Amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Der von ihr gesungene Song "It's Hard Out Here for a Pimp" wurde 2006 mit dem Oscar als Bester Filmsong... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max10/kuk10/kuk12/u1012217/b150x150.jpg Taraji P. Henson

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Taraji P. Henson


  • Bürgerlicher Name
    Taraji Penda Henson
  • Geburtstag
    11.09.1970
  • Geburtsort
    Washington, D. C.

Amerikanische Schauspielerin und Sängerin. Der von ihr gesungene Song "It's Hard Out Here for a Pimp" wurde 2006 mit dem Oscar als Bester Filmsong ausgezeichnet, sie selbst war 2009 als Beste Nebendarstellerin für ihre Rolle der energischen und herzensguten Queenie, Pensionsleiterin und Ziehmutter von Bejamin Button (Brad Pitt), in David Finchers "Der seltsame Fall des Benjamin Button", nominiert. Taraji P. Henson gehört zu den attraktiven afroamerikanischen Schauspielerinnen, die im Umfeld von Rap-Stars wie Tyrese Gibson, Regisseuren wie John Singleton und Schauspielerinnen wie Sanaa Latham aktiv sind. Sie gehörte zur Mannschaft der Anwaltserie "Boston Legal" (17 Folgen 2007/08) und ist 2009/10 in sechs Filmen zu sehen, darunter Harold Zwarts "Karate Kid"-Remake "Kung Fu Kid" mit Jaden Smith und Jackie Chan als Mr. Han.

Taraji Penda Henson, deren Suaheli-Vornamen Hoffnung und Liebe bedeuten, wurde 1970 in Washington D.C. geboren, besuchte die Oxan High School in Oxhill, Maryland, studierte Elektrotechnik an der North Carolina Agric & Tech, wechselte an die Howard University in Washington und finanzierte ihr Studium, indem sie tagsüber als Sekretärin im Pentagon und abends als singende Kellnerin auf einem Dinner-Kreuzfahrtschiff auf dem Delaware arbeitete. Nach Abschluss ihres Studiums 1995 debütierte sie 1997 in der TV-Serie "Smart Guy" (drei Folgen) und war in Serien wie "Felicity" und "Emergency Room" zu sehen. Einem breiteren Publikum wurde sie als Police Inspector Raina Washington in der Serie "The Division - Lady Cops - Knallhart weiblich" (14 Folgen 2004) ein Begriff.

Taraji P. Henson war im Horrorfilm "Hexen für die Schule des Satans" (2000) im Quartett des Hexenzirkels an der Seite von Shannon Doherty zu sehen. 2001 fiel sie mit einer gewagten Liebesszene in John Singletons "Baby Boy" auf, wo sie Yvette, die Mutter von Tyrese Gibsons Sohn spielte. Für Singleton arbeitete sie auch als Schwester der "Vier Brüder" (Gibson, Mark Wahlberg, André Benjamin), die den Mord an ihrer weißen Ziehmutter rächen. In "Hustle & Flow" (2005) war sie Shug, Freundin von Zuhälter und HipHopper DJay (Terrence Howard), im Biopic "Talk To Me" (2007) Freundin von Radiomoderator Ralph Waldo Green (Don Cheadle) und im Drama "Neue Liebe, neues Glück" (2006) beste Freundin der betrogenen Sanaa Lathan.

Taraji P. Henson gab ein Gastspiel im Action-Krimi "Smokin' Aces" (2007) und spielte in zwei Komödien von Tyler Perry: in "The Family That Preys" (2007) die Frau eines Bauarbeiters und Tochter von Alfre Woodard, und in "I Can Do All By Myself" (2009) Tante April. Im Drama "Not Easily Broken" (2009) ist sie die Frau von Morris Chestnut, im Sportdrama "Hurricane Season" (2009) die Frau von Basketballcoach Forest Whitaker, in Shan Levys Komödie "Date Night" (2009) spielt sie an der Seite von Mark Wahlberg, Tina Fey und Steve Carrell und in der Familienkomödie "Peep World" (2009) an der Seite von Famke Janssen und Michael C. Hall ("Dexter").

