Die nordirische Indie-Band Polarbear veröffentlicht 1997 die EP "Starfighter Pilot". Rechtliche Probleme mit einer US-amerikanischen Gruppe... - Foto: http://images.kino.de/flbilder/max07/mw07/mw04/m0704900/b150x150.jpg Snow Patrol

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Die nordirische Indie-Band Polarbear veröffentlicht 1997 die EP "Starfighter Pilot". Rechtliche Probleme mit einer US-amerikanischen Gruppe gleichen Namens (die der ehemalige Bassist von Jane's Addiction, Eric Avery, leitet) führen kurz darauf dazu, dass sich die Formation um den Sänger und Gitarristen Gary Lightbody schließlich in Snow Patrol umbenennt. Unter neuem Signum werden die nächsten beiden Alben, "Songs For Polarbears" (1998) und "When It's All Over We Still Have To Clear Up" (2001) eingespielt. Inzwischen hat sich mit Lightbody, dessen Uni-Kumpel Jonny Quinn (Schlagzeug), Mark McClelland (Bass) und Nathan Conolly (Gitarre) auch eine stabile Besetzung zusammengefunden, in welcher die Gruppe einen Vertrag beim Label Polydor unterschreibt. Die Single "Run" wird kurz darauf zu einem Top-Ten-Charterfolg in Großbritannien, und auch das Album "Final Straw" bringt den Iren 2003 reichlich Lorbeeren ein. Drei weitere Single-Auskopplungen, "Chocolate", "Spitting Games" und "How To Be Dead" verfehlen ebenfalls die Charts nicht. Der scheidende Tour-Gitarrist und Co-Songschreiber Iain Archer wird für seinen Beitrag mit einem Ivor-Novello-Preis geehrt. Auch in den USA sorgt das Album ein Jahr später noch einmal für gute Umsätze und übertrifft dabei berühmtere Landsleute wie Bowie und Coldplay. Trotzdem kommt es innerhalb der Gruppe zu Spannungen, die zum Ausscheiden McClellands im März 2005 führen. Mit dem Multiinstrumentalisten Paul Wilson an der Bassgitarre und dem ehemaligen Tour-Keyboarder Tom Simpson machen sich Snow Patrol auf der "Vertigo"-Tournee von U2 und beim "Live8"-Konzert im selben Jahr einen guten Namen als Live-Band, bevor es an die Aufnahmen zum nächsten Album geht. Dieses erscheint Anfang 2006 unter dem Titel "Eyes Open" und bietet die gewohnte Mixtur aus kraftvollen Songs und pointierten Texten. Zu Gast im Studio: Martha Wainwright, die Tochter des in den Siebzigern populären Songschreibers Loudon Wainwright III (und Schwester von Rufus). Sie singt "Set The Fire To The Third Bar". Für die Karriere der Band stellte "Eyes Open" - vor allem in den USA - einen Durbruch dar: Unterstützt durch eine erfolgreiche US-Tour erzielt die CD hervorragende Verkaufszahlen in den Staaten und wurde bald mit Gold ausgezeichnet. Mitverantworlich dafür war die überaus erfolgreiche Single-Auskopplung "Chasing Cars", die bis in die Top Fünf der US-Charts vordrang - ein Kunststück, das zuvor 13 Jahre lang keiner britischen Rockband mehr geglückt war.

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