Mit seinem stets freundlich lächelnden, beinahe fetten Kindergesicht mit dem schmalen Kinn unter wulstigen Lippen wird er von seinen Partnern im... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max08/kuk08/kuk25/u0825048/b150x150.jpg Tim Robbins

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Tim Robbins


  • Bürgerlicher Name
    Timothy Francis Robbins
  • Geburtstag
    16.10.1958
  • Geburtsort
    West Covina, Kalifornien

Mit seinem stets freundlich lächelnden, beinahe fetten Kindergesicht mit dem schmalen Kinn unter wulstigen Lippen wird er von seinen Partnern im Film beinahe stets unterschätzt. Bei Frauen verschafft ihm das Vorteile, die er unverschämt grinsend wahrnimmt, so als Rivale von Kevin Costner in dem Baseball-Film "Annies Männer", wo er Susan Sarandon, die auch privat seine Frau ist und mit der er zwei Kinder hat, für sich gewinnt. Im Gegensatz zum Gesicht hat er einen hünenhaften Körper, dessen Kraft einzusetzen er sich scheut.

Tim Robbins, geboren 1958, wurde als Pilot in "Top Gun" und Sozialarbeiter in "Five Corners" bekannt und erreichte den Star-Status mit "Annies Männer", behauptete sich als Geiselnehmer neben Robin Williams in "Cadillac Man" und war der im Moment des Todes eine Horrorgeschichte erlebende Postmann in "Jacob's Ladder". Sein ganzes Können zeigte er jedoch in Robert Altmans "The Player" als rücksichtsloser Hollywood-Produzent. Für Altman war er auch der Streifenpolizist in dem Ensemblefilm "Short Cuts". Neben dramatischen Rollen wie der des unschuldigen Sträflings, der systematisch seine Flucht in "Die Verurteilten" vorbereitet, zeigte Robbins komödiantisches Talent in "Erik der Wikinger", "I.Q.", "Prêt-à-Porter" sowie in "Nix zu verlieren".

Als Regisseur debütierte Robbins mit der Wahlkampf-Satire "Bob Roberts", gefolgt von dem Todeszellendrama "Dead Man Walking" (Oscar für Susan Sarandon, mit der er lange Zeit leiert war) und dem nach einem Skript aus dem Nachlass von Orson Welles inszenierten Theaterdrama "The Cradle Will Rock". Nachdem sich Robbins 2000 als Commander eines Rettungstrupps für Brian De Palma in "Mission to Mars" auf den Weg zum roten Planeten machte, um verschollene Astronauten zu retten, versuchte er in Michel Gondrys "Human Nature" (nach einem Drehbuch von Charlie "Being Malkovich" Kaufman), einen Affenmenschen zu zivilisieren und übernahm in Jonathan Demmes Remake des Stanley-Donen-Klassikers "Charade" unter dem Titel "The Truth about Charlie" die Rolle des Bösewichts Bartholomew (im Original von Walter Matthau gespielt).

2003 gehörte Robbins zum herausragenden Ensemble von Clint Eastwoods "Mystic River": Sein Davey wurde als Junge Opfer von Kinderschändern - ein Ereignis, das ihn trotz glücklichen Familienlebens immer noch verfolgt. Danach stand er für Michael Winterbottoms "Code 46" vor der Kamera, eine futuristische Liebesgeschichte, in der Robbins die Entdeckung machen muss, dass seine Geliebte (Samantha Morton) ein Klon seiner Mutter ist. In Steven Spielbergs Blockbuster "Krieg der Welten" spielt er den Astronomen Ogilvy, der Tom Cruise bei seinem Kampf gegen die Außerirdischen unterstützt.

Dem Oscarpreisträger (Nebendarsteller in "Mystic River"), der als Arbeiter auf einer Ölbohrinsel durch einen Unfall ans Bett gefesselt ist, wird im bewegenden Drama "Das geheime Leben der Worte" die hörbehinderte Krankenschwester Hanna (Sarah Polley) zur Seite gestellt, die ihm nach und nach ihre Kriegspein anvertraut. Eiskalt und gefühllos dagegen seine Darstellung des weißen Anti-Terror-Polizisten Nic Vos in "Catch a Fire", der mit ungeheuerer Brutalität gegen einen Unschuldigen im Apartheidstaat vorgeht.

