Mit großem Staraufgebot lässt der pakistanische Regisseur Shekhar Kapur seiner ersten Version vom Leben der englischen Königin Elisabeth I. eine weitere Fassung folgen: Diesmal will sich Kapur auf das "goldene Zeitalter" der Herrscherin konzentrieren.
Cate Blanchett wird erneut als "Elizabeth" umschwärmt - diesmal von Clive Owen (Foto: UIP / Buena Vista)
Auch Königinnen haben's nicht leicht. Die nette Elisabeth I. zum Beispiel, Königin von England zwischen 1559 und 1603: Cate Blanchett musste in der Rolle der jungen Majestät ja schon auf den schmucken Robert Dudley alias Joseph Fiennes verzichten - wie Millionen Kinobesucher spätestens seit "Elizabeth" von Shekhar Kapur wissen.
Der aus Pakistan stammende Regisseur setzt die kurzweilige Geschichtsstunde um die englische Königin jetzt fort. Ihro Gnaden werden dabei wieder von Cate Blanchett verkörpert. Während sich der erste Teil noch auf die Jugendjahre bis zu Elisabeths Inthronisierung beschränkt hatte, soll diesmal das legendäre Elisabethanische Zeitalter während der Regentschaft der Königin auf der Leinwand wiederauferstehen.
Elisabeth lernt den jungen Walter Raleigh kennen, den Clive Owen spielt. Zwischen beiden soll es nach dem Willen von Shekhar Kapur ordentlich knistern. Verbürgt ist das Techtelmechtel zwar historisch nicht. Doch nach Amerika zum Entdecken schickt sie ihn dann doch. Irgendwann braucht sie auch noch Zeit, um Shakespeare und Francis Bacon zu fördern.
Auch ein Wiedersehen mit dem zum Earl of Leicester aufgestiegenen Robert Dudley darf die Königin erleben. Jeremy Irons wird seinen Vorgänger Joseph Fiennes in der Rolle des ergebenen Dieners ablösen, während Kollege Hugh Dancy den bösen Gegenspieler verkörpert - jenen Earl of Essex, der eine Verschwörung anzettelt, die ihn am Ende etwas kopflos machen wird ...