Jeff Bridges und Michelle Pfeiffer in "Die fabelhaften Baker Boys" (1989) sind Steve Kloves' bedeutender Beitrag zum Kino der 80er-Jahre. Die... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max01/mbiz01/mbiz46/z0146099/b150x150.jpg Steven Kloves

Steckbrief

Steven Kloves


  • Geburtstag
    09.12.1941
  • Geburtsort
    Hollywood

Jeff Bridges und Michelle Pfeiffer in "Die fabelhaften Baker Boys" (1989) sind Steve Kloves' bedeutender Beitrag zum Kino der 80er-Jahre. Die Geschichte der tingelnden und langsam resignierenden Bar- und Hotelpianisten (Jeff Bridges und sein Bruder Beau), die durch die Sängerin Susie Diamond (Michelle Pfeiffer) aus ihrer Lethargie geweckt werden, wobei sich der Anfang einer Liebesbeziehung andeutet, gehört wegen ihrer Stilsicherheit und der makellosen Schauspielerleistungen zum Besten des Hollywood-Kinos. Eine der meistzitierten und parodierten Szenen des Films zeigt die in roten Samt gekleidete Pfeiffer, die auf einem Piano ihr "Makin' Whoopee" ins Mikro haucht und die Cocktail-Lounge zum Kochen bringt, während sie von der kreisenden Kamera von Michael Ballhaus umschmeichelt wird. Einen ebenso guten Kameramann hatte Kloves für "Flesh and Bone" (1993) zur Hand: Philippe Rousselot ("Aus der Mitte entspringt ein Fluss") nahm die Mischung aus Road Movie und Thriller auf, in der Dennis Quaid als Vertreter Arlis auf Meg Ryan trifft, die ihren Mann verlassen hat und sich, als Arlis' Vater (James Caan) auftaucht, als das überlebende Baby jener Farmersfamilie herausstellt, die Dad einst getötet hatte. Beide Filme beweisen Kloves' überdurchschnittliche Inszenierungskünste.

  • Geburtstag
    09.12.1941
  • Geburtsort
    Hollywood
  • Geburtsland
    USA

"Harry Potter"-Team verfilmt Stephen King

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse könnte bald wieder effektvoll über die Leinwand flimmern.

Großansicht "Das letzte Gefecht" wird irgendwann auch im Kino gekämpft (Foto: Paramount Home Entertainment)

"Das letzte Gefecht" wird irgendwann auch im Kino gekämpft (Foto: Paramount Home Entertainment)

In "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" ließ David Yates das Böse mit viel Radau auf die Armee der Guten krachen. Auf ein ähnliches Spektakel können wir uns mit seinem neuen Projekt freuen: David Yates wird Stephen Kings "The Stand - Das letzte Gefecht" umsetzen - eventuell als Mehrteiler. Die Adaption des seitenreichen, apokalyptischen Thrillers ist schon länger geplant und kommt nun mit Yates als Regisseur in Gang. Das Drehbuch verfasst "Harry Potter"-Schreiberling Steven Kloves.

Die Geschichte dreht sich um einen Grippevirus, der aus einem militärischen Forschungslabor ausbüchst und die Menschheit dahinrafft. Einige wenige Überlebende versuchen, sich in dem entvölkerten Amerika zurechtzufinden und die Zivilisation wieder herzustellen. Erschwert wird ihnen das durch einen Gegenspieler, die zutiefst böse Figur Randall Flagg. Dieser Mann entpuppt sich als wahrer Gesandter des Teufels, der die Welt für immer vernichten will. Randall kann viele Jünger um sich scharen und schließlich treibt er die Menschen in ein alles entscheidendes, letztes Gefecht.

Eintausend Buchseiten im Kino

Dieser Roman von Stephen King gehört zu seinen wortreichsten, denn er umfasst über eintausend Seiten. So wurde der Stoff bisher auch nur fürs Fernsehen in vier Teilen adaptiert. Wer die Hauptrollen in diesem Epos spielen wird und wann Drehbeginn ist, wurde noch nicht bekannt.

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