Robbins ist der Sohn des Country-Sängers Gil Robbins und leitete vor seiner Filmkarriere die experimentelle Theatergruppe "Actors' Gang" in Los Angeles. 2008 durfte er sich über die Verleihung eines Sterns am Walk of Fame freuen.

  • Bürgerlicher Name
    Timothy Francis Robbins
  • Geburtstag
    16.10.1958
  • Geburtsort
    West Covina, Kalifornien
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Mary Robbins (Verlagsangestellte)
    Vater: Gil Robbins (Folksänger)

    Schwestern:
    Adele (Schauspielerin)
    Gabrielle (Kabarettistin)

    Bruder: David (Komponist)

    Lebensgefährtin: Susan Sarandon (Schauspielerin, seit 1988)

    Söhne:
    John Henry (geb. 15.05.1989)
    Miles Guthrie (geb.04.05.1992)
  • Autogrammadresse
    c/o ICM
    8942 Wilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90211
    USA

Jon Favreau bestätigt "Iron Man 3"

Der Regisseur von "Iron Man" wurde auf der Genre-Messe Comic Con in San Diego von den Fans offenbar richtig in die Mangel genommen. Und packte aus - zur Freude aller anwesenden Comicer und Filmfans.

Großansicht Robert Downey jr. schlüpft ein drittes Mal in die Hightech-Rüstung (Foto: Concorde)

Robert Downey jr. schlüpft ein drittes Mal in die Hightech-Rüstung (Foto: Concorde)

Jon Favreau ließ keinen Zweifel: "Ja, auch 'Iron Man 3' kommt! Das weiß ich, da die Verträge mit den Schauspielern einen dritten Teil einschließen. Also wird es ihn auch geben." Klingt erstmal vielversprechend - vor allem, da sich die Stars des ersten Teils Robert Downey jr. und Gwyneth Paltrow dann der mimischen Unterfütterung durch halb Hollywood sicher sein können: Bereits wenn "Iron Man 2" am 6.5.2010 zum nächsten Höhenflug ansetzt, werden sich Mickey Rourke, Scarlett Johansson, Don Cheadle, Tim Robbins, Samuel L. Jackson und Sam Rockwell in die Schurken-, berziehungsweise Heldenschlange eingereiht haben. Und sollte sich diese Besetzung auch in Teil 3 der knalligen Comicverfilmung wiederfinden, kann eigentlich nicht allzu viel schiefgehen.

Haufenweise Superhelden

Vielleicht gibt es sogar schon vorher ein Wiedersehen mit dem herzwunden Kämpfer in rot/gold/rot: Universal plant, auch die Abenteuer der Rächer - im Original "The Avengers" - ins Kino zu bringen. Und Gründungsmitglied dieses wackeren Heldentrüppchens war...? Richtig geraten: Iron Man! Vielleicht, wie gesagt. Momentan gibt es da noch ein paar terminliche Ungereimtheiten. Beide Filme sind momentan noch für 2012 geplant.

Welches Projekt den Vorzug bekommt, entzieht sich angeblich sogar Jon Favreaus Kentnis: "Die Studios haben gesagt, "The Avengers" kommen als erstes. Aber dieses Projekt haben sie schon einmal verschoben - und das werte ich als gutes Zeichen." Jedenfalls für alle Fans von Iron Man im Solo-Mode. Sollten die Rächer aber als erstes Starterlaubnis bekommen, wird's langsam eng am Heldenhimmel: Schließlich reden wir hier zusätzlich über Thor, Ant-Man, Wasp, Hulk und Captain America. Wenn sich dann noch Spidey und Batman in den jeweiligen Fortsetzungen heroisch durch die Lüfte schwingen, sind Kollisionen vorprogrammiert.


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