pinkett Smith verheiratet, mit der er eine Tochter und den Sohn Jaden hat, der bereits in "Das Streben nach Glück" zu sehen war und später auch als modernes "Karate Kid" - Vater Will produzierte das Update des Kampfkunstklassikers. Smith spricht fließend Spanisch.

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