Eine polnische Schauspielerin sucht im 19. Jahrhundert ihr Glück in der Neuen Welt. Die Amerikanerin Susan Sontag hat die Erzählung "In Amerika" geschrieben, nun soll sie ein Regisseur aus Polen mit einer Riege internationaler Mimen auf die Leinwand bringen.
Isabelle Huppert ("Die Klavierspielerin") wird die Schauspielerin Maryna Zatezowska verkörpern, die sich im Jahr 1876 mit einer Gruppe Freunden aus der polnischen Heimat aufmacht in die neue Welt Amerika. Dort gelandet, nimmt sie zunächst Abschied von der Bühne und gründet in Kalifornien eine Kommune. Doch auch in der polnischen Fassung scheitert Utopia, die Freunde zerstreuen sich in den unendlichen Weiten des Kontinents.
So besinnt sich Maryna Zatezowska alias Huppert wieder ihrer eigentlichen Berufung und steigt mit Hilfe ihres Impressarios, den Dennis Hopper darstellen wird, auch in Amerika zur gefeierten Diva auf den Bühnenbrettern auf.
Die Autorin Susan Sontag, 2003 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet, hat ihrer Hauptfigur Züge der Jahrhundert-Darstellerin Sarah Bernard verliehen.
Für die Literaturverfilmung dieser Einwanderer-Odyssee wird das Multitalent Jerzy Skolimowski (letzte Regiearbeit: "Wenn die Masken fallen") als Regisseur verantwortlich zeichnen. Immerhin stammt er selbst aus Polen und könnte damit dem zu erwartenden Kunstwerk etwas Bodenhaftung aus eigener Erfahrung verschaffen. Trotz des relativ schmalen Budgets von rund 19 Mio. Dollar sind Harvey Keitel und Helen Mirren für weitere Rollen im Gespräch.