Trevor Howard

Trevor Howard

Leben & Werk

Mit der Rolle des zynischen Besatzungsoffiziers in Wien, der Joseph Cotten in Carol Reeds “Der dritte Mann” auf die Fährte des Penizillinschiebers Orson Welles bringt, ist der britische Schauspieler Trevor Howard (1916 – 1988) in die Filmgeschichte eingegangen. Seine knorrigen Soldaten oder exzentrischen Charaktere wie der Kapitän Bligh in “Meuterei auf der Bounty” (1962) tragen wesentlich zur Farbigkeit vieler Filme bei. Der Sohn britisch-kanadischer Eltern, der im Zweiten Weltkrieg bei der Artillerie Dienst leistete, wurde von David Lean entdeckt, für den er der phlegmatische Arzt in “Begegnung” und der Ire Ryan in “Ryans Tochter” war. Howard, in den 30er Jahren ein bekannter Bühnendarsteller am Londoner Westend, spielte in über 100 Filmen und war mit seinem vernarbten Gesicht und dem Gestus eines Offiziers auf sarkastische Polizeioffiziere oder Militärs spezialisiert. Nach eigener Einschätzung waren seine besten Filme die für David Lean und Carol Reed (“Der Verdammte der Inseln“), die (TV-)Produktion “Katholiken” (1973) von Jack Gold, in dem er einen politisch taktierenden Pater in einem Kloster spielte, und der tyrannische Vater von Jane Birkin in “Dust” (1984).

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