Der Kumpel schlechthin. Frohnatur, Sprücheklopfer mit Herz, frechem Charme und der Fähigkeit, sich mit Leutseligkeit aus jedem Schlamassel herauszureden, diese Eigenschaften haben Will Smith zu einem der populärsten Weltstars überhaupt gemacht. Sein Spitzname Fresh Prince stammt aus seiner Zeit als Rapper, eine erfolgreiche TV-Serie wurde nach seinem Leben modelliert, er war und ist Blockbuster-König und es gelang ihm, sich als Charakterdarsteller zu profilieren. Sympathischer Hollywood-Star ohne Macken und Größenwahn, "menschliches Viagra" und Mann mit Familiensinn, ist Will Smith unnachahmlich cool, smart und natürlich, Star zum Anfassen, spontan, geborener Entertainer und künstlerisches Chamäleon.
Will Smith beherrschte das Blockbuster-Kino mit den Alien-Komödien "Men in Black" (1996 und 2002), wo er mit Tommy Lee Jones, Sonnenbrille und Blitzgeräten Abschaum aus dem All in die Schranken wies. Er schlug sich mit Buddy Martin Lawrence als "Bad Boys" (1995 und 2003) durch zwei der größten Auto-Materialschlachten des Actionkinos von Jerry Bruckheimer. Er verpasste den Tentakel-Wesen in Roland Emmerichs Invasionsfilm "Independence Day" (1997) den berühmtesten Kinnhaken der SF-Geschichte und hatte als Special Agent in "Wild Wild West" (1999) den Finger am Abzug. Smith ließ es sich nicht nehmen, den Film "den schlechtesten meiner Karriere" zu nennen und zu bereuen, dass er nicht die ihm angebotene Rolle des Neo in "Matrix" angenommen habe. Dafür hat er mit "I, Robot" (2004, als traumatisierter Cop in Zeiten der Rebellion der Roboter) den SF-Film mit dem glänzendsten Look des Genres produziert.
Durch ihn haben spannende Politthriller wie "Staatsfeind Nr. 1" komische Momente, wenn er als Anwalt im Fadenkreuz des Geheimdienstes Zeit für Pointen über Dessous hat. Das Improvisieren und das Schlagfertige stammen aus Smiths Zeit als Rapper. Seit er zwölf war, hat der 1968 in eine gutbürgerliche Familie in Philadelphia (Vater: Kühlgerätehersteller, Mutter: Lehrerin) geborene Willard Christopher Smith gerappt, als "Fresh Prince" mit Partner Jeff Townes als Duo "DJ Jazzy Jeff and the Fresh Prince" eine Reihe von Alben aufgenommen, den ersten Grammy für einen Rap-Song überhaupt ("Parents Just Don't Understand", 1986) gewonnen und Grammys, Worlds Music Awards, MTV Awards und American Music Awards kassiert. Smith hat das "F..."-Wort aus seinen Songs gestrichen und Kritiker, die ihn "Bubblegum Rapper" nannten, als "unreif" abgetan.
Smith ist ein Glückspilz, der seine Gegenüber mit den unverschämtesten Dialogen entwaffnet. Als er sein Vermögen aus Rap-Zeiten durchgebracht hatte, spielte er als armer schwarzer, aber redegewandter Homeboy aus Philadelphia in einer noblen afroamerikanischen Familie in Los Angeles in der Serie "Der Prinz von Bel Air" (1990 - 1996). Da spielte er sich selbst, schoss Sottisen und Pointen ab, die das Fernsehen revolutionierten - und den ganz gewöhnlichen Rassismus aufs Korn nahmen. Smith ließ bissige Seitenhiebe auf Künstler prasseln, die ihre ethnische Herkunft verleugneten - ein Vorläufer von Dave Chappelle. Der Golf-Fan übernahm Charakterrollen wie die des Caddie von Matt Damon in "Die Legende von Bagger Vance" (2000) und als Höhepunkt den legendären Boxer Muhammed Ali in Michael Manns Biopic "Ali" (2001), was ihm eine Oscar-Nominierung einbrachte (er verlor gegen Denzel "Training Day" Washington). Inzwischen ist Smith mit der herrlich beschwingten Romantikkomödie "Hitch - Der Date Doktor" (2005) und dem Vater-Sohn-Drama "Das Streben nach Glück" (2006), wo er mit Sohn Jaden spielt, auf dem Olymp. Kein Wunder, der Titel ist Zitat aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.
Smith war von 1992 bis 1995 mit Sheree Smith (geb. Zampino) verheiratet, mit der er einen Sohn hat. Seit 1997 ist er mit der Schauspielerin Jada Pinkett Smith verheiratet, mit der er einen Sohn und eine Tochter hat. Er spricht fließend Spanisch.
Scheidungsgerüchte bei Will Smith und Jada Pinkett
Sind sie noch zusammen oder schon getrennt? Um die Ehe von Will Smith kursieren derzeit wilde Gerüchte.
Großansicht
Gerüchten zum Trotz sind Jada Pinkett und Will Smith noch glücklich (Foto: Kurt Krieger)
Angeblich soll sich der "Men in Black"-Star nach 13 Jahren Ehe von seiner Frau Jada Pinkett Smith getrennt haben. Doch obwohl sich die Gerüchte verdichten, scheinen sie nicht ganz der Wahrheit zu entsprechen - oder vielleicht doch?
Zuerst hat Will Smiths Sohn Trey aus erster Ehe behauptet, sich absolut sicher zu sein, dass sich das Schauspielerpaar nicht getrennt hat. Aber es könnte ja sein, dass er ein wichtiges Detail im Leben seiner Eltern verpasst hat - manchmal sind die Kinder ja die letzten, die so etwas erfahren. Doch dann meldeten sich Will Smith und Jada Pinkett Smith persönlich in einem Statement an die Presse, das besagt: "Obwohl wir auf solche Meldungen eigentlich nicht antworten wollen, sind die Gerüchte über unsere Beziehung komplett falsch. Wir sind noch zusammen, und unsere Ehe ist intakt."
Will Smith und Jada Pinkett noch glücklich?
Ob an diesem Gerücht vielleicht aber doch mehr wahr ist, als man im Moment vermutet, bleibt abzuwarten. Zumindest ließen sich Will Smith und Jada Pinkett Smith in letzter Zeit übermäßig als glückliche Familie darstellen, besonders seit dem Erfolg ihrer Kinder Jaden Smith und Willow Smith. Ob man damit etwas vertuschen will?