Der amerikanische Rudi Carell. 2005 wurde er vom Nachrichtenmagazin "Time" als "Funniest Man in America" gefeiert. Das Lob für Steve Carell bezieht sich teils auf seine innovativen pfiffigen TV-Reportagen, die er seit 1996 für "The Daily Show with Jon Stewart" entwickelte, teils auf den Überraschungserfolg "Jungfrau (40), männlich, sucht..." (2005), wo Carell als introvertierter Angestellter eines Elektroladens von seinen Freunden endlich an die Frau gebracht werden soll, und teils auf die von ihm geschriebene und produzierte TV-Serie "The Office" (2005), für deren Hauptrolle als Michael Scott er 2006 mit einem Golden Globe belohnt wurde.
Steve Carell spielt im Kino wie im Fernsehen häufig Reporter, Nachrichtenmänner und Moderatoren, so als Konkurrent von Jim Carrey in "Bruce Allmächtig" (2003) oder in "Anchorman: The Story of Run Burgundy" (2004) an der Seite von Hauptdarsteller Will Ferrell. Aber auch der ausgelassene Onkel Arthur, der Will Ferrell gern Streiche spielt, geht in "Verliebt in eine Hexe" (2004) auf Carells Konto. Der dritte gemeinsame Film der beiden ist Woody Allens "Melinda and Melinda" (2004). Carell und Ferrell gehören zu dem seit "Old School" als "Frat Pack" bekannten Freundeskreis aus Vince Vaughn, Owen Wilson und Ben Stiller, die immer wieder gern zusammen spielen.
Carell wurde 1963 in Action, Massachusetts, in eine italienischstämmige Familie (Ursprungsname: Carello) geboren, schloss die Highschool von Granville, Ohio ab und fand sich wegen seiner komischen Begabung schnell beim Ensemble der "Saturday Night Live"-TV-Show wieder, wo er mit Sketchen und als Sprecher von animierten Kurzfilmen bekannt wurde. Er trat in "The Dana Carvey Show" und der Serie "Watching Ellie" auf. 2006 ist Carell in "Little Miss Sunshine" der Familienvater, der mit dem VW-Bus aufbricht, damit seine Tochter an einem Schönheitswettbewerb teilnehmen kann.
Carell ist seit 1995 mit der Schauspielerin und Schriftstellerin Nancy Walls verheiratet. Das Paar hat zwei Kinder.
Jim Carrey kehrt als "Bruce Allmächtig" zurück
Ein Hit muss her, schließlich zählte Jim Carey einmal zu den höchstbezahlten Stars in Hollywood. "Bruce Allmächtig 2" soll den alten Glanz wiederherstellen.
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Fortsetzung lohnt sich - das kann sich "Bruce Allmächtig" Jim Carey an allen sieben Fingern abzählen (Foto: Buena Vista)
Im letzten Sommer sprach Jim Carrey davon, Fortsetzungen zweier seiner Hits drehen zu wollen: Die Figuren aus "Dumm und Dümmer" und "Bruce Allmächtig" seien schließlich Lieblinge, "die alle wiedersehen wollen".
Die Brüder Bobby und Peter Farrelly, ausgewiesene Comedy-Urgesteine, nehmen sich des dritten "Dumm und Dümmer"-Falles an. Filmriese Universal Pictures hat indes mit den Arbeiten an "Bruce Allmächtig 2" begonnen: Die Autoren Jarrad Paul und Andrew Mogel sollen Jim Carrey erneut eine göttliche Komödie auf den Leib schreiben. Man kennt sich gut, das Duo hat für Carrey bereits das Drehbuch für "Der Ja-Sager" verfasst.
In "Bruce Allmächtig" spielte Jim Carrey 2003 einen gelangweilten Provinzreporter, den Gott als Urlaubsvertretung erwählt. Die Komödie machte weltweit 484 Millionen Dollars, kostete aber nur 81 Millionen. Der Erfolg schrie nach einer Fortsetzung, in der es Steve Carell als "Evan Allmächtig" versuchte - das erneute Wunder an der Kinokasse blieb jedoch aus.
"Bruce Allmächtig 2" ohne Hit-Regisseur Tom Shadyac
Ob auch Jennifer Aniston und Morgan Freeman in "Bruce Allmächtig 2" eine Rolle spielen, ist noch offen. Fest steht jedoch, dass die Fortsetzung einen neuen Regisseur braucht: Tom Shadyac steht nicht zu Verfügung. Der Regisseur, der neben "Bruce Allmächtig" auch Komödienhits wie "Familie Klumps und der verrückte Professor" oder "Ace Ventura" auf die Leinwand brachte, ist ausgestiegen. Er lebt jetzt in einem Wohnwagenpark und hat die meisten seiner weltlichen Güter verschenkt.
Jim Carrey war bei uns zuletzt im Sommer in der Komödie "Mr. Poppers Pinguine" zu sehen.