Taraji P. Henson wirkte im Musikvideo "Testify" von Common mit.

Taraji P. Henson wurde für "Hustle & Flow" mit dem Black Movie Award, dem Black Reel Award und dem BET Award ausgezeichnet. Für "Benjamin Button" erhielt sie, außer der Oscar-Nominierung, den Preis des Filmkritikerverbandes von Austin und den Image Award.

Sie lebt mit Sohn Marcel, dessen Vater 1997 starb, in Glendale, Kalifornien.

  • Bürgerlicher Name
    Taraji Penda Henson
  • Geburtstag
    11.09.1970
  • Geburtsort
    Washington, D. C.
  • Geburtsland
    USA

Oscars: Ledger, "Baader Meinhof" und Pitt!

Dass sich Hollywood diese Chance auf einen bewegenden Moment nicht entgehen lassen würde, war klar...

Großansicht Von der Academy gewürdigt: Heath Ledger, "Der Baader Meinhof Komplex" und Brad Pitt (Foto: Warner, Constantin)

Von der Academy gewürdigt: Heath Ledger, "Der Baader Meinhof Komplex" und Brad Pitt (Foto: Warner, Constantin)

Der unter tragischen Umständen vor einem Jahr verstorbene Heath Ledger ist für seine Rolle als Joker in "The Dark Knight" erwartungsgemäß für einen Oscar nominiert worden. Nachdem er bereits den Golden Globe gewann, dürfte er auch bei den Goldjungs der absolute Favorit auf den Preis sein.

Grund zur Freude aus deutscher Sicht ist die Nominierung des RAF-Dramas "Der Baader Meinhof Komplex" für den besten nicht-englischsprachigen Film. Auch wenn der israelische Konkurrent "Waltz with Bashir", der auch schon bei den Globes gewann, schwer zu schlagen sein dürfte.

Ansonsten ist der große Favorit "Der seltsame Fall des Benjamin Button" mit sensationellen 13 Nominierungen, darunter viele Hauptkategorien: Das geheimnisvolle Drama geht als bester Film ins Rennen, dazu ist Brad Pitt als Hauptdarsteller nominiert, David Fincher für die Regie, Taraji P. Henson als Nebendarstellerin und die Adaption des Drehbuchs von Kultromancier F. Scott Fitzgerald.

Großansicht "Slumdog Millionär" über einen armen Abräumer beim indischen "Wer wird Millionär" gilt als Bollywood-Variante von "Forrest Gump" (Foto: Prokino (Fox))

"Slumdog Millionär" über einen armen Abräumer beim indischen "Wer wird Millionär" gilt als Bollywood-Variante von "Forrest Gump" (Foto: Prokino (Fox))

Was zählt, ist hinter der Kamera!

Zu den meistnominierten Filmen zählt mit zehn Chancen "Slumdog Millionär", ein Drama über einen armen indischen Jungen, der in einer Quizshow abräumt. Je achtmal nominiert wurden das Politdrama "Milk" über den ersten Schwulenaktivisten in der US-Politik und "The Dark Knight" - Letzterer aber hauptsächlich in Nebenkategorien wie Makeup und oder Ton. Sechs Nominierungen sind für einen Animationsfilm wie "WALL·E" höchst ungewöhnlich, zumal darunter auch das Drehbuch ist. Je fünf Nominierungen gab's für das Religionsdrama "Glaubensfrage", für "Der Vorleser" nach Bernhard Schlinks Kultroman über eine ehemalige KZ-Aufseherin und das Drama "Frost/Nixon" über den Fall des Skandalpräsidenten Richard Nixon.

