Mit der Rolle der Astronautin Ripley in Ridley Scotts "Alien", die im Lauf dreier Fortsetzungen zur Mutter der Aliens wird, wurde Sigourney Weaver... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max10/kuk10/kuk11/u1011067/b150x150.jpg Sigourney Weaver
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Sigourney Weaver

  • Bürgerlicher Name
    Susan Alexandra Weaver
  • Geburtstag
    08.10.1949
  • Geburtsort
    New York City, New York

Mit der Rolle der Astronautin Ripley in Ridley Scotts "Alien", die im Lauf dreier Fortsetzungen zur Mutter der Aliens wird, wurde Sigourney Weaver, geboren 1949 in New York, zur Hauptfigur einer der erfolgreichsten Reihen des Horror-SF-Genres. Dabei demonstrierte sie auch als langlebige Weltraumfahrerin jene Qualitäten, die sie in Nicht-Genre-Filmen zeigte: Junge, selbstbewusste Frauen, karrierebewusst, hart, erprobt im Mobbing und herablassend mit Stil und Boshaftigkeit, wie sie es gesammelt in Mike Nichols' "Die Waffen der Frauen" gegenüber Melanie Griffith vorführte.

Ihre komische Seite zeigte Weaver in zwei "Ghostbuster"-Filmen, als Präsidentengattin in "Dave", die ihren ausgetauschten Mann scheinbar nicht wiedererkennt, als leidgeprüfte, ehemalige Darstellerin einer "Star Trek"-ähnlichen TV-Serie, die auf Fan-Konventen auftreten muss, in der Parodie "Galaxy Quest", wo sie blondiert und mit Push-up-Bra ihr Image karikiert, und als nach höherem strebende Lehrersgattin in "Cuba libre", die ihren Gatten dazu treibt, sich als CIA-Agent auszugeben. Sie riskierte die schwierigen Dreharbeiten als Primaten-Forscherin Dian Fossey in "Gorillas im Nebel" und spielte in Roman Polanskis "Der Tod und das Mädchen" das Opfer der chilenischen Militärjunta, die plötzlich ihrem Folterer von damals gegenübersteht und ihn gefangen nimmt. Hier wie als Geliebte und Nachbarin von Kevin Kline in Ang Lees "Der Eissturm", die desillusioniert das Zusammenbrechen der Gesellschaftsstrukturen in einer durch den Eissturm isolierten Gemeinde erlebt, erreichte Weaver jene dramatische Intensität, die man in ihren Genrefilmen ahnt.

Nach einer Reihe komischer Rollen - als Hälfte eines Mutter-Tochter-Gespanns auf Heiratsschwindlertour in "Heartbreakers - Achtung: scharfe Kurven!", Objekt der sexuellen Begierden ihres 15-jährigen Stiefsohns Oscar im Sundance-Erfolg "Alle lieben Oscar" und unerbittliche Leiterin eines Jugendstraflagers, die ihren Nagellack in "Das Geheimnis von Green Lake" mit Klapperschlangengift mixt - war Weaver unter der Regie von Ehemann Jim Simpson im Drama "The Guys" zu sehen, in dem sie einem Feuerwehrmann (Anthony LaPaglia) nach den Anschlägen des 11. Septembers 2001 hilft, Nachrufe auf seine verstorbenen Kollegen zu schreiben. Weaver gehörte ebenso zum Ensemble von M. Night Shyamalans "The Village" über eine Dorf, das von unheimlichen Kreaturen bedroht wird, wie zu dem des Familiendramas "Imaginary Heroes", in dem sie als sarkastische Mutter mit nie wirklich ausgelebter Hippievergangenheit glänzte.

Weaver, die eine langjährige Karriere auf der Bühne hinter sich hat und nie im Fernsehen auftrat, ist seit "Alien 3" auch als Produzentin tätig.

  • Bürgerlicher Name
    Susan Alexandra Weaver
  • Geburtstag
    08.10.1949
  • Geburtsort
    New York City, New York
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    seit 1984 mit Jim Simpson verheiratet
    eine gemeinsame Tochter: Charlotte *1990
  • Autogrammadresse
    C/O ICM
    8942 Wilshire Boulevard
    Beverly Hills
    CA 90211
    USA
"Avatar 2" kommt erst 2015

"Avatar 2" wird nicht rechtzeitig fertig.

Großansicht "Avatar 2" braucht noch viel Zeit (Foto: Fox)

"Avatar 2" braucht noch viel Zeit (Foto: Fox)

Mit zwei geplanten Fortsetzungen von "Avatar" hat sich James Cameron allerhand vorgenommen - zu viel, wie es jetzt aussieht, denn schon jetzt kommt Cameron im Terminplan nicht mehr hinterher. So soll "Avatar 2", den er zusammen mit dem dritten Teil drehen will, erst im Jahr 2015 in den Kinos starten. Geplant war der Kinostart vom Verleiher Fox für Ende 2014, ein Zeitpunkt, den James Cameron schon bald in seiner Planung kippen musste.

Zumindest logistisch wäre der Dreh von "Avatar 2" nun aber kein Problem mehr für James Cameron. Wie es heißt, soll der Drehort nach Neuseeland in die "Herr der Ringe"-Studios von Peter Jackson in Wellington verlegt werden. Dazu hat sich James Cameron schon ganz in der Nähe für sich und seine Familie ein gigantisches Anwesen gekauft. Von dort wäre er per Helikopter in nur 15 Minuten am Drehort.

Ein neues Pandora in Neuseeland

Möglicherweise baut sich James Cameron in Neuseeland sogar ein eigenes Produktionsstudio, das es mit Peter Jacksons Hobbingen locker aufnehmen könnte. Doch auch das sind bis jetzt nur Gerüchte, ebenso wie die Vermutungen um die Handlungen in "Avatar 2": Hier ist die Rede von einer Story, die sich komplett auf dem Grund des Ozeans von Pandora abspielen soll. Aber eines zumindest scheint sicher: Die Originalbesetzung von Sam Worthington und Sigourney Weaver wird wieder mit an Bord sein.

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