Seit sie 1975 in der "Rocky Horror Picture Show" als Janet erste Aufmerksamkeit erregte, ist Susan Sarandon aus dem Kino nicht mehr wegzudenken.... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max05/kuk05/kuk37/u0537039/b150x150.jpg Susan Sarandon

Alle Bilder

Susan Sarandon


  • Bürgerlicher Name
    Susan Abigail Tomalin
  • Geburtstag
    04.10.1946
  • Geburtsort
    New York City, New York

Seit sie 1975 in der "Rocky Horror Picture Show" als Janet erste Aufmerksamkeit erregte, ist Susan Sarandon aus dem Kino nicht mehr wegzudenken. Als vielseitige Charakterdarstellerin überzeugte sie bislang in weit über zwanzig Filmen, mit einer besonderen Stärke für unabhängige, schwierige Frauenrollen. Ihre Spezialität sind dabei sowohl ernsthafte, integre Charaktere als auch engagierte, emanzipierte Frauen, die durch ihre erotische Ausstrahlung bestechen ("Annies Männer", "Frühstück bei ihr").

Nach ihrem Studium der Literatur und Theaterwissenschaft arbeitete sie zeitweise als Fotomodel der Eileen Ford Agentur, konzentrierte sich jedoch völlig auf ihre Filmkarriere, als sie 1970 mit "Joe" auf der großen Leinwand debütierte. Internationale Beachtung fand sie erstmals durch "Pretty Baby" und "Atlantic City", beide unter der Regie von Louis Malle. Für Letzteren erhielt sie die erste von insgesamt fünf Oscar-Nominierungen, den sie schließlich 1996 für "Dead Man Walking" auch erhielt. Der endgültige Durchbruch gelang mit "Die Hexen von Eastwick" (1987) und "Thelma & Louise" (1992). Insgesamt sieben Golden Globe-Nominierungen sowie ein British Academy Award 1995 für "Der Klient" sprechen für sich.

2002 stellte Sarandon ihre Wandlungsfähigkeit in drei Filmen unter Beweis: In der Tragikomödie "Groupies Forever" wurde sie von ihrer früheren "Kampfgefährtin" Goldie Hawn heimgesucht, die es sich zur Aufgabe macht, Feuer in das Leben der mittlerweile spießig lebenden zweifachen Mutter zu bringen; in der Charakterkomödie "Igby" unterdrückte sie als dominante, liebesunfähige (und todkranke) Mutter ihren Sohn, der daraufhin den Ausbruch aus der Ostküsten-Upper-Class probt; und in "Moonlight Mile" bildete sie mit Dustin Hoffman ein Leinwand-Traumpaar, dem der Bräutigam ihrer ermordeten Tochter nicht mitzuteilen wagt, dass sie sich kurz zuvor getrennt hatten und die Hochzeit absagen wollten.

Im Vorfeld des Irak-Krieges 2003 bezog Sarandon explizit Stellung gegen einen Angriff auf das Land und nutzte auch ihre Präsentation bei der Verleihung der Oscars, um ihrer Haltung Ausdruck zu verleihen.

Als aufgeklärte Karrierefrau war sie 2004 in "Darf ich bitten?" neben Richard Gere und Jennifer Lopez zu sehen. Ein Jahr später engagierte sie Cameron Crowe für seine Komödie "Elizabethtown". Dort spielte sie die Mutter eines Jungdesigners (Orlando Bloom), der vom Tod des Vaters erfährt. Im australischen Filmdrama "Irresistible" verdächtigt sie Mara, ihren Mannes verführen zu wollen, und terrorisiert die ganze Familie, bis sich herausstellt, dass Mara ihre Tochter ist. "In the Valley of Elah", einem Thriller von Paul Haggis, erzählte vom Verschwinden eines Soldaten nach der Rückkehr aus dem Irak. Gemeinsam mit ihrem Mann (Tommy Lee Jones) begibt sie sich auf die Suche ihres Sohnes.

2005 wurde sie mit dem Hollywood Film Award als Schauspielerin des Jahres gekürt und 2007 durfte sie den Ehrenpreis auf dem Las Palmas Film Festival in Empfang nehmen.

