Neben Aufenthalten in Entzugskliniken gibt es ein Accessoire, das jeder angesagte Hollywood-Star besitzen sollte: ein eigenes Sex-Video.
Mini-Mes leidenschaftliches Liebes-Video ist einem Verleih 100.000 Dollar wert (Foto: Warner)
Auch der Mini-Me-Darsteller aus den "Austin Powers"-Filmen hat mit seiner ehemaligen Freundin ein solches Schmuckstück produziert. Nur ist dieses nicht mehr privat, sondern wie bei vielen Prominenten ganz "überraschend" entwendet worden.
Doch der Eingriff in die Privatsphäre könnte sich für Verne Troyer mehr als bezahlt machen: Einerseits bietet ihm die Firma SugarDVD angeblich 100.000 Dollar für die Filmrechte, andererseits verklagt Mini-Me einen Internet-Dienst auf unglaubliche 20 Millionen Dollar, weil sie Ausschnitte des Videos ohne seine Zustimmung gezeigt haben. "Die Clips verletzen meine Persönlichkeitsrechte," erklärt der Schauspieler und geht nun gerichtlich gegen die weitere Ausstrahlung vor.
Schon Pamela Anderson, Fred Durst oder Colin Farrell haben durch ihre entwendeten Sex-Videos von sich reden gemacht, doch kein Privat-Film war so erfolgreich wie "One Night in Paris". Hatte sich die Hotel-Erbin Paris Hilton zunächst noch gegen die öffentliche Verbreitung zur Wehr gesetzt, nahm sie es schließlich gelassen hin, weil sie am Gewinn beteiligt wurde. Ihre Karriere hat durch die gesamte Berichterstattung noch einen extra Sprung nach vorne gemacht.