Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch... - Foto: Kurt Krieger http://images.kino.de/flbilder/max12/kuk12/kuk05/u1205069/b150x150.jpg Sean Penn

Alle Bilder

Sean Penn


  • Bürgerlicher Name
    Sean Justin Penn
  • Geburtstag
    17.08.1960
  • Geburtsort
    Santa Monica

Nach kleinen Rollen in TV-Filmen und im Theater debütierte Penn 1981 in "Die Kadetten von Bunker Hill" an der Seite von Tom Cruise. Der Durchbruch gelang ihm 1984 mit "Der Falke und der Schneemann", der neben "Colors" (1988) zu den Filmen der 80er-Jahre zählt, die seinen Ruf als beachtlicher Schauspieler begründet und gefestigt haben.

Penn ist zumeist auf schwierige, rebellische sowie tragische Rollen fixiert, unter denen der zum Tode Verurteilte Matthew Poncelet in "Dead Man Walking" als seine Meisterleistung gilt, für die er auf der Berlinale 1996 als Bester Darsteller ausgezeichnet wurde. Die Intensität seiner Rollen brachte ihm den Spitznamen "Sean De Niro" ein, da dieser ebenfalls dafür bekannt ist, sich vollständig dem Charakter einer Rolle zu verschreiben.

In der Öffentlichkeit ist Penn ("Poison Penn") mehr durch einige Skandale (Prügeleien mit Fotografen, Drogen) denn durch seine Arbeit bekannt geworden, die den Medien nur selten Schlagzeilen wert war. Penn, der von 1985-89 mit Madonna verheiratet war, ehelichte 1996 die Schauspielerin Robin Wright Penn und hat zwei Kinder mit ihr. Im Winter 2002 erregte der erklärte Irak-Kriegs-Gegner Aufmerksamkeit, als er nach Bagdad reiste, um sich selbst ein Bild von den Zuständen im Irak zu machen.

Als Autor und Regisseur zeichnete er zunächst für die beiden Filme "Indian Runner" und "Crossing Guard" verantwortlich, die er ebenso wie Nick Cassevetes' "Alles aus Liebe" auch produzierte (für Letzteren erhielt er zudem in Cannes 1997 als Bester Darsteller die Goldene Palme).

Seine bislang beste Regiearbeit gelang Penn 2000 mit der Neuverfilmung von Friedrich Dürrenmatts "Das Versprechen", in der Jack Nicholson - in der Rolle, die im Vorläufer "Es geschah am hellichten Tag" Heinz Rühmann inne hatte - einen Polizisten im Ruhestand spielt, dessen verbissene Suche nach einem Mädchenmörder zur selbstzerstörerischen Obsession wird.

Seine Wandlungsfähigkeit als Schauspieler stellte Penn mit der Rolle des geistig behinderten Sam Dawson unter Beweis, dem im Melodram "Ich bin Sam" das Sorgerecht für seine Tochter entzogen werden soll. Nach einem Auftritt in Thomas Vinterbergs missglücktem "It's All About Love", in dem Penn als Philosoph buchstäblich über den Wolken über den katastrophalen Zustand der Welt sinnierte, ließ er 2003 gleich mit zwei Filmen aufhorchen: In Alejandro González Inárritus dramatischem Puzzle "21 Gramm" spielte er einen Collegeprofessor, der das Herz eines Unfallopfers transplantiert bekommt und sich schließlich zu dessen Witwe (Naomi Watts) hingezogen fühlt (für diese Rolle erhielt Penn den Hauptdarstellerpreis in Venedig), in Clint Eastwoods "Mystic River" wird Penn als Ex-Häftling Jimmy nach der Ermordung seiner Tochter von Rachegedanken getrieben, von denen ihn sein Jugendfreund, der ermittelnde Cop Sean (Kevin Bacon), abzubringen versucht. In Sidney Pollacks UN-Thriller "Die Dolmetscherin" soll Penn als Agent des Secret Service Hinweisen auf ein geplantes Attentat auf einen afrikanischen Diktator nachgehen und hegt dabei Verdacht gegen die Tippgeberin (Nicole Kidman).

Nachdem er 2004 für seine Darstellung in "Mystic River" einen Oscar und einen Golden Globe in Empfang nehmen durfte, wurde er von Steven Zaillian für die Hauptrolle in dem Südstaaten-Melodram "Das Spiel der Macht" besetzt. Als idealistischer Underdog Willie Stark, der das korrupte System kritisiert, steigt er zum machtbesessenen Politiker auf, der rücksichtslos und zynisch agiert und den selbst die Begegnung mit seiner Jugendliebe (Kate Winslet) kalt lässt. 2007 führte Penn in dem Spielfilm "In die Wildnis" nach der gleichnamigen Reportage von Jon Krakauer selbst Regie. Er schrieb das Drehbuch und engagierte Emile Hirsch für den Protagonisten Christopher McCandless, der sich mit wenig Ausrüstung auf eine abenteuerliche Reise nach Alaska macht. Danach war Sean Penn neben Harrison Ford und Ray Liotta in "Crossing Over" in der Rolle eines Grenzsoldaten zu sehen.

