Geld lügt nicht - 621 Millionen Dollar schon gar nicht.
Bald wieder zu dritt auf hoher See: Will Turner, Elisabeth Swann und Kapitän Jack Sparrow (Foto: Buena Vista)
Denn so viele Greenbacks hat das Piratenspektakel "Fluch der Karibik" bisher weltweit eingespielt - und das obwohl vorher kaum jemand dem Projekt eine Chance gegeben hatte: Das Genre Piratenfilm war eigentlich genauso tot, wie die Zombies, die Regisseur Verbinski später über die Schiffsplanken wanken ließ, und die "Filmidee" entsprang einer Erlebnis-Achterbahn in Disneyworld!
Trotzdem wurde "Fluch der Karibik" der Kinospaß des Jahres - nicht zuletzt weil der sonst nicht unbedingt für Selbstironie bekannte Starproduzent Jerry "Bumm Bumm" Bruckheimer dem Augenklappenepos deutlich parodistische Züge verpasste. Dazu Johnny Depp als Mischung aus Indiana Jones und schwulem Friseur, mit Orlando Bloom der Teenieschwarm der Stunde und Keira Knightley als atemberaubend schöne Freibeuterbraut: Fertig war der Blockbuster.
Kein Wunder, dass für das geplante Sequel die komplette Mannschaft aus Teil eins angeheuert hat: Depp, Bloom und Knightley werden erneut die Hauptrollen spielen, Gore Verbinski inszeniert, Bruckheimer produziert und die bewährten Autoren Terry Rossio & Ted Elliott spitzen schon mal die Griffel fürs Drehbuch.
Auf welche Irrfahrt das Piratentrio diesmal geschickt wird, ist zwar noch unklar, aber eins ist sicher: Jeder, der den ersten Teil gesehen hat, wird sich mit Freuden auch ein zweites Mal auf Kaperfahrt mit Käpt'n Sparrow begeben. Das Sequel in den sprichwörtlich weißen Karibiksand zu setzen, ist daher so gut wie unmöglich.