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Shane Black

Shane Black

Leben & Werk

Amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler. Bei ihm ist jeder Dialog, jeder Schuss und jeder Gag ein Volltreffer. Shane Black, Wunderkind des Verbalwitzes, der Rekordsummen für seine Drehbücher erhielt und Pionier der heutigen Actionkomödie wurde, definierte mit den Drehbüchern zur “Lethal Weapon“-Reihe das Genre neu und machte Mel Gibson zum Weltstar. Mit seiner ersten Regiearbeit “Kiss, Kiss, Bang, Bang” ( (2005) belebte er die Karrieren von Robert Downey Jr. und Val Kilmer und zollte dem Noir-Universum von Raymond Chandler einen hinreißenden Tribut in einer Krimikomödie, in der Sex und Mord, Laster und Liebe eine verrückte Einheit puren Kinovergnügens bilden. Mit Downey in der Hauptrolle inszenierte er 2013 als zweite Regiearbeit die Comic-Adaption “Iron Man 3″, in der die Welt des Titelhelden Tony Stark von Terrorist Mandarin (Ben Kingsley) heimgesucht wird und Iron Man Rekonstruktion und Rache übt.

Shane Black wurde 1961 als Sohn eines Druckers in Pittsburgh geboren, zog mit den Eltern nach Kalifornien, ging dort zur Highschool und studierte an der UCLA in Los Angeles. Um Geld zu verdienen, schrieb er mit 23 Jahren auf Anraten eines Freundes Drehbücher. Das in sechs Wochen geschriebene und in drei Tagen an Produzent Joel Silver verkaufte Skript zu “Lethal Weapon – Zwei stahlharte Profis” (1987) um die ungleichen Cops Murtaugh (Danny Glover) und Riggs (Mel Gibson), revolutionierte das Actiongenre und kombinierte die Buddy-Komponente mit High-Class-Action, Thriller-Motiven, Noir-Elementen und schwarzem Humor.

In den folgenden Jahren kassierte Black 1,75 Millionen Dollar für das Drehbuch zu “Last Boy Scout” (1991, mit Bruce Willis, Damon Wayans und Halle Berry) und vier Millionen für das Drehbuch zu “Tödliche Weihnachten” (1994, mit Samuel L. Jackson und Geena Davis). Beide Filme sowie das Schwarzenegger-Vehikel “Last Action Hero” (1993), dessen Drehbuch er überarbeitet hatte, erwiesen sich als Flops an der Kasse, führten zur Glaubenskrise und Blacks fast völligem Rückzug aus der Filmwelt. Nach acht Jahren tauchte er wieder auf und realisierte mit 15 Millionen Dollar und “Matrix”-Produzent Joel Silver im Rücken sein Regiedebüt “Kiss, Kiss, Bang, Bang”, dessen Drehbuch auf seinen literarischen Vorlieben der Jugendzeit für das Hard-Boiled -Genre basiert.

Als Schauspieler war Shane Black in B-Movies zu sehen, spielte in “Predator” (1987, mit Schwarzenegger) das erste Opfer des Dschungel-Monsters und in der Komödie “Besser geht’s nicht” (1997, mit Jack Nicholson) den Caféhausbesitzer.

Shane Black wurde für das Drehbuch zu “Kiss…” mit dem Preis des Filmkritikerverbandes von San Diego und mit dem Filmmakers Showcase Award der Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror ausgezeichnet.

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