Susan Sarandon war von 1967 bis 1979 mit Schauspielerkollege Chris Sarandon verheiratet und ist seit 1988 mit Tim Robbins zusammen, mit dem sie auch die Söhne John Henry (geb. 1989) und Miles (geb.1992) hat. Aus einer früheren Beziehung zu dem italienischen Filmregisseur Franco Amurri entstammt die Tochter Eva, die ebenfalls Schauspielerin ist.

  • Bürgerlicher Name
    Susan Abigail Tomalin
  • Geburtstag
    04.10.1946
  • Geburtsort
    New York City, New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Lenora Marie Tomalin
    Vater: Phillip Leslie Tomalin (Sänger, TV-Produzent)

    Schwestern:
    fünf

    Brüder:
    Terry Tomalin (Sportreporter)
    drei weitere Brüder

    Ehemann:
    Chris Sarandon (16.September 1967 - 1979)

    Lebenspartner:
    Tim Robbins (seit 1988)

    Tochter:
    Eva Amurri (1985, von Franco Amurri)

    Söhne:
    Jack Henry Robbins (Mai 1989)
    Miles Guthrie Robbins (5.Mai 1992)
  • Autogrammadresse
    Martha Luttrell - International Creative Management
    8942 Wilshire Blvd.
    Beverly Hills, CA 90211-1934
    USA
  • Links
    http://www.chrisbaker.co.uk/ (Fan-Seite)

Go, Speed Racer!

Verdammt heißer Stoff...

Großansicht Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Gibt in Deutschland Gummi: Emile Hirsch (Foto: Warner)

Basierend auf der legendären japanischen Zeichentrickserie der 60er-Jahre, wird die Geschichte des jungen Titelhelden erzählt, der sich mithilfe seines von seinem Vater entworfenen Rennwagens, dem Mach 5, in der Welt des Rennsports durchsetzen und dabei sogar auf die Hilfe seines ewigen Konkurrenten Racer X bauen muss.

Emile Hirsch aus "Dogtown Boys" spielt Speed Racer, Christina Ricci ist als seine Freundin Trixie zu sehen, "Lost"-Superstar Matthew Fox übernahm die Rolle des Racer X. Als Speeds Eltern Mom und Pops Racer sind Susan Sarandon und John Goodman mit von der Partie. Benno Fürmann, der koreanische Pop-Superstar Rain, der Australier Kick Curry und der legendären "Shaft"-Darsteller Richard Roundtree komplettieren die internationale Besetzung.

Für die Wachowskis bedeutet der Dreh eine Rückkehr nach Potsdam, denn bereits der von ihnen verfasste und mitproduzierte "V wie Vendetta" war in Babelsberg entstanden. Die damals geknüpften Kontakte gaben auch den Ausschlag für Blockbuster-Produzent Joel Silver, wieder vor den Toren von Berlin zu filmen - wie natürlich auch die Finanzspritze des Deutschen Filmförderfonds in Höhe von neun Millionen Euro.

Die Welt zu Gast im Green Screen

"Sie werden schon sehen", versprach Silver im Rahmen einer Pressekonferenz in Babelsberg, wo er für die notorisch öffentlichkeitsscheuen Wachowskis das Wort führte. "Die Jungs haben mit 'Matrix' einen neuen Standard für Science-Fiction gesetzt - jetzt haben sie sich das für den Family-Entertainment-Bereich vorgenommen. Wir werden Dinge auf die Leinwand bringen, die man sich jetzt noch gar nicht vorstellen kann."

Vier Monate werden die Dreharbeiten dauern, zum Teil in komplett in Babelsberg aufgebauten Sets - wie das Familienhaus der Racers, in das die Autowerkstatt integriert wurde -, zum großen Teil vor Green Screens: Erst später werden aufregende Ansichten von Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt ins Bild kopiert.

Fans rasanter Action sollten sich jedenfalls den 8. Mai 2008 schon einmal rot im Kalender markieren: Dann wird "Speed Racer" weltweit in den Kinos einen Hochstart hinlegen. "Bis dahin gibt es noch viel zu tun", sagte Emile Hirsch lachend. "Ich kann es jedenfalls nicht erwarten, unter der Regie der Wachowskis zu spielen und in die Welt von 'Speed Racer' einzutauchen."


Filmografie

kino.de kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Katherine Heigl im Trailer zur Actionkomödie "Einmal ist keinmal".

Zum Magazin

Das interaktive Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

News zum Star