"They never come back - Sie kommen niemals zurück!"
Das sagt man über entthronte Boxweltmeister. Und ebenso scheint dieses Sprichwort auch für Autoren und Schriftsteller in Hollywood zu gelten. Eine gewisse Zeit sind sie das neue heiße Ding, deren Stoffe eher heute als morgen verfilmt werden müssen, dann ist der Run auch schon wieder vorbei.
Raymond Chandler, John Le Carré und Tom Clancy sind im Grunde keine wirklichen Ausnahmen, denn ihr literarisches Schaffen ist zeitlos, einen Hype gab es um sie nie so richtig. Zumindest nicht in dem Ausmaß wie um Nick Hornby, Helen Fielding oder Joanne K. Rowling. Sie waren immer solide, ganz nach dem Motto: Immer verfilmbar, hat aber auch morgen noch Zeit.
Eine echte Ausnahme dagegen ist Stephen King. Seit der ersten Romanadaption, "Carrie - Des Satans jüngste Tochter" stürzten sich die Hollywood-Produzenten förmlich auf alle nur zu ergatternden Filmrechte, die der stille und zurückgezogen lebende Horrorschriftsteller veräußerte.
Meisterwerke wie Stanley Kubricks "Shining" mit dem furchterregenden Jack Nicholson, oder auch "Misery" mit Kathy Bates und "Friedhof der Kuscheltiere" fanden so ihren Weg auf die Leinwand. Ihr kommerzieller Erfolg war es dann auch, der die Produzenten anfeuerte, Kings weniger horrorlastige Geschichten zu verfilmen.