In den 50er Jahren war der 1924 geborene Sidney Poitier der einzige farbige Darsteller, der von Hollywood als Star akzeptiert wurde, von Harry... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max06/kuk06/kuk19/u0619024/b150x150.jpg Sidney Poitier
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Sidney Poitier

  • Geburtstag
    20.02.1924
  • Geburtsort
    Miami, Florida

In den 50er Jahren war der 1924 geborene Sidney Poitier der einzige farbige Darsteller, der von Hollywood als Star akzeptiert wurde, von Harry Belafonte, der aber mehr seine Sänger-Karriere verfolgte, abgesehen. Die dadurch zwangsweise entstandene Festlegung als "kultivierter Neger" überwand Poitier jedoch durch sein subtiles Rollenspiel und Filme wie "Flucht in Ketten", in dem er als an Tony Curtis geketteter Sträfling durch den Süden gehetzt wird, oder den rebellischen Schüler in "Saat der Gewalt". Seinen "Oscar" erhielt er bezeichnenderweise für die Rolle des Handwerkers und Gärtners im Nonnen-Kloster in "Lilien auf dem Felde", in der Zeit der beginnenden Rassenauseinandersetzungen der 60er Jahre ein vorsichtiger Tribut Hollywoods, das den sensiblen und zurückhaltenden Darstellungsstil Poitiers in pseudoliberalen Filmen wie "Rat mal, wer zum Essen kommt" ausbeutete. In England darf er sich zur gleichen Zeit als Lehrer in "Junge Dornen" mit einem Schüler boxen. Inzwischen zeitlos geworden sind die Krimis, die Poitier als Virgil Tibbs, Großstadt-Detektiv im rassistischen Süden, drehte: "In der Hitze der Nacht" an der Seite von Rod Steiger und zwei Fortsetzungen, in denen Poitier seine erhabene Überlegenheit und moralische Integrität gegenüber den Weißen ausbauen konnte. Poitiers Regiearbeiten, die erste ein Western, sind milde Variationen des schwarzen Kinos der 70er Jahre und weit weniger radikal, in einigen spielte TV-Star Bill Cosby mit. 1988 feierte Poitier mit dem Thriller "Mörderischer Vorsprung" und dem Agentenfilm "Little Nikita" ein Comeback als Darsteller. 1992 erhielt er den "Life Achievement Award" des "American Film Institute". 1980 erscheinen seine Memoiren.

  • Geburtstag
    20.02.1924
  • Geburtsort
    Miami, Florida
  • Geburtsland
    USA
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Will Smith plant ein Remake von "Uptown Saturday Night".

Hey Mann, besser für dich, du machst mit!!!

Hey Mann, besser für dich, du machst mit!!!

Hollywood übt derzeit die Verbeugung vor seinen afroamerikanischen Superstars: Die letzte Freudenträne auf Sidney Poitiers Oscar für sein Lebenswerk ist kaum getrocknet, da tritt Will Smith auf den Plan und geht in L.A. Klinken putzen. Seine Idee: Ein Dream Team schwarzer Schauspieler soll einer angestaubten Komödie aus den Siebzigern neues Leben einhauchen. In der Hauptrolle damals? Richtig, Sidney Poitier.

"Uptown Saturday Night" war ein köstliches Buddy-Movie mit dem dynamischen Duo Bill Cosby / Sidney Poitier - und der Beginn einer wunderbaren Freundschaft und vieler erfolgreicher Kollaborationen der beiden.

Die simpel gestrickte Handlung: Steve (Poitier) und Wardell (Cosby) schleichen sich heimlich fort von Haus und Hof, um in Madame Zenobias exklusivem Nachtklub einen draufzumachen. Dummerweise wird der Laden just an diesem Abend überfallen, und die Brieftaschen der beiden landen im Beutekoffer der Gangster - mitsamt einem Lottoschein mit sechs Richtigen, wie sich kurz darauf herausstellt. Ein absolutes Highlight: Harry Belafonte als "Pate"-Parodie Geechie Dan Beauford.

Ganz oben auf Wills Wunschliste für das Remake stehen Buddy Movie Ikone Eddie Murphy und "Bad Boy" Martin Lawrence (das Sequel "Harte Jungs 2" ist bereits in Arbeit, selbstverständlich wieder mit Smith als Partner).

Die Ziele des ehemaligen Prinzen von Bel Air sind dabei hoch gesteckt: "Ich will ein echtes All Star Team zusammenbringen, und das selbe schaffen, wie George Clooney mit 'Ocean's Eleven'".

Klingt nach einem guten Plan, das eigene Image nach dem Fäuste-Flop "Ali" wieder kräftig aufzupolieren - sofern ihm die Kollegen nicht sofort die Hunde auf den Hals hetzen. Denn Menschen in der Erfolgskrise scheuen die Hollywood-Stars wie der Teufel das Weihwasser.


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