Man muss das Eisen schmieden, solange es noch heiß ist! Dieser Meinung ist offensichtlich auch Shooting-Star Scarlett Johansson und dreht einen Film nach dem anderen.
Der Reihe nach: Gleich vier Projekt von Scarlett Johansson befinden sich momentan im Dreh. Sie spielt in "A Love Song for Bobby Long", "Synergy", "A Good Woman" und in einem noch unbetitelten Werk von Woody Allen mit, meist sogar die Hauptrolle. Nebenbei befindet sie sich im Training zu "Mission: Impossible 3" und ganz nebenbei wird auch schon "The Black Dahlia" vorbereitet.
Und weil das alles nicht für den Überraschungsstar aus "Lost in Translation" reicht, bastelt sie noch mit Nachdruck an einem eigenen Filmprojekt über Napoleon und nahm vorsichtshalber auch gleich noch die Hauptrolle in einem Biopic über Lana Turner an.
Und weil das der umtriebigen Johansson immer noch nicht genügt, sagte sie nun auch noch Regisseurin Kimberly Peirce ("Boys Don't Cry") für deren nächstes Filmprojekt zu. Dieses trägt den Titel "Silent Star" und handelt vom bewegten Leben des Regisseurs und Studio-Bosses William Desmond Taylor.
Taylor war eine der schillerndsten Figuren des frühen Hollywoods. Ihm wurden zahlreiche Affären mit seinen Schauspielerinnen nachgesagt und sein rätselhafter Tod 1922 konnte niemals aufgeklärt werden. Johansson wird wahrscheinlich eine seiner Geliebten verkörpern.
Allerdings nur, wenn die 20-Jährige die Megabelastung durchhält. Böse Zungen behaupten, dass ihre Mutter großen Einfluss auf ihre Karriereplanung habe. Und die sollte, um der süßen Scarlett ein ähnliches Schicksal zu ersparen, doch dann lieber mal den Werdegang von z.B. Julia Ormond und Tia Carrere unter die Lupe nehmen. Denen wurden nämlich auch Traumkarrieren prophezeit, ehe sie gnadenlos in Hollywood verheizt wurden.