Von den Achtzigern will man momentan ja am liebsten nichts mehr wissen, doch die Hits gehen einfach nicht aus dem Kopf: "Mad World", "Everybody... - Foto: Tears for Fears music.de http://images.kino.de/flbilder/max05/mw05/mw25/m0525757/b150x150.jpg Tears for Fears

Alle Bilder

Tears for Fears


Von den Achtzigern will man momentan ja am liebsten nichts mehr wissen, doch die Hits gehen einfach nicht aus dem Kopf: "Mad World", "Everybody Wants To Rule The World", "The Seeds Of Love" - die britischen Chartstürmer Tears For Fears haben in ihrer relativ kurzen Schaffensphase von rund zehn Jahren etliche Ohrwürmer hinterlassen. 1981 von den beiden Köpfen Roland Orzabal (Gitarre und Gesang, bürgerlich Roland Orzabal de las Quintana) und Curt Smith (Gitarre und Gesang) im englischen Bath gegründet, verband die Gruppe zeitgemäße Elektronik-Sounds mit eingängigen Melodien und lieferte so die perfekte Untermalung zum unterkühlt-melancholischen Lebensgefühl ihrer Zeit. Die beiden hatten zuvor gemeinsam in einer nicht besonders erfolgreichen Ska-Band gespielt. Als Duo History Of Headaches veröffentlichten sie 1981 die Single "Suffer The Children", die zwar nicht gerade einschlug, wohl aber der A&R-Abteilung bei Mercury auffiel. Orzabal rekrutierte zwei Jugendfreunde, Manny Elias (Schlagzeug) und Ian Stanley (Keyboards), und taufte die Band nach einem Kapitel in Arthur Janovs Buch "Prisoners of Pain" in Tears For Fears um. Die dritte Single, "Mad World", stieg schnell auf Platz drei der britischen Charts, die darauffolgende Nummer "Change" auf Platz vier. Im März 1983 folgte das Debüt-Album "The Hurting". Trotz des sagenhaften kommerziellen Erfolges war der Hauptsongschreiber Orzabal in künstlerischer Hinsicht unzufrieden. Nachdem er 1986 zum "Songwriter of the Year" gekürt wurde, schwang er sich zum Bandvorsteher auf und feilte über den Kopf von Smith hinweg jahrelang an einem neuen Album. "The Seeds Of Love" (1989) wartete mit opulenten Instrumentierungen auf und erreichte überall Spitzenplätze. 1991 stieg Smith, der sich nur noch als Anhängsel seines Kollegen fühlte, aus der Band aus. Orzabal behielt den Namen und hatte mit dem '93er Album "Elemental" noch einmal Erfolg. Die Resonanz auf das 1995 erschienene "Raoul And The Kings Of Spain" war eher verhalten. Der darauf befindliche Titel "Creep" indes wurde zum ersten großen Hit der Newcomer Radiohead. Anfang des Jahrtausends rauften sich Smith und Orzabal wieder zusammen. 2004 erschien das gemeinsame Album mit dem treffenden Titel "Everybody Loves A Happy Ending".

Filmografie

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Das große Special zu "Men in Black 3" und der erste Trailer zu "The Great Gatsby"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO