Anfangs waren viele skeptisch, ob er es schaffen würde, Sean Connery in der Rolle des James Bond adäquat zu ersetzen. Doch Roger Moore konnte sich... - Foto: United Artists http://images.kino.de/flbilder/max07/mbiz07/mbiz46/z0746509/b150x150.jpg Sir Roger Moore

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Sir Roger Moore


  • Bürgerlicher Name
    Roger George Moore
  • Geburtstag
    14.10.1927
  • Geburtsort
    London, England

Anfangs waren viele skeptisch, ob er es schaffen würde, Sean Connery in der Rolle des James Bond adäquat zu ersetzen. Doch Roger Moore konnte sich schnell als Agent 007 etablieren. Entsprechend ist sein Image das eines smarten Draufgängers, auch wenn er nicht nur in Actionfilmen agierte. Bereits vor seiner 007-Ära spielte er den Detektiv Simon Templar (1962-1969) in der gleichnamigen TV-Serie, die ihn weltberühmt machte. Vor allem in Europa konnte er auch mit der Fernsehserie "Die Zwei" (1971-1972) an der Seite von Tony Curtis einen großen Erfolg verbuchen.

Roger Moore wurde am 14. Oktober 1927 als Sohn eines Polizisten in London geboren. Eigentlich wollte er Zeichner werden, besuchte deshalb ab 1941 eine Kunstschule in London und arbeitete später in einem Trickfilmstudio. Während des Zweiten Weltkriegs diente Moore beim britischen Militär. Nach dem Krieg übernahm er Statistenrollen und lernte die Schauspielerei an der Royal Academy of Dramatic Art. 1953 zog er in die USA. Dort wirkte er anfangs mit wechselndem Erfolg vor allem in TV-Produktionen mit, bevor ihm der Aufstieg in die erste Liga der Leinwanddarsteller gelang. Nachdem er den Bond siebenmal gespielt hatte und beim letzten bereits 46 Jahre alt war, zog sich der Schauspieler mehr und mehr aus dem Filmgeschäft zurück. Er wurde UNICEF-Botschafter, um mit seiner Popularität Kindern weltweit helfen zu können. 2003 wurde er von der britischen Königin zum Ritter geschlagen und darf sich seither Sir Roger Moore nennen. Er war viermal verheiratet, hat drei Kinder und lebt derzeit mit seiner Ehefrau Christina Tholstrup in der Schweiz und Monaco.

In "Perfect Strangers" (1945) spielte Moore noch einen einfachen Soldaten und tauchte nicht im Nachspann auf. Mit "Interrupt Melody" (1955), "Diane" (1956), "The Man Who Haunted Himself" (1970) und den erfolgreichen TV-Serien dieser Zeit wurde sein Name schon sehr bekannt. 1973 folgte seine erste James-Bond-Rolle in "Live and Let Die", dem sechs weitere Filme aus der britischen Agenten-Reihe folgten. Parallel zur 007-Zeit wirkte Moore an weiteren erfolgreichen Filmen mit: "Gold" (1974), dem Kriegsfilm "The Wild Geese" (1978) und "The Sea Wolves" (1980). Mit "A View to a Kill" (1985) endete die Zeit als 007. Sein Auftritt in "Fire, Ice & Dynamite" (1990) konnte den Film nicht davor bewahren, ein Flop zu werden. In "Spice World" (1997) verkörperte er den Chef der Spice Girls. Die TV-Produktion "This Way Up" von 2005 war Roger Moores vorerst letzter Film, doch es befinden sich noch weitere Projekte mit ihm in Planung.

  • Bürgerlicher Name
    Roger George Moore
  • Geburtstag
    14.10.1927
  • Geburtsort
    London, England
  • Geburtsland
    Großbritannien
  • Familie
    Vater: George Moore, Polizist
    Mutter: Lillian Pope
    Tochter: Deborah Moore
    Söhne: Geoffrey und Christian Moore

    Derzeit liiert mit Kristina 'Kiki' Tholstrup
  • Autogrammadresse
    2-4 Noel Street #43
    London W1V 3RB
    England
  • Links
    http://www.roger-moore.com (offizielle Seite)

Bond-Komponist John Barry ist tot

John Barry ist untrennbar mit den James Bond-Klängen verbunden.

Großansicht Der Sound zu "James Bond 007: Goldfinger" mit Sean Connery und Shirley Eaton machte John Barry berühmt (Foto: G+J)

Der Sound zu "James Bond 007: Goldfinger" mit Sean Connery und Shirley Eaton machte John Barry berühmt (Foto: G+J)

Die Titelmelodie von "Goldfinger" mit Shirley Bassey machte ihn weltberühmt. Nun ist James Bond-Komponist John Barry tot. Er starb am Morgen des 31. Januars im Alter von 77 Jahren an einer Herzattacke. David Arnold, Barrys Freund und Bond-Komponist seit 1997, twitterte die Nachricht und zeigte sich äußerst bestürzt: "Ich bin sehr traurig über diese Meldung und möchte Barry aus tiefstem Herzen für all das danken, was er für die Musikgeschichte - und für mich persönlich - getan hat".

Der als bedeutendster Filmkomponist des 20. Jahrhunderts geltende Barry gewann neben einigen Grammys fünf Oscars, die er allerdings nicht für seine Bond-Hits erhielt. Vielmehr überzeugten seine Soundtracks für "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Jenseits von Afrika" die Jury. Auch die Goldene Himbeere sollte ihm dreimal verliehen werden - für die Schlechteste Filmmusik zu einem Western namens "The Legend Of The Lone Ranger" bekam er sie schließlich. John Barry hat vier Kinder und war viermal verheiratet, unter anderem kurze Zeit mit Jane Birkin.

Sean Connery will Bond nicht feiern

Das 23. James Bond-Abenteuer soll am 9. November 2012 in die Kinos kommen. Neben der bestätigten Besetzung mit Daniel Craig wurde nun auch Javier Bardem eine Rolle angeboten. Wie es heißt, handelt es sich dabei um eine Hauptrolle und den Part eines Bösewichts. Ob Bardem Interesse hat, ist noch nicht bekannt.

Wie weiter aus dem Umfeld um die neue Bond-Produktion bekannt wurde, plant das Studio zum Jubiläum "50 Jahre James Bond" im nächsten Jahr ein großartiges Event. Dazu sollen einige James Bond-Darsteller zusammengetrommelt werden und ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Einer der 007-Veteranen hält allerdings gar nichts von dieser Idee: Sean Connery. Der Star lehnte die Einladung ab und sorgt für Enttäuschung. "Wir hoffen sehr, dass er seine Meinung noch ändert", so ein Insider. Bis jetzt sind Pierce Brosnan, Timothy Dalton, George Lazenby und Roger Moore für die Geburtstagsparty im Gespräch.

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