Amerikanischer Schauspieler. Steven Spielberg hat einen Narren an ihm gefressen, er wirft einen sehr misstrauischen Blick aus dem Fenster zum Hof... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk20/u1220251/b150x150.jpg Shia LaBeouf

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Shia LaBeouf


  • Bürgerlicher Name
    Shia Saide LaBeouf
  • Geburtstag
    11.06.1986
  • Geburtsort
    Los Angeles, California

Amerikanischer Schauspieler. Steven Spielberg hat einen Narren an ihm gefressen, er wirft einen sehr misstrauischen Blick aus dem Fenster zum Hof ("Disturbia"), ist Spielball sich sekundenschnell verwandelnder Autobots ("Transformers") und außer Kontrolle geratener Geheimdienstsysteme ("Eagle Eye") und der rebellische Sohn von Harrison Ford ("A Man's Man") in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Innerhalb weniger Jahre hat sich Shia LaBeouf vom Disney-Kinderstar über den flotten Teenager zum Weltstar gemausert. Seine Natürlichkeit, das Aussehen des Mannes von nebenan und sein schlagfertiges Wesen machen aus LaBeouf den Star einer neuen Hollywood-Generation, der mit Tom Hanks und James Stewart verglichen wird, mit denen er liebenswerte Macken und lässige Nonchalance teilt. Häufig wird er als sympathischer Loser verfolgt, verurteilt und wächst in vertrackten Situationen über sich hinaus. Mit "Transformers: Revenge of the Fallen" (2009; Produktion: Spielberg, Regie: Michael Bay) nimmt er seinen Erfolg wieder auf.

Shia Shaide LaBeouf (sprich: Shiya La-Buff) wurde 1986 in Los Angeles in eine Künstlerfamilie geboren, die unter chronischem Geldmangel litt. Der Vater arbeitete als Rodeoclown und war auf Heroin-Entzug, die Mutter Tänzerin. Um der Straße, den Drogen und der Gewalt zu entkommen und das Familiengeld aufzubessern, arbeitete Shia, dessen jüdischer Vorname "Gnade Gottes" bedeutet, als Stand-Up-Komiker in Coffee Shops der Umgebung. 1998 gelang ihm der Sprung zum Disney Channel, wo er in Familienfilmen mit Hunden ("Frühstück mit Einstein", mit Thomas Gottschalk als Stimme; "Herrchen wider Willen") und in 66 Folgen der Familienkomödienserie "Evben Stevens - Eben ein Stevens") bekannt und mehrfach für den Young Artist Award nominiert wurde.

Die Rolle eines geistig Behinderten in "Ein Tag mit meinem Bruder" (2002) ebnete ihm den Weg zum Kinofilm, wo er 2003 im Abenteuerfilm "Holes - Das Geheimnis von Green Lake" einen Delinquenten im Arbeitscamp in der Wüste spielte und Jon Voight kennenlernte, der ihm Leidenschaft für den Schauspielberuf vermittelte. Nebenrollen in der Komödie "Dumm und dümmer" (2003), der Horror-Fantasy "Constantine" (2004, mit Keanu Reeves), und dem SF-Action-Thriller "I, Robot" (2004, mit Will Smith), folgte 2005 die erste Hauptrolle als Caddy, der im Disney-Sportfilm "Das größte Spiel seines Lebens" zum gefeierten Golf-Profi wird. Daneben trat LaBeouf in Independent- und Ensemblefilmen wie "Kids - In den Straßen von New York", "A Guide to Recognizing Your Saints", "Bobby" und "I Love New York" auf . Spielberg empfahl ihn an Michael Bay weiter, LaBeouf erhielt für 500.000 Dollar den Zuschlag für "Transformers". In "Könige der Wellen" (2007) spricht er den Surfer-Pinguin Cody Maverick.