In der Satire "Inside Hollywood" nahm Penn neben Robert De Niro die Traumfabrik aufs Korn, dann folgte ein weiterer Oscar-Auftritt als homosexueller Bürgerrechtler Harvey Milk im gleichnamigen Biopic. "Fair Game" war solide Thrillerkost neben Naomi Watts, nun spielt Sean Penn im epischen Meisterwerk "The Tree of Life" von Regie-Künstler Terrene Malick groß auf: Als von seinem strengen Vater (Brad Pitt) gezeichneter Mann setzt er sich in dem von Zeitsprüngen und metaphorischen Bildfluten geprägten Werk mit den Grundfragen der Existenz auseinander.

  • Bürgerlicher Name
    Sean Justin Penn
  • Geburtstag
    17.08.1960
  • Geburtsort
    Santa Monica
  • Geburtsland
    USA
  • Familie
    Mutter: Eileen Ryan (Schauspielerin)
    Vater: Leo Penn (Regisseur und Schauspieler, 1998 gestorben)

    Brüder:
    Christopher Penn (Schauspieler, am 24.01.2006 verstorben)
    Michael Penn (Schauspieler und Musiker)

    Ehefrau:
    Madonna (Sängerin und Schauspielerin, 1985 - 1989)
    Robin Wright Penn (Schauspielerin, seit 1996)

    Tochter: Dylan Francis Penn (von Robin Wright Penn, 1991)
    Sohn: Hopper Jack Penn (vpm Robin Wright Penn, 1993)
  • Autogrammadresse
    2049 Century Park E Ste 2500
    Los Angeles, CA 90067-3127
    USA

Scarlett Johansson und Sean Penn sind wieder solo

Aus und vorbei. Scarlett Johansson und der fast doppelt so alte Sean Penn gehen wieder getrennte Wege. Erste Anzeichen zum Ende der Beziehung gab es bereits bei den Filmfestspielen in Cannes, zu denen Penn ohne seine charmante Partnerin angereist war.

Großansicht Können ihren Beziehungsstatus auf Facebook aktualisieren: Sean Penn und Scarlett Johansson (Foto: Kurt Krieger)

Können ihren Beziehungsstatus auf Facebook aktualisieren: Sean Penn und Scarlett Johansson (Foto: Kurt Krieger)

Die Liebe zwischen Scarlett Johansson und Sean Penn ist erloschen. Nach nur vier Monaten trennte sich das ungleiche Paar. Gute Beobachter hatten diesen Schritt natürlich längst kommen sehen, nachdem Penn alleine zur Vorstellung seines neuen Werks "The Tree of Life" zu den Filmfestspielen nach Cannes gereist war. Scarlett würde sich auf ihren neuen Film "The Avengers" vorbereiten und wäre deshalb nicht mit an die Croisette gereist, hieß es damals als Begründung ihres Fehlens.

Das übliche Vorschieben irgendwelcher Gründe, wenn man mit der Wahrheit nicht herausrücken will. Jetzt bestätigte ein Freund die Trennung von Johansson und Penn. Wenngleich der Grund dafür irgendwo im Hollywoodsumpf begraben liegt.

Der große Altersunterschied störte Penn und Johansson nicht

Wirklich lange ließen Scarlett und Sean ihrer Liebe nicht Zeit. Im Februar hatten die 26-Jährige und der mit 50 Jahren fast doppelt so alte Penn ihre Liaison begonnen, kurz nachdem sich Scarlett von ihrem Mann Ryan Reynolds getrennt hatte. Bei Gesprächen über Hilfsmaßnahmen für Haiti waren sich die beiden näher gekommen. Scarlett plante einen Haitibesuch mit der Hilfsorganisation Oxfam. Sie wusste, dass Sean im vom Erdbeben zerstörten Karibikstaat sehr engagiert war, und wollte ihn deshalb um Rat fragen.

Obwohl es am Ende doch nicht mit der Reise klappte, blieben Penn und Johansson aneinander hängen. In der Folge zeigten sie sich immer öfter gemeinsam turtelnd in der Öffentlichkeit. Im April wurde sogar getuschelt, dass Scarlett bereits in Seans 3,8 Millionen Dollar Malibu-Refugium eingezogen wäre. Wenn dem so war, kann sie ihre Sachen nun wieder einpacken.

Bilder von Scarlett Johansson

Fotos ansehen


Filmografie

treffpunkt kino kompakt

In der aktuellen Ausgabe: Das große Special zu "Men in Black 3" und der erste Trailer zu "The Great Gatsby"!

Zum Magazin

Das multimediale Kinomagazin jede Woche kostenlos per Mail - jetzt registrieren!

GO

News zum Star