Amerikanischer Schauspieler. Steven Spielberg hat einen Narren an ihm gefressen, er wirft einen sehr misstrauischen Blick aus dem Fenster zum Hof... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max13/kuk13/kuk07/u1307267/b150x150.jpg Shia LaBeouf
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Shia LaBeouf

  • Bürgerlicher Name
    Shia Saide LaBeouf
  • Geburtstag
    11.06.1986
  • Geburtsort
    Los Angeles, California

Amerikanischer Schauspieler. Steven Spielberg hat einen Narren an ihm gefressen, er wirft einen sehr misstrauischen Blick aus dem Fenster zum Hof ("Disturbia"), ist Spielball sich sekundenschnell verwandelnder Autobots ("Transformers") und außer Kontrolle geratener Geheimdienstsysteme ("Eagle Eye") und der rebellische Sohn von Harrison Ford ("A Man's Man") in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Innerhalb weniger Jahre hat sich Shia LaBeouf vom Disney-Kinderstar über den flotten Teenager zum Weltstar gemausert. Seine Natürlichkeit, das Aussehen des Mannes von nebenan und sein schlagfertiges Wesen machen aus LaBeouf den Star einer neuen Hollywood-Generation, der mit Tom Hanks und James Stewart verglichen wird, mit denen er liebenswerte Macken und lässige Nonchalance teilt. Häufig wird er als sympathischer Loser verfolgt, verurteilt und wächst in vertrackten Situationen über sich hinaus. Mit "Transformers: Revenge of the Fallen" (2009; Produktion: Spielberg, Regie: Michael Bay) nimmt er seinen Erfolg wieder auf.

Shia Shaide LaBeouf (sprich: Shiya La-Buff) wurde 1986 in Los Angeles in eine Künstlerfamilie geboren, die unter chronischem Geldmangel litt. Der Vater arbeitete als Rodeoclown und war auf Heroin-Entzug, die Mutter Tänzerin. Um der Straße, den Drogen und der Gewalt zu entkommen und das Familiengeld aufzubessern, arbeitete Shia, dessen jüdischer Vorname "Gnade Gottes" bedeutet, als Stand-Up-Komiker in Coffee Shops der Umgebung. 1998 gelang ihm der Sprung zum Disney Channel, wo er in Familienfilmen mit Hunden ("Frühstück mit Einstein", mit Thomas Gottschalk als Stimme; "Herrchen wider Willen") und in 66 Folgen der Familienkomödienserie "Evben Stevens - Eben ein Stevens") bekannt und mehrfach für den Young Artist Award nominiert wurde.

Die Rolle eines geistig Behinderten in "Ein Tag mit meinem Bruder" (2002) ebnete ihm den Weg zum Kinofilm, wo er 2003 im Abenteuerfilm "Holes - Das Geheimnis von Green Lake" einen Delinquenten im Arbeitscamp in der Wüste spielte und Jon Voight kennenlernte, der ihm Leidenschaft für den Schauspielberuf vermittelte. Nebenrollen in der Komödie "Dumm und dümmer" (2003), der Horror-Fantasy "Constantine" (2004, mit Keanu Reeves), und dem SF-Action-Thriller "I, Robot" (2004, mit Will Smith), folgte 2005 die erste Hauptrolle als Caddy, der im Disney-Sportfilm "Das größte Spiel seines Lebens" zum gefeierten Golf-Profi wird. Daneben trat LaBeouf in Independent- und Ensemblefilmen wie "Kids - In den Straßen von New York", "A Guide to Recognizing Your Saints", "Bobby" und "I Love New York" auf . Spielberg empfahl ihn an Michael Bay weiter, LaBeouf erhielt für 500.000 Dollar den Zuschlag für "Transformers". In "Könige der Wellen" (2007) spricht er den Surfer-Pinguin Cody Maverick.

LaBeouf, der nicht zur Partyszene Hollywoods gehört, verletzte sich mehrfach bei Autounfällen und Dreharbeiten, gilt als schlagfertiger Interviewpartner. 2007 durfte er bei den MTV Movie Awards den geheim gehaltenen Titel des "Indiana Jones"-Films verraten. Er ist Rap-Fan, liebt Musik, unter anderem von System of a Down, 50 Cent und Eminem, und ist Gründer eines eigenen HipHop-Labels.

2007 wurde LaBeouf auf der ShoWest als "Star of Tomorrow" ausgezeichnet, erhielt den Teen Choice Award für drei Filme und wurde mit dem BAFTA Rising Star Award geehrt.

  • Bürgerlicher Name
    Shia Saide LaBeouf
  • Geburtstag
    11.06.1986
  • Geburtsort
    Los Angeles, California
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Shayna Saide
    Vater: Jeffrey LaBeouf
  • Autogrammadresse
    Beverly Hecht Agency
    3500 W. Olive Avenue
    Suite 1180
    Burkbank, CA 91505
    USA
  • Links
    http://www.shiafan.com/ (Fan-Seite)
Genital-Doubles für Sex-Szenen in "Nymphomaniac"

Er liebt das Extreme…

Großansicht Stars bei der Sache: Lars von Trier gibt über ein Facebook-Artwork Einblick in die Geschenisse von "Nympomaniac" (Foto: Concorde)

Stars bei der Sache: Lars von Trier gibt über ein Facebook-Artwork Einblick in die Geschenisse von "Nympomaniac" (Foto: Concorde)

Der Chef-Provokateur des europäischen Kinos heißt Lars von Trier. Und wenn er einen Film mit Titel "Nymphomanin" dreht, dann geht's dabei zur Sache: von Trier zeigt seinen Zuschauern echten Sex - und das mit Stars wie Shia LaBeouf, Uma Thurman, Charlotte Gainsbourg, Christian Slater und Willem Dafoe.

Der Trick dabei: Die Schauspieler sind in den heißen Sequenzen nur zum Teil zu sehen, wie Produzentin Louise Vesth erklärt:

"Wir haben Aufnahmen von den Darstellern gemacht, in denen sie so tun als hätten sie Sex und wir haben die selben Szenen mit Körperdoubles gedreht, die tatsächlich Sex hatten. In der Postproduktion werden diese Aufnahmen digital kombiniert, so dass man oberhalb der Hüfte unsere Stars sieht und unterhalb die Körperdoubles."

Über die Handlung des Films verraten die Macher um Lars von Trier deutlich weniger Details. Bekannt ist nur, dass Charlotte Gainsbourg die titelgebende Venusfalle spielt, die bei einem ihrer Abenteuer nur knapp einer brutalen Prügelattacke entgeht. Ihrem Retter erzählt sie dann in Rückblenden von ihren amourösen Exzessen.

Kopulieren für die Kunst Dabei wird es von Trier sicher nicht um pornographisches Voyeurskino gehen, vermutlich wird der exzentrische Filmemacher eher die Untiefen menschlicher Obsessionen ausleuchten, wie er es auf anderen thematischen Feldern bereits in "Dogville", "Antichrist" oder "Melancholia" getan hat.

Das Ergebnis gibt's Ende des Jahres im Kino zu bestaunen. Sobald der genaue Starttermin für "Nymphomaniac" feststeht, erfahren Sie es hier.

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