Obwohl sich Clark Gable von ihr mit "I don't give a Damn" verabschiedet und sie auf Tara allein lässt, wird Vivien Leigh als Scarlett O'Hara in "... - Foto: Warner http://images.kino.de/flbilder/max06/auto06/auto20/06202446/b150x150.jpg Vivien Leigh

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Vivien Leigh


  • Geburtstag
    05.11.1913
  • Geburtsort
    Darjiling
  • gestorben
    07.07.1967

Obwohl sich Clark Gable von ihr mit "I don't give a Damn" verabschiedet und sie auf Tara allein lässt, wird Vivien Leigh als Scarlett O'Hara in "Vom Winde verweht" weiterhin die Kraft aufbringen, die sie während des 4-Stunden-Epos hatte, ihr Landgut durch die Wirren des Bürgerkrieges in den Südstaaten zu bringen und als Heimat zu retten. Vivien Leigh (1913 - 1967) wurde für diese Rolle mit dem "Oscar" ausgezeichnet. Die schöne Brünette mit dem ebenmäßigen Gesicht und den aristokratisch würdevollen Bewegungen wurde in Indien geboren, besucht eine Klosterschule, debütierte 1934 im englischen Film und 1935 auf der Bühne. Verträge mit Alexander Korda und 1938 mit David O. Selznick führten zu mehreren britischen Filmen und 1939 nach Tests, in denen sie berühmte Konkurrentinnen (Katherine Hepburn, Susan Hayward) aus dem Feld schlug, zu ihrem Welterfolg. Den zweiten "Oscar" erhielt Leigh als Blanche DuBois an der Seite von Marlon Brando in Elia Kazans Tennessee-Williams-Verfilmung "Endstation Sehnsucht". Leighs Fähigkeit, zerbrechlich wirkende Frauen mit großer innerer Stärke zu spielen, zeigte sich auch in der "Anna Karenina"-Version von 1948 oder der wenig bekannten "Caesar und Cleopatra"-Verfilmung von 1945. Leigh zog jedoch zeitlebens die Bühne dem Film vor und drehte seit "Vom Winde verweht" nur acht Filme, der letzte die Bestseller-Verfilmung "Das Narrenschiff", wo die an Depressionen leidende und an Tuberkulose erkrankte Leigh bereits merklich von dem Leiden gezeichnet ist. Leigh war in zweiter Ehe mit Laurence Olivier verheiratet.

  • Geburtstag
    05.11.1913
  • Geburtsort
    Darjiling
  • Geburtsland
    Indien

Zurück in eine andere Welt

Seit Jahren führen Kostümfilme die Kinozuschauer in die Vergangenheit. Hochgetürmte Frisuren, gepuderte Perücken und wallende Reifröcke sind für die wenigen Stunden auf der Kinoleinwand so wunderbar romantisch.

Großansicht In "Marie Antoinette" mit Kirsten Dunst spielen Kostüme die Hauptrolle (Foto: Sony Pictures)

In "Marie Antoinette" mit Kirsten Dunst spielen Kostüme die Hauptrolle (Foto: Sony Pictures)

Der Klassiker stammt aus dem Jahr 1939: "Vom Winde verweht" mit Clark Gable und Vivien Leigh. Vor dem Hintergrund des amerikanische Bürgerkriegs sprüht der Film vor Drama und Romantik.

Seitdem haben wir vor allem Jane Austen die verträumte Vorstellung des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Die Traumfabrik hat ihre Bücher in wunderbare Filme wie "Emma" mit Gwyneth Paltrow, "Sinn und Sinnlichkeit" mit Emma Thompson und "Stolz und Vorurteil" mit Keira Knightley verwandelt. Alle drei Dramen durften sich über Oscar-Nominierungen freuen. Emma Thompson nahm sogar für das Drehbuch einen Goldjungen entgegen.

Großansicht Bekam mit 26 Jahren den Oscar für "Shakespeare in Love": Gwyneth Paltrow (Foto: UIP)

Bekam mit 26 Jahren den Oscar für "Shakespeare in Love": Gwyneth Paltrow (Foto: UIP)

Im Korsett zum Oscar

Dass Historienfilme immer wieder mit Auszeichnungen rechnen dürfen, zeigte auch "Shakespeare in Love". Gleich siebenmal wurde der Film von der Academy geehrt. Gwyneth Paltrow angelte sich die goldene Statue als beste Hauptdarstellerin und Dame Judi Dench nahm mit nur einem achtminütigen Auftritt als Königin Elizabeth den Oscar als beste Nebendarstellerin mit nach Hause.

Der Spitzenreiter ist aber "Vom Winde verweht". Das Drama wurde 1939 mit acht Goldstatuen ausgezeichnet und dann gibt es da natürlich noch den großen Erfolgshit von 1997, "Titanic", mit elf Oscars geehrt - wenn man das Drama, das 1919 spielt, noch zu den Kostümfilmen zählen will. Historienfilme berühren also nicht nur das Kinopublikum, sondern auch die Kritiker. So ist es nicht verwunderlich, dass das Genre auch weiterhin Furore macht.


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