Er macht aus seinen Rollen Auftritte von wahrer Könnerschaft und entwickelt in oft mehrminütigen Szenen aberwitzige Performances mit punktgenauem... - Foto: UIP http://images.kino.de/flbilder/max03/mbiz03/mbiz14/z0314521/b150x150.jpg Will Ferrell
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Will Ferrell

  • Bürgerlicher Name
    John William Ferrell
  • Geburtstag
    16.07.1967
  • Geburtsort
    Irvine, Kalifornien

Er macht aus seinen Rollen Auftritte von wahrer Könnerschaft und entwickelt in oft mehrminütigen Szenen aberwitzige Performances mit punktgenauem Timing. So gestaltet der erprobte Komiker Will Ferrell in der Campus-Komödie "Old School" als tumber Durchschnitts-Freak, der seine Trauung noch nicht verdaut hat und mit seinen Freunden eine Studentenverbindung in einem leeren Haus auf ihrer alten Uni gründet, unter anderem eine Sequenz mit einem rabiaten Tiertrainer zu einem grandiosen Solo und unterbricht im Vollrausch den Auftritt des Rappers Snoop Dogg, um die Menge vergeblich zum Nacktflitzen zu animieren.

Die konsequente Peinlichkeit und Jämmerlichkeit Ferrells als Frank, der nach und nach seinen schon bewältigt geglaubten psychopathischen Säufer "Frank the Tank" (mit Vorliebe für "Whitesnake") wiedererweckt, ist ganz große Klasse. Mindestens so übersteigert grandios sind sein machtgieriger Modezar Mugatu in Ben Stillers "Zoolander", der als Dritte-Welt-Ausbeuter und Mad Scientist Industrie und Glamourwelt linkt, sein ehrgeiziger Wildhüter in "Jay & Silent Bob schlagen zurück" und sein benzindebiler eitler Wagenlenker in "Ricky Bobby - König der Rennfahrer".

Will Ferrells Kunst der komischen Knaller resultiert aus seiner sieben Staffeln währenden Erfahrung in der TV-Comedyshow "Saturday Night Live", für die er mit seinem Partner Chris Kattan die "Roxbury Jungs"-Sketche entwickelte und unter anderem 1999/2000 den damaligen Präsidentschaftskandidaten und späteren Präsidenten George W. Bush Jr. parodierte. Ferrell wurde dafür 2001 in zwei Kategorien für den Emmy nominiert.

Der Hüne mit den wilden blonden Locken, die später zu Kraushaarlocken wurden, debütierte als Mustafa im ersten "Austin Powers"-Film, an dessen Drehbuch er uncredited mitschrieb, und war neben Jennifer Love Hewitt in der Teenie-Komödie "The Suburbans" zu sehen.

Die erste Hauptrolle im Spielfilm entstand aus den "Roxbury Jungs": In "A Night at the Roxbury" ist Ferrell Steve Butabi, der mit seinem Bruder (Chris Kattan) lange vergeblich versucht, Zutritt zum begehrten Roxbury-Nachtclub zu bekommen und während einer Party in einer Nobelvilla die Jungfräulichkeit zu verlieren.

Wie für "Roxbury" schrieb Ferrell (uncredited) am Buch von "Superstar" mit, in dem die Blödelbiene Molly Shannon vom Starruhm und vom ersten Kuss mit dem begehrten Jungen (Ferrell) träumt. In der Slapstick-Komödie "Buddy - Der Weihnachtself" spielt Ferrell die Titelrolle des Mannes, der am Nordpol zu einem Elf herangezogen und ausgebildet wurde und wegen seiner Größe im Job total versagt. Santa Clause schickt ihn zurück nach New York, wo er seine Eltern sucht.

Sein bis dato größter kommerzieller Erfolg bescherte ihm weitere Hauptrollen in Komödien, wie als "Anchorman" und Mann von Hexe Nicole Kidman in "Bewitched". Kultstatus hat seine Rolle als paranoider Nazi Franz Liebkind, der Nathan Lane und Matthew Broderick in "The Producers" das geschmacksfreie Musical "Frühling für Hitler" andreht.