Offenbar ist man in Hollywood der Meinung, dass das Wichtigste an einem guten Film der richtige Regisseur ist. Denn alle fünf Werke, die in der Kategorie Bester Film nominiert sind, bringen auch ihren Regisseuren eine Oscar-Chance: David Fincher für "Der seltsame Fall des Benjamin Button" über einen im Körper eines Greises geborenen Jungen, Ron Howard für "Frost/Nixon", Gus Van Sant für "Milk", Stephen Daldry für "Der Vorleser" und Danny Boyle für "Slumdog Millionär".

Großansicht Im Ring gewaltig und außerhalb tränenreich: Mickey Rourke spielt sich in "The Wrestler" buchstäblich die Seele aus dem Leib (Foto: Kinowelt)

Im Ring gewaltig und außerhalb tränenreich: Mickey Rourke spielt sich in "The Wrestler" buchstäblich die Seele aus dem Leib (Foto: Kinowelt)

Greisenbaby gegen alten Muskelprotz

Bei den Darstellern hat wohl Brad Pitt die größten Siegchancen. Nach Kritikermeinung spielt er als rückwärts alternder Benjamin Button die Rolle seines Lebens. Stärkster Konkurrent ist Mickey Rourke im Überraschungshit "The Wrestler" über einen alternden Catcher. Schließlich liebt Hollywood Comebacks von bereits abgeschriebenen Stars - besonders, wenn sie in einem so emotionalen Film passieren. Außenseiterchancen hat auch der Theaterstar Frank Langella, der die Rolle von Richard Nixon schon am Broadway gespielt hat und dafür den Theater-Oscar Tony gewann.

Das Rennen bei den Hauptdarstellerinnen ist ziemlich offen. Kate Winslet gilt für "Der Vorleser" als leichte Favoritin. In der Rolle als undurchsichtige ehemalige KZ-Aufseherin zeigt sie alle Facetten ihres großen Könnens. Oscar-Queen Meryl Streep als verblendete Nonne spielt in "Glaubensfrage" grandios, war aber mit nunmehr 15 Nominierungen vielleicht schon zu oft im Rennen. Angelina Jolie begeisterte als verzweifelte Mutter eines entführten und möglicherweise vertauschten Kindes in Clint Eastwoods "Der fremde Sohn" die Kritiker. Doch auch Publikumsliebling Anne Hathaway könnte in ihrer ersten hochdramatischen Rolle als Ex-Junkie in "Rachels Hochzeit" triumphieren.

Großansicht Soll für Stil und Humor sorgen - aber das bitte hurtig: Moderator Hugh Jackman (Foto: Kurt Krieger)

Soll für Stil und Humor sorgen - aber das bitte hurtig: Moderator Hugh Jackman (Foto: Kurt Krieger)

Überraschungseier am 22. Februar

Als bester Nebendarsteller ist Heath Ledger natürlich fast schon gesetzt. Die Nominierung von Robert Downey jr. für seine urkomische Rolle in "Tropic Thunder" ist allerdings bemerkenswert. Unter den weiblichen Nebendarstellerinnen gilt Penélope Cruz für ihre extrovertierte Künstlerin in Woody Allens Beziehungsgroteske "Vicky Cristina Barcelona" als Favoritin.

Die Verleihung der Oscars geht mit dem gewohnten Glanz und Glamour in der Nacht auf den 23. Februar im Kodak Theatre in Los Angeles über die Bühne. Die Show soll kürzer und knackiger werden als in den letzten Jahren, denn die Academy kämpft seit einigen Jahren gegen sinkende Einschaltquoten. Deshalb wurden diesmal auch die Laudatoren nicht vorher bekannt gegeben, da man auf einen Überraschungseffekt hofft. Auch die Dankesreden sollen bei Überschreitung des Zeitlimits knallhart durch das Einsetzen der Musik abgebrochen werden. Ein Lichtblick ist aber der Moderator, der unter diesen Rahmenbedingungen zwar vor einer schweren Aufgabe steht, der aber für Entertainment der Extraklasse steht: Hugh "The Sexiest Man Alive" Jackman!


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