LaBeouf, der nicht zur Partyszene Hollywoods gehört, verletzte sich mehrfach bei Autounfällen und Dreharbeiten, gilt als schlagfertiger Interviewpartner. 2007 durfte er bei den MTV Movie Awards den geheim gehaltenen Titel des "Indiana Jones"-Films verraten. Er ist Rap-Fan, liebt Musik, unter anderem von System of a Down, 50 Cent und Eminem, und ist Gründer eines eigenen HipHop-Labels.

2007 wurde LaBeouf auf der ShoWest als "Star of Tomorrow" ausgezeichnet, erhielt den Teen Choice Award für drei Filme und wurde mit dem BAFTA Rising Star Award geehrt.

  • Bürgerlicher Name
    Shia Saide LaBeouf
  • Geburtstag
    11.06.1986
  • Geburtsort
    Los Angeles, California
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Shayna Saide
    Vater: Jeffrey LaBeouf
  • Autogrammadresse
    Beverly Hecht Agency
    3500 W. Olive Avenue
    Suite 1180
    Burkbank, CA 91505
    USA
  • Links
    http://www.shiafan.com/ (Fan-Seite)

"Transformers 4" mit komplett neuen Schauspielern

Glaubwürdige Insider-Info oder maulende beleidigte Leberwurst?

Großansicht "Bye, bye, 'Transformers'": Shia LaBeouf und Rosie-Huntington-Whiteley sind beim vierten Film nicht mehr an Bord (Foto: Paramount)

"Bye, bye, 'Transformers'": Shia LaBeouf und Rosie-Huntington-Whiteley sind beim vierten Film nicht mehr an Bord (Foto: Paramount)

Josh Duhamel sieht schwarz für die bisherigen Helden der "Transformers"-Reihe - sich selbst eingeschlossen. Der Darsteller des Elite-Soldaten Lennox, der während der Trilogie durch seine Verdienste im Kampf gegen die Decepticons vom Captain zum Lieutenant Colonel befördert wurde, wartet auf einen Anruf für "Transformers 4" - bisher vergeblich:

"Ich habe von dem Projekt offiziell noch nichts gehört, Paramount hat nicht bei mir angerufen", erklärt Josh Duhamel, der natürlich auch mitbekommen hat, wie Regisseur Michael Bay dieser Tage öffentlich einen vierten Film um die Schlacht der Verwandlungsroboter ankündigte.

Daraus leitet Duhamel nun ab, dass nicht nur er, sondern gleich der gesamte Cast ausgetauscht wird: "Ich glaube, keiner ist mehr dabei. Ich weiß von Shia (LaBeouf, alias Titelheld Sam Witwicky, die Red.), dass er nicht mitmacht und Rosie (Huntington-Whiteley, alias Sams Gespielin Carly Spencer) und Tyrese (Gibson alias Robert Epps, Soldat in Lennox' Team) oder sonstwer auch nicht. Wenn Filme so viel Geld machen wie diese, machen sie immer so viele davon wie möglich. Aber mit mir hat, wie gesagt, bisher niemand gesprochen."

Statham, übernehmen Sie!

Das klingt schon schwer enttäuscht. Aus der Sicht der Macher ist die Entscheidung, falls sie tatsächlich so gefallen ist, aber durchaus sinnvoll: Shia LaBeouf hatte schon vor langer Zeit angekündigt, dass er für "Transformers 4" nicht zur Verfügung steht. Und wenn man die Hauptfigur austauscht, ist es erwiesenermaßen oft besser, eine komplett neue Storyline zu entwickeln, in der auch ganz neue Nebenfiguren auftreten, damit das Publikum nicht andauernd an den "alten" Titelhelden erinnert wird.

Sollte sich zudem das Gerücht bestätigen, dass der Nachfolger von Shia LaBeouf wirklich Jason Statham wird, dürften einige Fans diese Entscheidung sogar begrüßen: Statham ist als Action-Held deutlich glaubwürdiger als es LaBeouf je war und würde eine ganz neue Transformers-Ära einleiten - was durch neue Nebenfiguren noch verstärkt würde…

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