Mit Jon Heder bildete Ferrell im Kufenklamauk "Die Eisprinzen" das erste männliche Eiskunstlaufpaar, stritt sich in "Die Stiefbrüder" aberwitzigst mit seinem langjährigen Schauspielpartner und SNL-Kollegen John C. Reilly. Sein teuer produziertes Abenteuerspektakel "Die Fast vergessene Welt" nach der 70er-Kultserie "Land of the Lost" geriet allerdings auch im Ursprungslang USA zum kommerziellen Desaster.

So zeigt sich Will Ferrell nun in "Die etwas anderen Cops" wieder von seiner gewohnt clownesken Seite als trotteliger Partner von Mark Wahlberg. Gemeinsam eifern sie als Schreibtischhengste des NYPD ihren großen Idolen (Samuel L. Jackson und Dwayne Johnson) nach - was natürlich gründlich schief geht.

Sein Sprecherdebüt gibt Ferrell in "Coco - Der neugierige Affe", in dem er den Mann mit dem gelben Hut seine Stimme leiht, der den Schimpansen George mit in die USA nimmt.

Ferrell wurde in Südkalifornien geboren und graduierte an der University of Southern California. Zu seinen Glanzleistungen gehört der "Architekt" in der bei den MTV Movie Awards 2003 präsentierten zehnminütigen "The Matrix Reloaded"-Parodie.

  • Bürgerlicher Name
    John William Ferrell
  • Geburtstag
    16.07.1967
  • Geburtsort
    Irvine, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Kay Ferrell (Lehrerin)
    Vater: Lee Ferrell (Musiker)
    Bruder: Patrick Ferrell (Schauspieler, geb. 1970)

    Ehefrau:
    Viveca Paulin (Schauspielerin, verheiratet seit August 2000)

    Kinder:
    Sohn: Magnus Paulin Ferrel (geb. 07. März 2004)
Will Ferrell und Jack Black spielen im Kino "Fangen"

Unter dem Titel "Tag Brothers" soll diese witzige Story nach einer wahren Begebenheit verfilmt werden.

Großansicht Will Ferrell und Jack Black übernehmen die "Tag Brothers" (Foto: Sony/Ascot)

Will Ferrell und Jack Black übernehmen die "Tag Brothers" (Foto: Sony/Ascot)

Will Ferrell und Jack Black werden im Kino bald Hascher spielen: Die beiden Comedy-Asse sind die neue Starbesetzung in der Komödie "Tag Brothers". Der Film basiert auf einer äußerst putzigen, aber wahren Geschichte, die es Anfang des Jahres ins Wall Street Journal schaffte:

Eine Gruppe von zehn Männern, die als kleine Lausebengel auf dem Schulhof mit Inbrunst "Fangen" gespielt hat, will dieses Spiel nicht aufgeben. Also beschließen die Jungs die Hatz ein Leben lang fortzusetzen, unabhängig davon, an welchem Ort sich die Teilnehmer befinden.

Die Regel: Einmal im Jahr im Februar darf "abgeschlagen" werden. Wer "es ist", bleibt es die nächsten 12 Monate. Erwischen darf man sich dabei mit allerlei Tricks, wie heimlich ins Haus des Freundes schleichen, Anlockmanöver erfinden oder Spitzel einsetzen.

Spielerfolg nach 23 Jahren

Dabei werden Freunde und Familie einbezogen, denn der nächste Abschlag muss bei allen Teilnehmern, die mittlerweile verstreut in den ganzen USA leben, sorgfältig geplant werden. Der Spaß scheint aufzugehen: Wie der Artikel berichtet, spielt die Gruppe von mittlerweile 40-jährigen Männern, unter ihnen ein Manager und ein Priester, nun schon seit 23 Jahren erfolgreich miteinander "Fangen" - und schafft es so, ihre Freundschaft auf besondere Weise zu erhalten.

Die Geschichte klingt schon im Original witzig und wird es mit Stars wie Jack Black und Will Ferrell sicher auch auf der Kinoleinwand. Regie führt Mark Steilen, der bei Filmen wie "Alles erlaubt - Eine Woche ohne Regeln" und "Die Stooges - Drei Vollpfosten drehen ab" mitwirkte.

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